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Der Israelit · 1906-07-19 · 29 (19.7.1906) · p. [Seite]

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
29 (19.7.1906)
Date
1906-07-19
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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l I! ( trziel?unq und Lei? ,Üsraelii J Bemerkungen über die Methodik der einzelnen Täcber des jud. Religionsunterrichts*). Bon?. Ucker 111 a » » in! a 1 in si a 0 t. t'Vtvnt Dem G^etbe scheu '■!,Am: 2 ״ ns , סייד a ׳>" t'.cC'cufc, lttdiv bedenke das ״Bö! eseien!!!er!!! .Kürze einige 2öinke über die metbodiiche 'Belinnd lnng der einzelnen Fächer gegeben. Ueber das bereit liabe ich bereite bei Tvc’t H'tMing der 2tnnden rmgebrnd gesprochen. Hier möchte ich »och bemerken. dan ichvn im ersten 2chnljabr, sobald das Kind die Vante;» 2öorten verbindet, mit eine richtige *Betonung von ‘כר^ע־ר mtö 11,־ טליע )eben und dementsprechend au» 2י1י mittnug des *.'.'!'et heg, 2ch'wa, Hagesich in allen 2tellnngen entschiede» und iinansbörlich;11 dringen in. 2011 liniere <Kebet׳prache Veben gewinnen und nicht der 2ü׳r>1nstaltnnz und Entstelliing veriallen, io »ins; ne korrekt erlernt und gewrochen iver den. 2öenn die Kinder richtig leien lernen und mit eiserner Energie an richtige ׳?lnssprache geivölnit iverden, dann iverden e-,׳ die Erwachsenen könne» »nd manche tragikomi''che» *Bilder bei periodischen tKanrollen an?abrzeiten, an den I *X^'I I"-' n '. w. werden verschn'inden. Ebenso wie B'abbiner 21. Mohn *Ansbach balle ich in der H berklasse ein bäunges;*eien er schon dnrchge noinmeiieii und vetsiandenen Eebete »iiv wünschens ivert, mit die junge <Generation an den ׳ i» n gemäszen Bortrag, das log. richtige 2״eben" der tKebcte und Böorte, zu givöbnen. Hie Mcnnttiic' der *?lk zente nie- Ton,eichen (11;ג:*הt im Interesse eines verständigen »nd ptlichtgemäszen Veiens der 21drab, sowie auch be init-0 ־Anleitung ׳,» selbständigem Bortrag der Hattorab ׳,!> begrünen. '.'Ulein bei der geringen?eit kann dieses nur fakultativ in der Hberklane geicheben. schreiben. 2>e Erlerniiiig des 2chreibens umn an» ge neti'chem Bsege ertolgen. 2Ks;nr vollen Kenntnis «Hin es in der 2chnle ׳owie zu Haine gen ln iverden, und;war in ersterein?volle moglichn als stille Beschättigung bei gleichzeitige!» Unterricht der böberen?abrgänge. *Als eigenes Unterrichts rach kann dasselbe intolge Mangels an?e» nicht bebandelt iverden, desbalb geichebe die Einübung an'angs durch *Borschreiven, tvobei auch die Boien tbalerichen He'te gute Hirmte leinen. 2väter be schränke sich der 2chreibnnterricht aut Hausaiit gaben, und;war in *Abschri'ten deutscher Teile; liieran׳ miinen ortbograpbnche Uebnngen Diktate in beiden Terteil vorgeiioiiunen werden. ן Aekerleken. 2as Ueberieben als eigener Unterrichtsgegen stand beginnt ein im 2du1ljal>1.?!» erneu?alne beschränkt sich dasselbe f 111;ig auf die Hnrch nalune gebräuchlicher 2ege1!ssprüche.?nr den 2tonverteilu»gsplan im tKebetüber'eben sei, der tilritndtat« inangebend, da st nabe;» die ganze .5לל.- nach beendigter 2chul;eit 2 .לch>,i,abr geiniges Eigenlnm des K»!des sein mun.?»1 P e »tat e n ch iväre die Erreichung des gleichen Zieles, nämlich die Tiirchiiabuie des ganzen '"לד ebenialls iebr;11 begrüs׳en. ־Allein bei der?ülle des 2totfes, bei dem neten Bsechid von Veichtein und 2chwerem, von rituell »nd etbi'ch ׳Bö!!־i>tigem und rein sachlichen!!nd >or malen 2ch>sdernngen, 'erner bei der Tatsache, da» die 2ton?olge int Pentateuch nicht nach inetko diselien ti'enchtsvnnkien geordnet in, kann »nt dem besten '-!Alli'it von einer völligen Hiirchnalmie des Pentateuch in. der üi'eligions'chnle in 12 Bövchen stunden absolut keine Bede sein. Harnin sind in erner Vinic >ene 2teilen;11 berintnchligen, ivelche ׳oivobl der?ass!1!!gskra׳t des lindes ent'preche», als auch bervorragende Bedentnng ׳nr das religiöse Veben, die b>K׳׳chichte, das soziale und rechtliche Berbalten des?nden benven, alio die rein bi'io rischen stellen, dann besonders alle jene ־.'U> schnitte, ivelche die das rituelle und soziale Veden regelnden .