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Der Israelit · 1906-07-05 · 27 (5.7.1906) · p. Seite 11

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
27 (5.7.1906)
Date
1906-07-05
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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■ ,4ult 1;*5י'ז. deingegenüber!;an; davon abieben, das;, 1v,e die Dinge innerhalb des pi e ns;1 schen Judentums liegen, solcher l>4e,11׳ssens;wang nicht in dem einen oder dem andern ,voll, fern" beim fatt überall hätte Vorkommen können Es genügt der Hinweis, welch geringe Ächtung vor dem Heiligste» im Menschen es ' bedeutet, 'wenn man die Berlehnng der l^ennssenssreibeit auch nur in einem einzigen Tvall fuv envas nnbedcu rendes ansiebt. Die süddeutsche Dikhoöorie und der Bund gesevestreuer Lehrer buben aber noch ״ein groszes, gar nicht wieder qm;11 machendes Unrecht" be gangem sie buben üch prinzipiell um den Staub Punkt der konsessionellcn Bolksschnle gestellt" Bon diesem schtveren Unrecht i!» nächsten Artikel. Korrespondenten u. Flactirichfen.?1 nsba ch. 1יז ns dem P1 otokollb uch der ,^ortbil du uqsko 11 ieren; Ansbuch. Der seit langen fuhren gehegte Wnn'ck, nach Fortbildung in nnserer הדיה הקריצה;um ^,vecke des Lernens und Lehreils, der den jüdischen 1 ebrer kreis Bayerns von jeder beseelte, sollte mit Clones Hilfe im ׳Bovembei des Sabres l׳n>.'> j״ Ersüliniig geben. Das srcnndliche Eiltgegenkommen unsercs verebrten Herrn Dittnkrsrabbiuers Dr. Mohn ״י: ermöglichte es, das; sich ans allen -Himmels richtniigen des Bubbinats Ansbach ein Berei» strebsamer College» konstituieren konnte, die ge sonnen sind in monurlichen .Konferenzen nmer Leitung des .Herrn 'liabbiners in ernstem Studium planmäsug ihrer Fortbildung obliegen. Das nach reislichem Ueberlegcn ausgestellte Programm zeigt in Rücksicht am' den religiösen Lehrbern׳' solgende iKegenstände I. Midrasch, zum Zwecke des freien Scksinr Bortrages; II. B ibel ü n d i 11 m:;11 nächst הרליב, beginnend mit den Sabbatpsalmen; T u l m 11 d:;.;^t. כיכבה £!ריב: £יק בי1' יצער 4. '))}etbooifdes ■h' eligio!1 s II n terrichts, >r antora l es, ivozn Herr .Kantor Krämer dabier in dankenswerter Weife seine geschabte Mraft in den Dien» der gmen 2nd1t׳ stellte. Bis;111 Stunde sind sechs Komeienzeii mit einer dnrschnittlichen Beteiligung von I.'» Teil nebmern in Ansbach;11 stände gekoininen. Es dürste den weiteren Kreis der Kollegen interessieren, wenn an dieser grelle einige Stichproben ans den Protokollen der monatlichen Bersammlnngeii gegeben werden. ^cder Teilnebmer bat zu Beginn der >ion seren; fiir die 4 Sabbate des Monats 4 Mjdra schim, aut einem Blatt sauber bekiograpbiert und mit Disposition veneben, vor.sich. Um der Bedeutung von יצבה רגדיל gerecht zu werden, signrierrc ein entsprechender Midrasch als Tbemu, das Herr Dr. Kob» '״: etwa in ׳ol gender Weisealissührte 'יעיב־ י,־׳ ב׳:-ה יה—ה ר^יצריב ביב" ע1^כ 1ביצ:יכ ק־כ־ג״ה. Eine Ansicht verstebt nnter כיכי ע1לב die Zeit des Moses. Die .Krönung der Bleibe des Stiftszeltes war das Erscheinen des göttliche» Feuers am' dem mit Dpsern bedeckten Altar. Der .Himmelssnnkc batte in den irdiichen leiben der Ltummcssnrsten ׳?iahrnng gesunde». >'ie ge läutert und;111׳ Höbe emporgetiugen. ,’s» den ersten Bissanrage» wird immer ivicder das Bild dieser Einweibnng in unserer Erinnerung leben dig. Wir sind dann auch im Begrine unser Haus aiir -^,ר zu untersuchen und davon;׳.: läutern. An unsere Seele. ivendet nch da der Mnchna Wort אי; בע—!