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Der Israelit · 1906-10-03 · 40 (3.10.1906) · p. Seite 19

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
40 (3.10.1906)
Date
1906-10-03
Page
Seite 19 (sequence 20)
Language
German
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Ttx ,i«Tarl1t. 8. Cftob«t 1H06. Ar 10. 2>tut 10. Weinqücn. Top gav monctuT nuo Ekel über eine solche Behonblnmz seinem Berufe Bolet sogt, dos ist begreiflich. ^'>r mir benre eine l^obe in die Hond gedrückt bot, der nimmt sich morgen nur oll zu leicht herons. mir e!n? ::::׳ gerechnertigte Kritik ins Besicht zu schlendern und iver dem Gebier ein reiches :ט* ('Vit! ״verobreichk" bot, der hält sich für berechtigt, ihn! gegenüber einen schnoddrigen Ton onznschlugen Hier mnp unbedingt Böondel geschossen und eine Erziehung unserer tRineiiiden ver sucht werde». Es in bie Ebrenpslichk eines!eben jüdischen Beomren olles ziirückzinveisen, >vos nicht in durchaus cinivondsreicr ,Torm gegeben wird. Die Abschottung vieler Nosnolien wie der •טדייי 2" יטב׳. und l— יאד 'Gelder ivorc bei Abschlnp neuer Erträge onzuNrebe:!, Hand in .Hand dom!t müsne eine Erbvhung des festen t^ebolls erfolgen. Die Kobe Achtung, deren sich christliche iveiitliche und Vebrer erfreuen, riilnt nicht zum geringsten Teil dovon der, dop ne nuonziel! unobböngig und dem Einzelnen nicht zum Donk verpflichtet find. Ein auskömmliches festes Einkoilunen» dos »ins? nnscr ׳iiel fein. Man wende uns ober nicht ein, dop die oben erwähnten Kasualien auf eine»! ölten Herkoniinen bcruliren; wir!,oben oben gezeigt, ous ivelchen Erioögungen berous mon im Mittelalter dozu tont, die jüdischen Beamten ottf diese T'öeife zu honorieren. Die feilen boben ondere Ber bölr!nne geschossen und die Böürde unseres Tto» des verlnngt es gebieterisch, dop nur einem Tustein gebrochen ivird, dos keine Berechtigung mebr bol. Alle Berufe, fogor die Dienstboten, verlongeu lp.ite feite Bezahlung, ivoruni sollen wir i'ebrer die c:!׳;!ge11 fein, die P.d• die Deniutigung der tropseniveise erfolgten Honorie rniig grsollc» lassen. '??'>11 vergleiche folgende?sotiz, die vor einigen Tonen du , R alle Leitungen lief: ״Die Abschaffung der T rinkgelder im Hansholt in in dos Programm der 'Berliner Dienst borenbeiveguug ousgenoiunien. ,^» der lebten Bersoininluiig, die vom ״Bereiu für die ,Huereuen der Hansangestellten" i» Berlin dieser Doge einbernfen wor, wurde eine Erklärung beschlossen, die dos ׳Annehmeii von Trinkgeld al>.> der Dienstboten uiiivürdig und für eine Denlürigung erklärt. Die Bersoininlung verlongr fette Bezoblung statt der bieder geivöbr ten ׳Almosen. Es ivird für die Pflicht oller Dienstboten erklärt, für bobere i.'öhne und Be zahlung der Erlroorbeiten mit oller Energie ein;»treten." sollen ivir iveniger 2t0l; entwickeln ols die Dienstboten r es nicht טיייי*, der gefügt bot: •טנא דדניה •יזיהץ leinen. Die soziale i'age der Religtonslekrer iu Wenpreupc» in סי schlecht, dop sich der B0,fft»e1lde veronlopt fob, in zivei oiiperordemlichen 0'<?׳k׳olle» die privoke '?׳?vhlt0:!gkeit durch Aufrufe tu A »fr» »ich zu iiCl/llllll. ׳i>> beklogbn fei die fchivoche Beteiligung on den Bersoniinlungen und die ENeichgiltigkeit der Kollegen gegenüber Ltondestrogcn. 2>e hoben nicht einmol Liun für ihren eigenen Borteil, der sich ihnen in den bestehenden Hilfskassen bietet. Die Donziger Hilfskaffe bor in l7 Dohren im gonzen 17 4'.'.׳ ׳??,'ark on Ilnrernüt>nngen geivohrt. Boeder dorf «orglongkeit die einen, noch Hül's lofigkeit die ondere» obkolke» »likzuroten und mir zuloke». wenn es gilt, »ür dir Hebung des ge iomteii blondes genieinioi» cinzutreten. .\>icro!! o!!!ch.!!ef:end!!!ne Noüeoe P!s?׳ eme!