Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 29 (19.7.1906)
- Date
- 1906-07-19
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
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Ouli 190« deickieibenc. Ter ^evüicto, die Vovbcevfii an derer Vciitc cui» so billige Weile für sich etnyibemucit, in z,vm recht drein, aber Herr Lteinbardk rech net damit, dan man ibm diese ,Tnc׳ühru»>g nicht ebenso klar Nachweisen kann. >v!e seine übrigen wahrheitswibrigen "Behauprnngen. Offenbar rechnet H. Tiembardt inerbei mit dem Umstande, daft die Verhnnblnngen unsrer Tele gierten mit den "Bebörben und hervorrggenben Abgeordneten, deren Miltciinilg seine Tarlegnngeii in ihrer vollen Wnhrheitsividrigkeit enthüllen ivürde, sich, iveil sie ans diskreten Aenncrungen jener Herren bernben, nicht zur Verönentlickning eignen. 20 viel aber nullen wir dennoch bier ei» für allemal, allen jenen Enlitellungsversuckien gegen über, von der Tätigkeit und de» Erfolgen unsrer Vertreter zur Kenntnis yi bringen: 1. (Gleich in den erneu 2rndien der Angelegen beit wurde unsren Vertretern von inaggeben der 2cite ans persönliche Vorstellung dos Versprechen gegeben, den den Weiterbenand der jüdischen Volksschulen an׳' das ernsteste bc drobenden Passus des ('Ksebenrwnr'es, den der Verband mit ivabrer Verbissenheit ansreckitznhnlten suchte, ׳'allen z» lauen und eine die ,vorterhaltinig der benebeuden mib die Vlöglichkeit der Errichtung ivei.erer jüdischen ״Volksschulen verbürgeirde ,Torinnliernng zu suchen, was dann auch in der '.'l»׳'rechter Haltung des »latus ׳^uo nur« ersolgte. ׳_״. Tie Verechlignng zur Forderung eines von den 2chnlvcrbänden zu leinenden ange niesscnen Vcirrags zur Erhaltung der jiid Volksschulen auch in den neueren Provinzen des Ttaates in led glich das ״Werk unserer Telegierten. Tie׳ e ,T o r d e r u n g i ft a n s; e r von unsren Tele gierten von keiner 2 eite erhoben ivorden. (Viiut; dasselbe gilt auch von den! zur Ve»'vl düng der jüdi'chen Veligionslehrer ans der .Kasse des 2chnlverbands zu geivährenden Beitrag und der durch die ״Veiolnrion" ans gesprochenem Vereilschait der 2laalsbebörde zur (Keivährnng eines iveiteren Zuschusses an die leistungsschwachen jüdischen (Gemeinden. Unsre Telegierten ivaren es, die dieie ,Tor dernngen an die 2taatsbebörde richtete», nachden! diese den ursprünglich auch von unsren Telegierten gestellten Antrag au׳' pslichtmäszige "Benellnng jüdi'cher Veligions lehrer an chrinl. Volksschulen vorue'hinlich ivegen der innerhalb der vreusüichen ,;»den heit bestehenden prinzipiellen (Kegeniähe, in die der 2taat nicht eingreisen könne, als nn annehmbar erklärt Harke. (Gegenüber dieser Erklärung der 2laatsbehörde, die ihnen auch von den hervorragenden ,Traklions'ührern iviederholr wurde, stellten ׳'ich unsre Tele gierten, die die Vereanigung dieses 2land Punktes der Negierung nicht bestreiten konnten, ans den Voden der realen Verhältnisse, in dem sie sich bemühten, sür den jüdischen Neligionsnnterricht einmal einen nach S <•7 des ('»eKt.cC’ vom 's»!:!" 17 in ׳ir!!!ge»1ä׳rer Anwendniig zu berechnenden ׳Tnickins; aus der 2chnlverbandskane und anüerdem ׳nr die schwachen (Äcmeinden einen 2taatsy>schnn zu erlange . Beides ist »1111're» Tele gierten, die sich wiederholt bei allen in "Betracht koinmndcn Herren persönlich und durch Eingaben dar um bemühten, gelungen, und auch hierbei konstatieren wir, das! dieie ,"v orderunge 11 von keiner and re n 2 e i r e erhoben w o r d e n sin d. A׳״ die sernere wiederholte Bemühung nnirer Telegierten, sür die von den 2chulverbä1u״e» und von der 2raatskasse zu bewilligenden Zuschüsse einen greisbareren Psodns zu schassen, in ihnen ponieiten der 2raalsbehörde die bestimmte Er klärung gegeben ivorden, Sag diese Zuschüsse, auch die für die jüdischen Veligionslehrer. in anskömm tichem Mane;eivahrr werden sollten. I^er?»