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Der Israelit · 1906-10-18 · 42 (18.10.1906) · p. Seite 8

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
42 (18.10.1906)
Date
1906-10-18
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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*Seite 8. Nr 42־. und Borbetcr zu erlange»!. Zivar gibt cs in Amerika nicht »venigeNabbiiu r,Ptediger und nttdete KnltuSbeanitc, die es an Muuitiiiiicit n»d würdig keil mit den besten in Entopc» antnelnnen können, aber atich rablreiche tLbarlmane »md Abenteurer, die ihren ' Berits mit Schande bedecken. Da die Einzel Gemeinde die einzige Dichterin bei der Wahl des religiösen Oberhauptes in und viele Gemeinde alnvliit nrteilsnnscilrig sind, in das »vvhl nicht anders denkbar. Anstetdem exiftieten in jeder amerikanischen Grostitodt zahlt cickie ״tvilde" sogenanittc Ministers, die in keiner (Gemeinde angestellt sind 1ms ihr siandiverk in schamlon-st getchäslsinäsüger Ameise treiben. Der Unfug und die איסייץם לדירים, die von dteien Herren verübt »verden, lassen sich innerhalb des Rahmens einer Kortspondenz ga! nicht erzählen. Dasselbe gilt auch von de» zahllosen דוהלים. Der Schwindel, der bei der sftcfetititg der rituellen Bedürfnisse geübt »vird, spottet jeder Beschreibung. Dag טי£הי Fleisch üii ב*טי vertantt >vlr0, 'dan םליהוה und ד.5לין, die nach dem דין absolut unbrauchbar sind, »»lasseuhatt aut den Markt gebracht »verden, das, \דד־ als sür Bestach geeignete Wate nusgegebeu »vird, mit einem Worte, dag "ug und Trug auf allen (Gebieten des rituellen Lebens geübt »verden. ist so gang und gebe geivorden, dast man sich gar itiilit mehr darüber anshäli. Der Fromme »inst sich eben sehr anstrengen, »venu er verlästliche Bezugsauelleit für »eine ritnellen Bedürsnisse nnden »vill. Alliahrlict, um die;$c1t der וים נוראים:* und atich dieses Jak» macht sich eit! anderes!lebe!, rvelchcs eine Folge des E!nze!ge>!!e!nde S»»ster!!o ift. in besonders hastlicher Weise fühlbar. Es sind dies die sogenannten feiertags-Elemeinden» die von ge »chätlstüchligen Unternehmern nnr zu dem Zwecke, »vährcnd der ידים נישאים Gottesdienste zli veraintalten, aus denen sie ihr Prontchen heraus, schlagen, organisiert »verden. Monate vorher;verden alle Hallen »md Bersammlungslokale »l der Ltuvl, |u, »oga» ״ii,eutc!,!!!;יי׳ Fabriken zu diesem F'vecte gemietet, u»td die Schantenster zahlreicher Läden bringen in markt ichretenichen Plakaten die Borzüge der ver schiedenen Solemnitäten nebn Bildnissen der dabei suitgiercndcn Kantoren und ch'abbinerit ץ׳) zur ailgemeincit Kenntnis. Welch schmerzliche Ent »veihttng der heiligsten Empfindungen eines wahrhakten Fud-cn solche Prozeduren bedeuten, liegt an* der H?.!׳.d. Die re׳n geschäftliche Art, »vie man mit den heiligsten Tagen deS Wahres um geht, ist besonders anividernd und erregt selbst bei den Ehrtnen, denen die Borgänge gänzlich nnverttändlich sind, groste Benvunderiliig. tlnter gegenwärtigen Untständen, bei dein herrschende»; Einzelgemeinde Stntem, »n es nnmöglich, ettvas dagegen z», lim, mtd so tvächst der הליל ד.