-*2t: entbalten. Ha;» treten alle »avitel, welche das tbsalten oes riilgütigen. seine »nend liche 2׳öeisl>eit nnd ,Fürsorge, sonne die meiisd, beirsprienerliche ־?lnsgabe Israels am denen er kennen Innen; endlich die voetiichen 2teilen des Peiitatknchs. Has *Buch Henterono»!׳.!»!! »aineiitlirki ist in den beiden lebten?abrgängen nnverklirzt durch;nnebmen. 2ln' diele 2vene erzielt der Vebrer von selb» das Bernändnis nnd die *Beberrschnng des weit ans grösue» Teils des :יד"!, ivabrend der ans geschaltete kleinere Teil der privaten Vektüre über lassen iverden oder bei 2chnlen mit grösserer 2tnnde»;abl spater kursorisch dnrchgenomme!! werden »ins;. *Bei spärlich bemessener;',fit bat das 2v:cht1gere allein den ׳Borrang. aüv die Bi'etbode des Uebersebens miisz in erner Vinie das Eindringen in den <־>>ein des 2tones ge'ordert weiden. Tarn»! verlange auch tri! die Um g e n alt» n g d es beb r ü > 1 ch c n U eberie p » n gs Unterrichts, aber nicht da durch, da» die 2vrache in den *Bordergrund ge stellt ivird und dem >tlnde durch die oirmmuatif, durch die anatomische;zergltederiing der 2äpe die arende am 2ton verkümmert wird und sich Vange iveilc oder Uebcrdruü einstellcii, londern dadurch da» in eünacher 2prache anschaulich und begeistert?v tercne nnd Bernändnis tnr den ,vtibalt und die *Bedentiing des tisebetes oder der Pentatenchnellc eriveckt wird. *.'.>1011 bitte sich jedoch vor vielem Borooziercn, das ebensalis ermüdet und die zarte Poesie des (Gebetes oder des t^edankens beet» nächtigt, niewist nt die n׳rammat1k beim Uebei sebuiigsiinterricht nicht zu entbebren, aber nets nur als Mittel;nr Uebnng nnd;111 besseren *.11, eigiinng. ׳?,lemals!edoch dar׳ dieselbe ווו ו Mittel punkte des Ueber׳ebe»s ׳tebe» und die ׳achliche *Bebandlniig überivucher» atit die inktbodnche *Bebandlung des Ueber lepens euipneblt 'ich ׳olgende Beiben'olge *Bor lesen oder Veien durch die schule», *Boruberieben sabodo, geda11ken11>en>׳ . Eiklai »g des ,v»balts, *.'Unragen der *Bokabeln re׳v. ׳.'lbleitung denelbe» nnd Einübung. *.'Ins die'em 2'sege gelingt der lebte Punkt, die Einübung, überraschend leicht. ,\!1 alle!!?.chrgongen rege der Vebrer die 2e!b׳t tatigkeit des Kindes an und laue iriiber in gle»־i>er oder äbnlicher?01 ui vorgefonimene *Bsörter von ihm selb» aunuchen. *.'lui 2chln>se eines *?lbschiiittes gebe der Vebrei in ein'acher. klarer *Bseiie ein kurzes *Bild des?ubalts und des »-׳edaiikeii gangs duner dem Pentateuch nnd aus dei Bibel vor allem jene 2tmke;1! ivablen, n>dd!e auch gottes dienstliche *Bedentiing baben, wie z *B ".-!>>,:דדל-. ׳ ־־.*', ansgewäblte Kapitel von .-׳ ד!,־לowie einige Kapitel von?esajab, welche dnich den bedeut ׳amen?nbalt. den berrlichen ־.'lu'bau und die b>» reinende Sprache am besten in die Poesie der Bibel eiii'iibre». also etwa.Kapitel l. I I. IV und ta. *Bon den P'almen beschränke inan nch »ui die i»! 2>ddur entbaltenen 2unke Künstliche Lorbeeren. II. Um nach;»weisen, dan nur ein grones, gar nicht wieder gut zu machendes Unrecht begangen, nellt Herr 2tembardt das Togina aus, da» nur uns als?׳.!den tu den 2tre!t, ob 2!»!!!!'«!! oder .Konfcs'iousschule, nicht cinmnchen durieii, dan nch die ״niddeutsche v rtbodorie" eingeunscht Kat. liuiimt er als envieieil an. '.'imi i't aber das entere ׳al'ch und das lebtere gar nicht wabr, so das; dte ganze *Beschnldtgniig in sich;nsaniinen. ׳ällt. *BBire der 2trr1t. ob 21n1ultan oder Ko» ׳e״ious׳chule eine nur die Eliristr» betrenende rdigiöie?rage, etwa tute dir?rage der;Zulassung der Erden in Badeu >1 dgl, dann würden aller dings Takt und politncher dn'tand err. rdern, das; wir?uden uns jeder Etninengung entbielten. *.'Ulein die Erörterung, welche?orm der 2chule zur Erreichung der 2chnlzweite tut allgemeinen geeigneter in, wird niemand als eine?rage von ausi'chlieszlich religiöser Batur betrachte» Ebenso ivird kein 2chul»1ann bebaupten, das; ne uns nicht ebenso angeln um* unsere christlichen Mit bürget, ja uir »ns neben dabei sogar viel wichtigere?nterrlleu aut dein ^5P-d als ׳nr dt? dt# ■

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