!״ein WaS geschehen konnte, um unsere!üblichen 2chulverhälrn>sse einerseits vor i'Kfahr zu schüpen und andererseits zu heben und zu ׳'ordern, in ivahrlich von unseren M'rtrrtcril in ebenso um sichtiger, ivie unverdrossener, aufopfernder Wei'e in monatelangen "Bemühungen getan worden. Thne davon viel Aufhebens zu machen, haben diei'e Männer ihre Arbeit in "Wahrnebinnng der idealen Interesse» ^es Judentums nach bene» .Kräften vollbracht "Was ne unter (Kones ״Beinand erreicht haben, möge ihre Kran stahlen und ihren Mm erhöhen, auch iveikerhin יט״בי־. .־־יכרי zu wirken, r־'*rr.;י'*:־■, קר Correspondenzen u. nachrichien. (A ns "Baden. Ein Vorschlag. "Wenn auch die materielle Vage der jüdischen Veligions lehrer in "Baden trop der von der 2l»1ode zur Aufbesserung der ('Kbälter geivährien 2mn1ne noch iminer keine ganz befriedigende in, so lägt sich doch nicht leugnen, dag der erne 2chrnr zu einer allmählichen ״Besserung der "Verhältnisse vom Tbetrat getan ivorden in und mag man gegen den Verleiinngsinodns auch recht erhebliche "Be. denken hege», es in doch wenigstens die Möglich keil gegeben, der schiiinuinen Vor abzuhel'cn. Viel ungünstiger aber nehr es mir der ׳vziairn 2teilnng des Vehr-.rs. "Wohl!!׳ sie auch n! den alten Pro vinzen Preunens keine gün'tige. aber ivenn der Velner dort nnr mit ׳einem "Vornand in eine»! guten Elnvernehmen fleht, 0׳ in er geborgen, ,vir 1» "Baden aber unterstehen .'׳ Herren: de». Vor nand, dem Bezirksratwiiier und d in Tberral. "Wenn der Velner dort in Preunen oft ein ז״צ״עב־: in, hier in "Baden in er ein עב־ עב״״ד Tan aber diejenigen, die im "Benne der «Keivnlt ׳'md. ne auch häufig m>nb>anck,en, wem du,׳'re dies nn bekannt ׳ein V׳ "Wenn bci'i'iclwene 111» .דיצא* •צב־־ der Herr Vornand dekretiert, dan es nach ׳'einer Uhr ״?»acht in, io drückt mancher Vehrcr beide Angen z» und schanr gar nicht nach der ׳'einigen, lieber völlige Mifrbränche in der >'Gemeinde, über?22' '?"־"יי und dgl wagt er gar nicht zu spreche״, ivenn er befürchten »in»',, es mit dem <Ke»1c1ndegewaltigen zu verderben, da schweigt er lieber ganz, oder predigt von Frieden und Toleranz das in inimer ungcsährlich. "Wohl gibt es auch Vehrer. die es durch günstige Verhältnisse zu hohem An sehen in ihren (Gemeinden gebracht haben, aber das sind Ansnahnie und bestätigen nnr die Vegel und diese lautet 1 der Vekigionhlehrer in ein ge drnckrer, abhängiger ann. Aber nur derjenige in imstande, ׳'ür die honen geistigen (Küter einzulreten, bei den, sich das "Winen mit dem nötigen An'eken paart. ״Vicht unison't sollte sich der ^*ד: durch alle edle» Eigei'scha'ten vor seinen "Brüdern auszeickmen und ive n es ihm an "Vermögen fehlte, io sollten >ene beisteuern und ihm auch zu einer mareriellen Un abhängigfeit verhelfen. Ter gedrückte Vehrer kann, auch iv int er vom beiten "Willen tefeeli in, nnr (ilseriliges leisten, cs fehlt sein» "Worten der natiir liebe Ve׳'ona»zboden. ״Wenn ׳'ich!'eine "Wirksamkeit aber nur ans, die 2chnle beschränkt, i'o n't ne nnr eine halbe. בנע,־״:, ״ביק:*:* :ל־, wir!vollen nicht blen Vehrer der Engend, sondern überall Z'~'ע־כ £2־*\ in», wo es not rnr lind es rnr leider an vielen 2tellen bitter not. "Bei den christlichen Moineinonen in der Vehrcr im 2chulrar, an den meisten Trten wohl auch im Kircheura . "Bei uns dagegen ׳ndren IKnte das ili'egimenr, die keine blasse Ahnung von der > ichtigken ihrer Ausgabe haben, die l'clbn indisserent sind und nun auch denjenigen zur llntätigkeit verdamme», der gerne envas hu uinerc ,אד״:ח .־.