> von!hu! selbst kornponierte!ד* אי־'* .׳ ein der ׳.P'0ch»1ikt0gss>bung beiproch B>on»> bcimer olroudenz verschiedene ״euerschienene Bücher zupochn den von ,H B. Venu herousgegebrnen 2ii>b1u .טעי' *:פלד* und den bei Z. i'elirberger erschienenen .טפי. אדי• Der lepiere übrrroge dos erstgenoniite Böerk in jeder Beziehung. Es benhe olle Borzüge desselben nebft vielen neuen, Hobe ober die ,Fehler des erneren ivene oerinieden. Der Preis für beide fei der gleiche, ober der ,Hihalt .1 .׳טפי. א. י hm reichhaltiger, für die 2ch»le sei er desbolb iven mehr zu eiiivfehlen ols *טעי׳ י.פלי. Die beiden neuen ,Hheln von Vevti und Abraham erklärt Re'eieiil tuv vorzüglich und methodisch gut bimiigeffiln t, nur lei die von i'evv zu eng gedruckt. Die Abraham ׳che ,Ti' el Hobe ouperdem den 'Borzug, dop ne beim Elnprogen des Velirstons gleichzeitig einen kleiucii 2chob voi« Bokobcln allmählich beizubringe» nicht. Ebenso findet Herr Mannheimer foivohl 'טעי* ,יפלי ip,׳: von Vevn ols ouch :Ii'ohniers י.יי,י. »eil beorbeitei von ׳.'lbrohom 'Berlin, für einpfehleiisivert. BTährend ober dos "evu sche 'Büchleiii sich ivenig on den in fpätereit Dohren diirchzu ilehnienden »Gesprächsstoff 0>1׳chr>epe, enlnehine Abraham feilten >Lioff nur dem »R'delbuch, >vos für den Tchuiziveck protnschcr erscheine. Tteineni, die I<> Linaigebole Berlog von M. Bv. Viauiiiiaiiii, veivzig ׳ei für die Hand des Lehrers zur ׳Borbereittnig für deii Unterricht gut zu verivertki:. für die schule jedoch nicht geeignet, weil es zu breit ge>chrieben und der 3til nicht einfoch genug sc!. ,Hl sehr onerteniieilsiverter Böeise wird ferner noch die biblische »beschichte von Tiern besprochen. Aus de» freien Besprechungen, die diesinol einen breiten Raum in den Berhondluiigen ein ilehmen, lnteresnen uns vor ollem die Totfochc, dop ouch für BTeftpreupen die »Kründung einer Pensionskosse gcplont in. Als Drt sü, die nächste «onserenz ivurdc Elllmfee beNimint Gorrespondenzen u. nacbrichtcn. Be re in jüdischer Religionslehre r W e Np re upens. ׳Am 4. ,Hini d. tagte die ohrcsversommlui'.g des gcilonnlen Bercins in iorieilburg. Anwesend ivoren l.'> '?Bitglieder und eiiligc l^ästc. '?»och kurzer Begrüpnng durch den Vorsitzenden crstottete der ^christführer ivionnhcimer sssroudenz Bericht über die Tätigkeit des Vereins während seines zehnjährigen Bestehens. Der Berboud der deutschen Vehrervereine hat die Anregung zur Grüiidung des Bereins gegeben. Die Mirgliedcrzohl beträgl jebt4>>. Dos Houptougennierk des Vornondes wor onf die Bestrebungen gerichtet, die Stellung des jüdischen :Heligionslehrerstondes itt L6cNvreupen zu hebeil und er richtete wiederholt CvVefudte on den Berbond wcnprcllpischer Llniogogengenieinden^ ne honen aber bisher desholb keinen Erfolg, weil keine Mittel vorhanden und, um etwas Erkleckliches zu Ans Boncrii. ,Hn ^ohre!'.bi.'» beteiligten sich bei der 'Anttelluiigsprüslnig der Lehrer, die 4 ,Hthre noch dem ^eininoraustritte zu erfolgen Hot, jüdische Erprktontcn ans den .itreifen Mittel- und Uiitensronken und erhielten ous der Beligionslehre nochneheiidc Ausgoben zur schrifklichen Bearbeitung: A) 1. Uebcrfebung aus ,^creniios 1, 51 — '.» lind Erklärung der in diesein Text vorkvinmeliden Pronominolsoritien. Anmerkung der Lchrlirlritunq. i^bne dem Bon'land aus seinem Borgeden einen Borwurt mackien zu wollen, mänen wir doch nachvrucklichn betonen, das! wir den ein geschlagenen Weg für reckt ungeeignet halten Lolche Aus rutr schaden dem Ankeden unseres Liandes ungemein. lPirrzig «ollegrn können durch private Lanunlungen, bet denen noch nicht einmal der Aame der belrenrnden Aamille bekannt zu werden braucht, auch den dringendsten Avtstand! beseitigen. Der