ידם voit ,'s atu׳ zu ,'uibv. Es liesze 'ich »»och eine Menge ähnlicher Beispiele der religiösen betritt tnitg, die hierziilande in Folge des Einzel gcntctndr Srtnctns herrscht, ansühren, aber das (besagte in ohite ,^»veiscl geitügend, um die lln znlänglichkeit dieses Silsteins in einer grasten Ge samtheit zu enveisen. Das Bolk an sich bat keine Schuld, Fm Gegenteil, nnr dadurch, dast die Mane derer, die religiöse Bedürfnisse haben, so grast ist, tu es getvissenlosen Menschen möglich, in Ermangelung enter jeden Kontrolle, so erbärnt ltchen Schtvtndel zu treiben. Was das orthodoxe Judentum in Amerika braucht, weint cs ein ge ordnetes religiöses Leben sühren »vtll, tst eine ecntralc!Drgantsalion. die sämtliche Gemeinden umsastt und an bereit Spitze ein »vürdiger, ge lehrtet tind a.lgcme»t geachteter Dberrabbiiter steht, mit Kratt bekleidet לדון ולהוריה. Dann und nur dann wäre es möglich, dtc vtelett Hebel stände, die am Veben des ,^ndentums zehren, ztt beseitigen. A c wpor k, 8". September. Bom 8. bis rum 14 Dkrober »vird mtter de»t A;1spic!e»t des Baron Hirsch Fond, der jüdischen Ackerbau- und Industrie Hilssgeiellschast. dcr״,>ndnstr>al Aid Soeietn" der ,,Industrial Peinanal Osfiee" >1.nd dev vEducational Alliance" in de»n Gebäude der Ter Israelit. leytcrcn Bereinigung an D»t Btoadtvau und Fefscnon Skr eine A usuell nitg ״^uv B e leuch tu ng jüdischen Gebens ans Farmen und in kleineren Städten der Be r. Staate:, abgehalten »verden. Uermi$cbte$. Frankfurt, 17. Cktok׳.׳r Wir!verden um Bcr öffritllidmng folgender Biue erniän: Bor 2 Jahren bat!ich ein »inaer a!;nm1 namens ,־veibel 2 011nt», Solm von ״ osche Svlian ni?,»sed Palänina, nach Europa begehen, und nachdem er iemem Tstner vor länger als einem Faln ans eine!» Ort in der Nähe von Frank iuri a. M. der Name des Ortes m dem Bater ent fallen geschrieben baue, liest er!veiler nichts mehr von ׳ich liäreii. rer >unge Man» ist 28 Satire all, bal lange Nase, blonde Haare und in von inineigroster "ieflalt. Es wird gebeten, etwaige Milieilniigen über den Berbleib desselben an die Erpediuv» d. Bl. gelangen zu lauen. Berlin. >0. Cftübev Das endgiltige Ergebnis der Bolkszäblung vom i. Dezember ׳nr den premnschen Staat liegt!efct vor. Es beirng wabrend des ^avrijinns I""" 1!1>.'> die -',»nähme vom Tausend der Evangetischen 00,K.'>, der Katlioliken >02,2». der anderen Eliristen 811.!", der ^nde» l i,7>«. Es wurden in Preußen dem Neligioiisbeteiininis nach gezälill Evangelisdte 28,.2"<'.,11!־ gegen 2I>I7/>77 in I'khk »taiboliken I '׳^i.72,t! l 112.1 1:;,1>7" andere tiimfieii 1:1!),127! und .4 u de!1 >«׳:׳.'-"I :>!'2 222־ Der aus die Fuden ein »altende Vtmcil der Bevoiternngsziiiiahme iiai sich im Verhältnis zur cbesamtbevoltenmg, wie die beir. ,fahlen lebren, beständig vernnnderi. Berlin, l". Oktober. ״Das erste Bierleljahresbeft zur 2>lnl,fuk des Deutsche»!lieiches" verüstenltichl die tiahlen der Ebeichliestringen »1 Deutschland im Satire l!)"l. Danach wurde״ >!"'» neben 40"» rein jüdischen Eben 71x indisch chrisiliche Eben acidilo'ic».;ludischcs Ücrcinswcscn. ,־vrauf»iitt a '))i..!7. Cttobcr. Der Bereu! .M e t o r E h a j i m״ gibt seine» Vehrplan für das Wnner'eiiiesier heraus. D anach!verden iolgende mid Borträge gehalten werden ידם' םייכיר! :ננורא 2vn11lag Btorgen!