כ״ זי\א ב~־£ה!ene Am sordernng -r>ans und Her; beim scheine des Lichtes ans die gärenden 'Wirkungen;11 durch leuchten und das all;11menichl1chc durch das ,>ne» der göttlichen (Gebote biiidiirchznrühreii. So können wir dem Berbote von בי •ראה יבל יכצא in tieserem Sinne gesehen ans dem Wege geben. ׳?such einer nveiten Auffassung bedeutet ,כיב עולם Salomo's ^uge. Auch aus ibnen in der Tcv ,V.'nirli• 2ntr 11 >ir דבי bedcnteiidste Moment in dic'em Worte veivwigi. Israels Auge» hatten sich aus die Altarböbe ge richtet, wo die Tempelweibeopser anrgescknckitet lagen. Salomos herrliches liebet ivar verklungen. ״Da kam ,^cnrr vom Himmel herab und ver zehrte die ifstiiizoprer und /zriedensopfei und die Herrlichkeit «Lottes erfüllte das Haus." Ein Sturm des Dankes emesselte sich von den Lippen des begeisterten Bolkes. Ergrinen bis ins Innere gaben ne alle in mächtigem Ebor ihrer Lotteserkenntnis »imigen Ausdruck. Am' dem t^rnndton dieser selben Heberzcugnng erklingen auch die Saiten unseres .Herzens m Hellem ,^nbcl, wenn wir in den Sedernäcknen je einen Becher Wem ans .jedes der vier Worte der גאייה leeren. עילכ bedemer nach einer dritten Annckik die Tage des B'oah. Eine Welk voll Leichen halte A'oah schaudernd gesehen, ,^n seiner Seele waren die dunklen iKedanken der •)!achneiten des Lebens ausgestiegen, "כ"!׳ hatte sie verbittert und ihren Amrlng säst unmöglich gemacht. Da erschaute er znm ersten Male jenen glanzenden Bogen i» der Wolke,, der den Schwur des Allvaters כעבר כ׳ ה ע— ער האי'\: begleitet. Li'oah war ermnrigl, der Bann des Todes gebrochen. Wir lernen gleich Moah durch das S»m5ol der bescheidenen בצר anspruchslos זii 1 nmer ^ch durch s Leben;u ge ben, dadurch aber fühlen wir uns sicher niid ge borgen, wir rinden die Keim'eite des .כצר Sinnes als des Brotes der ,Tceilieii. Endlich und auch ביב״עיריכ die Tage Hebel's. ,^1! jener ^eil war;Kon der Alleinverehrte, es hatte noch keinen Lööveiiknlt gegeben. Wir wünschen jene seligen Seiten herbei, in denen Weltall und Menschheit durchflutet sein werden von der ein fugen reinen hohen Bestimmnng wie in den Tagen von Hebels Dp'er. ,;>> die Besprechung von Psalm '.*<> emtre lend, bemerkt Herr Dr. Kohn, das; mit diesen, das 4 Buch der Psalmen eingeleitet wird, jenes Buch, das dem 4. Buch des Pentateuch בבירבי entspricht. Se׳c1 בב״־בי־ ift einmal das Buch des gros;en Sterbens genannt werden geht doch darin eine ganze, Hniidernansende zählende >Ke»e rarion dem >^rabe entgegen, »irbt doch auch Ahron Mirjam und Moses! und von diesen selben nlrabesgedanken ift auch Psalm '.