vrbrrr muh!m i'autr des Wahres fftr! so viele ,;wecke fanimeln. warum nicht auch einmal für die * Angehörigen seines Llandes 7p:^1עדיי ־ ,Hn Aiifchlup oii diesen Tert soll die i'kbensgeichichtk deS Propheten ,^ereinios borgestellt iverdcn Beos »rinl uns die Religion Uder die l^erechtigkeil »Lottes'״ B»chc Stellung nimmt dieselbe unter den fog. lck Eigenschofre» «Lottes ein t. Die religioieii Borichristen für Tronersälle. I. Die BTohrheiksliebe vom religiösen Ltondpuiikt ous benochtet, unter Zugrunde« legiiug des III. der ^edugebote. ־_'. Bvelche Rücksicht gebietet dos!übliche Religionsge'eb onf dos Tierleben ׳ A. Bei welckien 'Berbote» Hot mon die Ber pslichtuug. sein;'eben zu op'er», um dos Re ligionsge!e׳s nicht zu übet trete»׳ --׳»>.'>» Belegen ous der südlichen ״ie׳chui,tr. l. rveiche Berdrenne Reheinio uni ihr Bolk'-׳ '??l ün ckie!!. Um oniioheind zu er»1e»e>׳, ivie grop die Bohl der 1» de» Städten zu verweil denden siidiicheil VehvFtnfte «ein iviirde, wenn mon iich ollgemein und überoll zur lilründung sildifcher Bolks'chiilen derbeilieste, fei be>׳piels>veise registriert, dop bei den süngiten 'Aiiniel» düngen zu den biengen ^imulkoiiichiileii die B»ohle de! siidiiche» .Binder 4'»^ betrug und zivor liepeti «ich in der ^,»!»lto,,schule! on der Türkenftrone lnid 1!i ׳,euer on der Kleuzerstrope '-'72 ei»schre>be11. seicht konnte do dem südlichen Velneiitoiibe, in Anbei rocht der i'ondflucht, nach Recht und Billigkeit geholten werden, ivenn man »ur niolike. Bvien. B»folge Beschlusses des Borftoildes der israelitnchen >ti1ltusge»1e1nde BTien ivird in diesem Lchulsohre eine '?i1ldu>igs«n1stnlt für isroelitifche Religivuslehrer an '?rsiener Volks und Bürgerfchiilen errichtet. Die Anstalt wird ouS einer Glosse mit viersohrigem Vehrkurfe bestehen. Der llntenicht in unentgeltlich. Die Bewerber hoben nochzuiveisen, bog sie die ersten vier Klanen einer Mittel oder Büraerichule mit gut,-»> Er folge absolviert hoben. Briefkasten. Z. m <י. Vicgt ,tburn wirNick so viel daran, meine Ansicht über die sogenannten!Perdandstnpen zu erfabrrn? tts ist wirklich schon zu viel darüber geredet und geschrieben worden, und ick Kille r» nicht für notig, einen besonderen Artikel darüber zu bringen, ,ich habe übrigens de! der Besprechung des Liddur r"cr עיי«* ickon Stellung dazu genommen, ,ich bin nicht der Meinung, als ob sede Ber anorrung ver Buchsiadensormen ein Lakrileg wäre, wohl aber sollte ne nur dann vorgenommen werden, wenn alle in Betracht kommenden Faktoren Rabbiner, vehrer, die bedeutendsieii!üdischen Buchdruckereien ihre Zustimmung gegeben, sonir steuern wir in einen graulichen Wirrwarr hinein. Bon diesem prinzipieUrn Bedenken abgesehen, mutz a»erk>»nnt werden, datz »ich dir vorgenommenen Arnderun gen 1» matzigen itrenzen bewege» und teilweise nicht« weiter sind, als eine etwas ichürirre Aasiung der disdcrigen Aormen, wir beim 7>, י ,י. j, >ür notwendig halte ich nur dir Arnderung beim z > ח und י nnd nach dem neuen D ruck recht unschön, aber auch da« ist üteschmackiache. Wenn ich dir i'egitimativn öe« Berbandr» in dieser Arage anerkannt Hütte, io würde ich vorgrichlagen kiden, den Punkt über ע ,׳ע- und der zugleich 7זייי Aunktivn hat, zu veritärken und viereckig zu machen, sodatz er laus den ersten Bl ck zu erkennen «ü lieber diese Msesckw'.errgkeil srotp-rn bekannr'.ich nicht d!ss unsere Slrinrn, sondern auch viele iLrwachsenr. Vrvv dar diesen Punkt in seiner A>del hochgestellt, ,ich würde auch diese VSiung arrevtieren, wenn »ir allgemeine Anerkennung und Berwendung fände, aus eigene A»un vor zugeben, wir V. es tut, sehe ich als rm Unrecht an.

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