> Uhr und Donnerstag r'lbend ר- , Uhr. Herr Nabb. 2lss. Ol. Posen. ידם' בדא דציעא נני־־א 2vn,nag Nachm,nag l lila und Dsenstag r'lbend >־", Uhr. Herr Direktor i'v »' v .■! >, >1 p׳ r-.*—m;on tag Vlbenb Uhr tind ידיןו ,nenag 2tt>end und) ^diliist der 2tmagoge Herr Nettor B «v a 11;•י־רא .׳ ־ ”*םת.'iad,'»!nag .!,י, um■ Biugl 1 eder BorIrag. דד^. ׳ד^דן- Borminag nad! 2d!inst der Ltniagoge Schübeii'iraste, -> eint wede! Predigt nodt Borirag des Herrn Nabbine» Dr. Breuer stannndet r err Netrvr B. sralk. 2-״נ ו,םיאידllle vierzehn Tage Lvnutag Abend 0 Ubr Herr Pro2 .׳l. Wenl. יידיניד :ם*א*ם 2IN>- vier 2 «׳״<־.<.«',־on!!!ag r'lbend 6 u!:r.: Tilg und Stunde dieser Borträge ׳verden jeweils zuvor angekündig! Herr Direktor Dr. "1. Van ge . Elementar Kursus nt הפלד ׳בידינו und ׳דדה דידס Bi »tag 12 um Herr H. EI It sl ädter. Lvinnag. den 21. d. Mts. abends 0 Uhr sindel ein Borirag des Herrn Dr. Naph. Breuer über ״Die Plnloiopbie de, ,',ulunii״ stall. Das Veteziuluter ist gsänttet. Sonntag. Bvrmiuags!' biS 12 Ubr, nadmiitiags 2 bis:׳ Ubr. Montag, Dienstag, Mittwoch. Donnerstag: r'lbnids > bis 10 Uhr. Freitag: Bon Beginn des;׳ד^י Ive־ s Ubr abends Samstag: Bormmags " bis I Ubr. nadnnittags 2', Ubr bis ׳דדיה Ausgang. Berlin, 1. Skivber. Eine z'tnzabl Damen und Herren der 2tdast,*»sroei sind zu einem Komitee zu sammengetrelen. das durdt die Berannalnutg von B orte s u n g e n i ü v D a m e n dem geneigerten Berlangeu Nedmnng tragen will, die Kenmnine von unserer gesdndnlidien und liierartschen Bergangenheil zn erweitern, sowie das Bernändnis kür die religiöse Vebenssührnng zu veriieseu. Die Borlcsungen, an welche sich Diskussionen aindtliesten sollen, dürfen von ,>ra»en und imigen Mäddten besucht ,,erdendie Teil- »alime in nnenigetilidi. Sie finde» an >edem Mittwoch Abend -lrltUerieitraste 82 in daielbit vom Borstande der "'emeinde ־.'!das׳, ,z-.sroe' bereitwilligst utr Bertügung ge!teilten :h'numeit stall. Herr Nabbiner Dr. Munk hat den ersten EvNiis übernommen. Berlin, >l. Dtiober. Der Israel. Hortbitdungs verein Monienore Dirksennr. t'i wird »n Wimerbalbiabr folgende Vehrkurse abballe». Sonntag nadmiiliags: -Hebräische chrammaiit־־ Herr Dr D r't Wrnter und und ..Meiilas .zeidwrnn von Eli M. Vnzaiio״ Herr Dr. ,4. Wohlgemuib : Dienstagabends: ..Dimm״ Herr Nabbmer Dr. E. Munk. ,Freitag abends. ״Ausgewählte Kapitel aus ^eschaioh״ ,Herr Dr. E. 1 v e r s e > d . Die Bucherausgabe der reidN^iliigen 'Biblivtbek nndel Sonn tags und dienstags statt. Stuttgart. 14. Oktober. Dienstag. 2-V September lnell die Ortsgruppe Stuttgart des Tierbandes der Sabbatsrrunde eine önentlichr Bermmmlung ab. 2tls Nebnor war Herr Moritz A. Voed ans iyranfmrt a. M. gewonnen worden. Die Beriamnilung war gut betucht. EröNnet wurde ne von dem Bonihrnden der Ltuttgurter Ortsgruppe. Herrn »lrchrnrat Dr. Krön er, ׳׳.