*<י getragen. Der Psalm bat Mofes;um Berfasser. Ein ckiri't licher »»elehrter bemerkl. das; auch in der Tat kein anderer Psalm >0 den Stempel seines llr sprungs an der Stirne trägt, wie dieser. Die ,>rage nach der Art, wie am' unsere ,^e!t diei'e Elegie ans der U> jährigen Wanderung ,Israels in der Wii'te nberkommen in, löst sich, ivenn nur an das כ£י הייצי־ denken, dessen IN der Bibel :nebrrach Erwähnung geschieht. Dann folgt ii, strikter Anlehnniig an die tieseingehende Erklärung die llebersehnng des Psalms. An derartige Besprechungen reiht sich ge wöhnlich der כייא: Schinr von der Dauer einer einer Stunde an. Borerft ivünschen die Leil nehmer in ihrer Majorität, da׳'; Herr Dr. .Eohn den Modus des Dozierens beibebalten möge, welchem Wunsch derselbe auch in idealer Lehr r'rendigkeit nachkomnir. Herr Kantor Krämer erönnet dann in später Bachnmtagsüunde seinen.Kamorenknrs mit einer meinerhasten Nezitallon von ה£ר-. כברה ׳כעי״ב Ei zeigt, ivas man aus dem schlichten 'h'ezitaliv der Wochentag יצ״ע bei verständnisvollkni, künstlerishem Boitrag inachen kann, ^n dein lheoreti'chen Teil seiner Borrührungeii kommt er auf die richtige Sleilnng des Kehlkopfes, die Ökonomie des Annens und das entsprechende Heben und Senke!; des 4,n,-,ch׳'elles;n sprechen, ,tür die א^בה-Melod^^II. ivie für ven'chiedene an dere Stucke כעייב לריר ,כג; אביה ,׳צ כ ע "צ׳ א יי :c. wild der ,^ischrabach Steiger *• k. »ki,.> als Motiv nackMivieseu. An die Ke.le der in den voraus \ gehenden .Konferenzen Behandelten verstand es j Herr .Kantor .Krämer auch diesmal Perlen kan ן toralen Könnens anzureihen, die sicher von grosiem , <Kewin»1 feiir litiintfii, für die>enigen Teilnehmer,! die in ihre» <Kemeinden als Kantor zu fuugiereii > haben. 1 Am Wnmch der Teilnehmer rührt .Kollege Adler Ansbach ׳'eine »n ^ahre l'.">4 erschienenen ״Hebräischen Buch׳'tabe1׳l1eder" vor. Sie randen vielseitige Anerkenn»»!;, die auch bereits in den lüdischen Geltungen des ,^n und Auslandes aus sachkundigen ,,edern in glänzender Wene zum Ausdruck gelangte. Statt vieler Worte weift der Ernnder anr die von ihm geschriebene Broschüre ,,die ׳Kenaissame des ersten hebräischen Lefennterrichks im Lichte moderner Methodik, hm. ״, der die ״Bnchstabeiibilder" bezüglich ihrer mekhodi'cheii und historischen Berechtigung eingeltend erörten iverden. Broschüre zu!"> Psg!,,,d Bildermappe mit Lithographie» 4',׳ x :U> .-m. tm Preis von i'> Mk. find beim Berleger i^eorg Bo'enberg in niinli 1• B.;11 haben, .in den Bnchi'tabenbildern >«'t ein Lehrmittel geschussen, das;11 allen >1beln und besonders zur Lesemaichine ergänzend hinzu treten kann »nd durch die tK1ös;e der Zeichnungen in den gröüten Klanen ansreichend und ivirknngs voll in. Am Abei'd >chl1e׳';t der wisseiischustliche Teil der r'ünrstnndigen Konreren;. Bis;»1 Abfahrt der ,iüge hielten noch einige feucht fröhliche Plander stündchen die Kollegen in kraulichem Berei» bei saminen, ivozn auch Herr Dr. Kohn erschienen war. Manche 'b'akete des Humors 1ch1e׳;t dabei, von Lachsalve» begleitet,!» die Holte und löst als lKegeniah zu den arbeitsreichen Slniiden