קדושד leinen möchte ,ג» Würtkinberg ist 11. A der Vehrer überall Mitglied des Vorstands und kann sogar da, wo kein Nabbiner am Trt in, den Vor'ip darin rühren. Und das von Nechts wegen, denn ihm nehen religiöses Winen, Erfahrung und infolge seines "Berufs auch das meine Interesse zur 2eue Warum sollte das, was sich m Würremberg be Nr 2.1 ,, rvahrr h«n, nicht auch in Baden durch'ubrvar »ein? Vicht eher wird nch unsere soziale Vage benetn, als bis nnr 2>h und 2k1mn»e nn Vornande erhalten, ,'xch 'teile dieie,Trage zur Tiskusnon und ich erwarte, dag meine Kollegen alle ihre Kra't und alle geiepmäsugen Mittel amvenden, um uu ׳ere ,Tordernng zu verwirklichen Ter Erfolg koinint nicht blosi lins, sondern auch der 2ck1nle, den i'K meinden und damit dem ,'xndenlniii zu gute. "Budapen, l’J. ,b'lt Tie ungarlandi'chen orkhodorrn ii'raellrii'chen Veligionslehrer ver saninielten ׳'ich zu einer Konserenz.;h>>» Vor sipenden ivnrde der Einberu'er dieser Kon'.renz Heinrich Tent'ch ans Kesniark, zun, Tchristsübnu 2a1n»cl Tuchler ans Tnnanerdaheli, gew'hlt. Tie Kon'eKiiz beschloß, ׳ich dem bereits ininiiteriell genehnnglen orth. >sr. Vandrs Pe111'1o״s׳on0 an;»i'chliesien und zur Hebung der sozialen 2tellnng der Veligionslehrer einen Vcreinsverband ms Vebeu zu rnsen. diesem "Behn'e ivnrde ein Aktlvnsfoniilee delegiert. ' >\V Fächer lebau. ,־־■"r "2 ’2ע'üV'tu'c Oes UeirrirraiiiasuiiierNtt'is im vetaaiiSieii. i'eiausge^rt'en von ,1. 2' ecu», Vctnu ui ,'\11111l11at a. l'i. IKvIan uu» ייז» Ve 111 beiger Or 00., NobeNieiiii. Preis i״ •»mh '.‘Ulf ׳.ISnuiift vor dem ,rienie des veil» 4-0wao Mn VrhtlHu1)c1n »1 aleichrr ien am dem!udintirii rNiichermailir >u aid»»!»׳!!, das 1» uniercs ipwens »1 de» ,iidi'cbeii Lilmlbiiciirr Vileraiur »odi mctu dagewe'r» ״.'!brr wir meine», ivrmger wäre auch hier mehr ״ewe'eir Tas "Viichlein verdanN leine Eniiiehung einem Ne'e rair der vrire» Barruh Ziern und ,1. B. r'evr» über Ke ׳.','oiwendigken der ilinge'ialiung des Ueberiebungsunier ricbis Zie tarnen beide ,u der ,rorderung. dan eine Urbergiings'iu'e v»»׳ct>en der Verrnbri und dein '"edei bliche bepri. dem "peniaieucti grichane» werden mune. d,1 Z»I nud Mranimalik ii>, den ittiiiangsunlerlictii un lieber leben pi ׳cliwer >e!en.?as vorllegende rNiichirin soll eine iolihe .',wiictiemiu'r bilden, ."m 2" ertlionrn brtrandeit e»׳ die N01wrnd1gile1>t5lr»1enlarbegr1»׳r der debräiicben ,lornien lehre, indem es ׳ein öautNaugeninert au׳ die gebrauch lidn'ieii Pr», ,,״p Zuifire richiri lei cunckc'.der nch alio ׳>!r d!e ׳c׳rm-׳>e "irundlage nn viegeiiiabe m Nadiners 1t,Nah i»er»׳ah. die au» iachlicher virundlage berubi I0>r verwiiiich geben der leb'rre» Melkode ennchieden den jrorpig. aber auch die ernere b»i ihre rliiiraiigei und wir niochir» darau» verwrnen, d>rä der ייזדוי.; von Dt. E vedu I ״»•'■'• ge nau denselben Ä-eg einschNigi wir der l'ri'aner. wenn midi in viel uni'angreicherer I0e1׳e. ,Im allgeineinen >׳> öeir vrvv leinrr rtlu'^abe gerecht geworden und dixtr glauben ivir kauni 10 viel 2tוו rrkrniiung 1v!r auch ,einem Zireben;ollen bah »ein chsrrtchen imurttwlb ,״zrank'uils viele Berelirrr nndrn wird, denn es uu'ldiü gar >u iebr gegen den vauvtgruird ׳'׳-׳ der modernen "pridagogit. Es erreg! nämlich nicht nur kein ,znierene, sondern es nnin taiiamiich dir vuit am vrbravchcn er'v'en, d,r es die Hvrineniebre;um wenaus überwiegende» Teil' an ki»;rlnen,;uiaininrntianglvrrn 20vrtern einübt. Wir behauvten, dag das tli-mnr ile bekchrn drin ninde mehr?rreude verursacht und sen! ,",n terene mein erreg! als die nikliien eektionrii des Büchleins. Wesentlich gunniger lieg! die Zache, wenn mm! es neben dem eigentlicheir Uederirvungsumerrichi vern-iidet, aber auch da müssen >׳.».r bei>׳׳>e׳>. d»»» es Hierrur ae rigneterr Vehrniiitel gib«. Wir selbst verwendr» >e>k langer ,',eit Bond! s *דיד” das nach der 2tdir scheu Mellivde bearbeitet;ft, wir werden vorlaung auch drrbei bleiben firtefkasten. <* V »11 Ter ^,Israelit" tonet s!.r alle r e l r 11; die gewöhnliche Ausgabe » Mk., die venausgabe N -׳ t p. j.