-Icker kurz die otetckichtk der Gründung des BerbandeS schilderte, wir dirselde von Berlin aus unter tätiger Mitwirkung de- IV Oktober lfo». Nedncrs erfolgte, und der auch dir Bcrdrcittrng des Be! bandes ,» Stuttgart und im Vande Württemberg »u: seinen verhältnismästtg zahlreichen Ortsgruppen hervorbob Alsdann sührtr Herr Vorb aus, daß die «bnchten d. Bereins dahin gingen, die Liede zum Sabbat den Treu gebliebenen zu erhalten und in weiteren Kreisen wiede. zu erivecken, vor allem aber den sabbaurcucn Geschäfts leutrn und Handwerkern, seien es vlkschättsinhabrr od^: Angestellte, die Heilighaltung des Sabbats zu erleichtern. Dies gesdtehr durch Stellennachweisung, durch Berilim lung von Assoriationen oder durch Aussindung ven Städten und Orten, wo dieser oder jener "»cfdiätt: zweig noch wenig vertreten ist, ferner durdt Au׳ zeigung neuer Gesdiä'tsbetriebe, in welchen die Beob nchuing des Sabbats >1od> ntdit io sehr erschwert iß. D>. Bortragende ivies aus die bedeutenden Erfolge der Bei eine zur Brrnchrrung gegen Steltenlvügken hin, dam: betveisrnd, dast Unternehmungen, an welche man antaiiq, nur zagend und zögernd ging, dennoch zu nngealnn, Blüte und zu vorzüglichem Gelingen nett entwickelte!:. A»ch 1: ies er in seinen Aits'nhrimgen daran׳ hin. da׳: der Bereit! sd)0n in zahlreichen Fällen dazu beigerragen liabr, dast die Gesetze über die Sonntagsruhe zu gunnen sabbaibaltender Geschäfte ausgelegt und angewandt wurden »md dast bei Behörden schon des Oefteren günstige E! laue betr. Dispensatioiteit vom Erscheinen vor Wcndnei, und vom Schreiben in der Schule .׳e. erwirkt worden seien :e, jc. Besonders forderte Redner da^u aut, da׳: man derartige ,^älle der Redaktion des ״Labbat »in teilen möge behufs Beröffentttchung und Nuybarmadtung noch für!veirere Interessenten Auch wies er darauf liiii. ivie »vtlvendig und nütztidt es sei, die genannte -seitschrii! eingehend und genau zu lesen und weiter zu verbreiten. Mit einer warmen Aufforderung, die ^»deen und 211» gaben des Berbandes energisch und all»eit1g zu pfllegen und in immer größeren! Umsange die Gewinnung von Mttglirdent zu betreiben, schloß der Redner seine bod! interessanten, anS dem erfahrungsreichen Veben gegriffenen Aussühruiigen. In der Diskussion wies Herr Ben Kahn atls Eannstatl aus die Pflicht von!)iabbinern und Lehrern hin. in der Schule und auf der Kauze! der Entiveiining des Sabbmes entgegeuzutreten. Rach einer kurzen Be hir«!*.,!,??!«(«pn.i C\1»vr»t V> ivrfttmvm.x *,*"•1♦i!'•“4“'• ־ —־■•יv' **•* '' '* '*־ "יי" י־ dieser »ad! herzliche» Dankes orten für den Redner des Abends und seine mir lebhaftem Beiialle ausgenommenen Darlegungen die Bersammlung. ״ Bei dieser Gelegenheit möge nachgetragen werde», dast in Württemberg der Berband der Sabbaitreunde rasche und weite Brrbreilung gesunden bat und allgemein mit rech! lebhafte Slimparhien gestoßen ist, insbesondere aut dem Lande. ,גni August wurden nach Bort rügen des Herrn Rabbiner Dr. M. Kahn aus Eßlingen Ortsgruppen ge gründet!!! Mergentheim und Nieder netten. Bet die»! haben sich umdie Gründung derselben gemacht Herr Rabbiner Dr. Säug e r in Biergentheim und Herr Veltrer 21 d l e r in Niederstetten. Jerusalem, »!