des '.Nachmittags eme befreiende animierte Summnng ans. Die svortbildniigskonferen; Ansbach trägt unter der bewährten Leitniig des Herrn Dr. Kahn die iKewähr der Dauer in ׳'ich und wir können nur mit dem ausrichtigsten צי־ הרבב"' an die Herren Dr. Kohn und .Kantor Krämer Ansbach und einem kollegialen ר ׳״רב•,* an die Teil nehmer ׳'chlienen Heidin gs ׳e> d, 4צ. ,^nni. Am I»>. ,lull nndi'k iin >Ken1e1nde׳'ibnngssaal zn ׳?jüinbrrg die %1~. iKeneralver'aniinlnng des nrnel. Lelirervereins für das Königreich Bauern ׳'tan. Es ilehen zwei Äieserake auf der Tagesordirnng: ״Das jüdische Schnlivesen Bayerns un ,lglirhniidert", Ber'erein Herr S. Dingfelder Muncheii nnd ״Das .Kind in Bibel nnd Talmud" :Heierem Herr '11. Adler Ansbach . ]ugenösttiriften. Tif Lehrer der Miichnak. .41>1 Veden und üSiiten 1«׳ Lckuilr und raus nach den r.ueUcn dcarbelk« vvn I >r. M .N raunichweigkl Au'laqe ,ziankruii a. M., iiierlag van ,V v a 11 r ז man 11 Braun'ch'1'rigers ,.Vrhrrr der i'iifttnmtr werden als ב" כציה Nikichent gern gekau't. denn das Buch tit eine reiche?,undgrul׳!׳rlbn ׳ür d1r>en1gen. denen d!e Mn'chnah un Urten nich! gan; unbekannt 115 .״s inacbk uns mit den «!teinesberoen der bedrutungsvvlliirn ׳;eir der lüdn'chen »irichichle brkannl und erweckt dadurch Brgeineiung und Liede;11 dein ,üdi'chen Lchri'iluin. liine ,;ugrnbichritt »n eiaenilichrn Linne des Bartes n't es!edvch nicht, ,',ür Prävarandrn und Lennnarinrn eigener es »cki vorzüglich. I<! sogar dri angedendr Lebrer wird n»ch inanches daraus lernen tonnen, der groften Mrbrzadl unserer ginder da gegen ivird das Buch kauni jenen Auvrn bringen, den wir davon erwaiten. ^>e werden vielleicht das Anekdoten ba'ie beraustivlen wie unartige Kinder die ׳gönnen aus dein Kuchen, aber den ßnumm! ,4111x111 geling zu ver arbeilrn. daran bindert >ie nicht nur dir Anlage, sondern auch de! Uin'ang des 4Se1Irs. Dir Lebrer der Müchnah sind uäinlich deni Aivbadei nach besprochen, mir ein Aachschlaarwrii lit das der einzig richtige Weg. aber wenn inan dir Bersvnen einer bestinunlrn Periode dio grapkisch schildern will, dar' inan ilm kaum einschlageii. Bon צצעע' dis zuin Abichlusc der Miichnab lind doch 'rast -'<**» ,!adre verflonen und wenn auch bei rast alle» Hanaim die;,,nt ibrer B.cirk'amkeil angegeben nt. das Kind kann iinniöglich aus dieir 4M1׳e zu einer klare» geschichllichen lirkenmnis jener .׳;eit gelangen. laun ,s> das Werk üir eine .;ugrndschri't a:!ch viel zu unisangrelch. Wir richten drsdalb die dringende Bitte an den Brrraiier, dir ״vrtmi de! 'i'i’nAnüS“ in sta-.k gekürzter ,zaer!! und in chronologischer geideii'vlne f ii r unsere ,äugend zu bearbeiirn. srindel rcrr l)r. Braunschweiger ״och ׳»tuste. 0׳ möge er das Bendant dazu ..Dir Lebrer der ׳נביא ver sanru. auch 1 ü r die ,4 u g r 1׳ d. Das in srnlich krme leichte Arbeit, aber ne must >.r nicht in rinrni ,4adre rwllender werden. Aub und ,frommen der Krwach'enen aber möge das Werk auch!» der vorliegenden Horm »och recht vir'.r Anklagen erleben

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