Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 39 (27.9.1906)
- Date
- 1906-09-27
- Page
- Seite 2 (sequence 3)
- Language
- German
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Kt »:׳. Ctttt 8_ reinigt den Weg der Wahrheit nie mehr verlaffen > und unsere Pflichten enulle»! 1 זי־עו?*:ם לצדקת וקציו לפי תסד נייו לנס ניר עת לדיויש את ד' ״ עד יבוא דויד. צדק לנסSäet Pflichttaten aus, erntet aber, als ob ihr Gnade envieset, pflüget neue Aecker au, gehet auf neuen Pfaden, auf Pfaden der Wahrheit und (Gerechtigkeit, findet Zeit Bvll zu suckln und i» diesem Gottsuchen werdet und bleibet eilre Richter, bis 0>>ott erscheint und euch (Gerechtigkeit widerfahren läßt." Mochenrunöschau. Die Paläflinahonferen?. Die in der vorvcrgangenen Woche in Franksurr a. M. abgehalrene Konsereitz von Freunden des heiligen Landes hat, wie eine aufmerksame Prüfung des veröffentlichten Berichtes ergiebt, greifbarere Resultate gezeitigt, als man gemeinhin von solchen Zusammenkünften erwarten darf und zu erwarte» pflegt. Bor allem sind durch das gründliche Referat des Herrn!Dnderwyzcr Amsterdam und durch die weiter in der Diskussion gegebenen Aufklärungen eine Reihe von Miß- Verständnissen zerstreut worden, die sich in der Deffentlichkeit unausrottbar fcstgenistet zu haben schienen und die bedauerlicher Weise die Einkünfte des ehnvürdigen Institutes offensichtlich geschmälert hatten. Allein wichtiger ist die Tatsache, dag über die wichtigste der gegebenen positiven Anregungen keine Meinungsverschiedenheit bestanden zu haben scheint, über die Rotwendigkeit nämlich, eine ständige Bertretuug der Ehalnkavertvaitung im heiligen Lande selbst zu schaffen. Freilich wird die zweckmäßige Bcrwirklickung dieses Bor'-blaos in e׳st>׳׳׳ R«׳׳be davon abhänac», ob Der J-raeiil._ sehen, mit erhöhtem Eifer für die Interessen ihres Institutes einzutreten, damit der angestrebte Ausbau mit reicheren Mitteln als bisher ins Werk gesetzt werden könne. Mrrell. Bierzig Fahre sind es bald, seitdem ich das Fahrzeitlicht um meine früh Heimgegangene Mutter ע״ה anzünde. Man sollte glauben, nach einer so langen Zeit hätten die Fahre die Erinnerung abgeblafft, die alte Innigkeit gelockert und auw im treuesten Kindesherzen das nagende Weh soweit gemildert, daff eS nicht mehr nach einem Ausdruck ringt. Aber in Wirklichkeit ist's merkwürdiaerweise gerade umgekehrt. So paradox es auch klingt, so wahr ist es: Jedes Fahr, das mir die Todesstunde der Eltern weiter rückt, bringt mir die Eltern selber näher und zeigt sie mir deutlicher, verklärter und vollendeter. Muff mail vielleicht selber erst eine nur im Laufe der Fahre erreichbare Reise haben, um für diejenige der Heimgegangenen Eltern den rechten Blick und das wahre Berständnis zu besitzen'? Hat das Wort der Weisen, wonach keiner vor Ablaut von vierzig Fahren ganz in den Geist, die Gesinnung und Denkweise seines Lehrers einzugehen vermag, vielleicht auch auf unsere ersten, eigentlichen Lehrer, die Eltern, Anwendung? Es kann kaum anders sein. Wenn für die Betrachtung und Beurteilung eines jeden körperlichen Gegenstandes eine gewiffe Entfernung des schauenden Auges notwendig, eine allzugroße Rähe eben den» vollständigen Ueberblick Kinderlich ist, so wird auch unser geistiges Auge durch die größere Rähe oder Entfernung beeinflußt. Es ist zweifelsohne die allzugroße Rähe, welche den Kammerdiener hindert die Größe seines Herrn richtig zu würdigen. So lange wir unseren Eltern, Lehrern und sonst hervorragenden Persönlichkeiten räumlich und zeitlich nahe stehen, so lange lausen wir Gefahr ihnen durch ungenügende Würdigung ihrer Bedeutsamkeit zu nahe zu treten. So lange sie körperlich, persönlich unter ° — '*thrfit, trit*־ das Körperliche, Irdische _27. September 190G in diesem Augenblick wird auch in dem Sinne der Geist frei, daß er ungetrübt und unverhüllr ffch nnS barbieret und uns uni so näher und vertrauter wird, je mehr in! Laufe der Fahre das bloß Körperliche mit allen seinen Accidentie» zurücktritt. Die Erklärung dieser merkwürdigen Er scheinung hängt sonnt mit unserer rechten Ans fassung des schwierigsten aller Probleme, nnt de», Lebensrätsel p»r «•xcelleni'e zusammen, d. h. mit dem wunderbaren Geheimnis, welches das Leben an und für sich nach allen Seiten hin bedeutet. Das, was in der Leiblichkeit des Menschen von seiner Persönlichkeit in die Erscheinung tritt, ist nicht der Mensch, sondern nur sein Kleid, seine äußere Hülle. Und das, was den Menschen eigeiitlich ausmacht, sein wirkliches Fch, das ist sinn lich nicht wahrnehmbar. Wäre es z. B. der Mund, ivelcher spricht, so müßten die gesprochenen Worte um so sicherer verhallen, je größer die Zeit ist, die zwischen dem Augenblick liegt, in dem der Mund sich schloß. Aber der Äkund ist an und für sich sprachlos, denn er ist auch nach einge tretenem Tode noch vorhanden ohne sich regen zu können; so sicher wie eö nicht der Hummer ist, welcher schlägt, sondern die hinter ihm stehende Kraft, welche den Schlag führt*). Die geistige Potenz, der eigentliche Mensch, der durch das Medium des Mundes zu uns sprach, lebt noch nnd steht mit uns in e »er Berbindnng, die wir allerdings nur ahnen ohne sie zu begreifen. Begreifen können wir das Leben ja auch in seiner Berbindnng mit dem Körper so wenig wie nach seiner Trennung. Bielleicht ist es da noch rätselhafter als nach seiner Loslösung. Daß der in lins glühende Funke, den wir Leben nennen, an den dunklen, irdischen Körper geknüpft ist, und wie er daran geknüpft ist, das ist vielleicht das schwierigste Problem, das wir in uns tragen, das lins täglich, stündlich sphinxartig anstarrt, ohne daß cs nnS gelingt das Geheimnis seiner Lösung zil ergründen. Wie kann das geistige Leben, wie kann gar die göttliche, himmelwärts strebende Seele an den toten, dem Stalibe angehörenden uiiö der Erde verfallenen Körper ge *< Liehe Naschi zu Nidda ,"*01. Hla. דיה ״יאה העין שאע״ש שנבראית והעינים "האב והאם איני ריאה -י י»«*■! י »« י*י »*יזיתי*”»! »t» m,. ״-רר• Wm ., m י w •« > i. k Iw! 1 1 ייM '“\.ואינו ר ׳״•*orofifc, weiche von der י Menschen iprichl, 1« wird, ist nicht der ייי Menschen " דור ,V)