>. September. Der Jerusalemer ,vratienberrin E s r a! h Na s d) i m versendet seinen einen Rechenschaftsbericht. Auch in diesem v'\nln־c lag der Schwer Punkt jcinei־ Tätigken in der Fürsorge sür Geislestrante uird Siedie, für die er ein eigenes 21s>>! unterhält, und Merans entffel der größte Teil seines zirka 2'»000 A־r. fce tragenden jälnlidjen Etats. Mn Stolz und Befriedigung darf der Bereit! ans seine Wirksamkeit im pertloffeiien Vmtrum znrückbltcken- 82 Kranke fanden in dem sdtöne». vor den Toren der Stadt gelegenen Siechenlieim Uitterktuiit und Pflege, dort innerhalb freundlicher klärten, in frischer gesunder Luft fanden diese Unglücklichsten der Un glücklichen ein mentcheinvürdiges Dasein, und der >ad: verständigen, liebevollen Wartung gelang es, fünf ibrer Schutzbefohlenen, d eren Lei de >1 für unheilbar galt, völlig gesund aus der Anstalt zu ent lassen, sic dem Veben, ihren Familien wiedcrzusdtcittcn. Dieses günstige Ergebnis mag den edlen grauen, die ׳!ch mit unendlicher iliedtild und warmer Bkentchenliebe, ohne jedes Entgelt ihrem Werke gcividmet haben, als schönster Lolin ihrer Schaffens gellen und zur trendigen Genugtuung gereichen. 24־uf die Bedeutung dieses Bcretnes und des von!>'»' unterhaltenen Instituts kann gar nicht genug fiingcnue'cn werden. Den» sein Werk i,t eines, ״daS frommt, aber nicht glänzt," das leid» übersehen und vcrgeffen irntd, und nur der Eiinächtiac vermag zu erkennen, ivelcke Wohltat es für die hienge Bevölkerung darslcllt. Um 0׳ größeren Dank gebührt dem Komitee des Bereins^ an denen Spitze ,־erau Lew in Brodsk n, Karlsruhe. ,Trau Rabbiner Dr. Horovitz und ,Trau E. »liosenbeii». ,Traiikfurt a. Bk. stehen, daß es nach wie vor mit Eifer und Hingebung sür die Sache tätig ist und zur 2tu׳- bringung der erforderlichen Bkiltcl das!einige beiträgt, w s gegenwärtig um so schwerer füllt, als durd» den Notstand der russischen ,Tuben saft die gesamte jüd. Wab>- tätigken in Anspruch genommen wird. Aus kleinen umchcinbarrn Anfängen bat ndi der Bereut entwickelt, in einem gemieteten ^immercheii bat er bei seiner Begründung die ersten Kranken zur Pflege aut genommen, beute zeigt das wohlgebaute, zweckentspredtendc Asnlgrbäude, nie Gott kein Wirken geseonct bat. Tiber noch warten seiner neue Aufgabendie Anstalt in ihrer Entrichtung gemäß nur imstande, Frauen auszuncbnien, ritte Männrrabteilung existiert noch nicht, ihre Errichtung ist aber ein immer dringender werdendes Erfordernis, dem der Berein^ nunmehr »eine Ausnterksamkeit zuzuwenden bal. Möge »־ich die mildtätige -Hand unserer Brüder öffnen und den Brrein in den Stand setzen, auch dieses neue Werk der Humanität aufzufttvren. Der armen zur Lk!on Hilfe unfähigen Iudrnschaft des heiligen Landes kann kein brfferer Dienst geleistet werden. Jos. Earleback

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