Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 19 (10.5.1906)
- Date
- 1906-05-10
- Page
- Seite 9 (sequence 5)
- Language
- German
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l<>. Mai 11*0«. Der Israelit <׳seil»!' Nr I» von der Kai?( emgesiihrle llmlageveriabren es werden an Mugliedsdeitragen der ,Tahr nur Mark 2. außerdem bei!eben! 2tcrb<t.1U Mark 1 erhoben hal >a iur den Laien etwa» ,ehr Verloärndr -! Hodc Leistungen b'> lehr geringen Beitragen Hal aber eine solche Maste eininai die Mmderiahre dinier stch. dann aeigl ׳ich die Mehrseile der Medaille Mil dem aunedmenden Durchschniitsaüer der Mitglieder, sleigl naliirgeinaß der »nr SlerheiaUe zu enl richleiide außerordentlich« Beltraa i die iunaere» Milalieder lalle» ab. neue komwe» nichl »,ehr hinan. und die Aul löi'ung ist unvermeidlich l^i» warnende» Beistnel bielel die bicnge Handwerker Slerdekast'e. die »der em ,',abraehnl hindurch mit große» Ziffern vrunkle. bi» fit da»» »ur ichleunider Anschluß an eine Berncheruiigsgeiellschasl. ein Ani'cdlun. der au iehr ungünstige» Bedingungen erfolgte, vor dein Bankroll rrlken konnic Wir Hallen an ׳ich eine Slerbekaste r»r die kleine» und mittleren Mail(», denen die Lebensversichernngsvrainsen tu hoch lind, für sehr wunsche»»weri. nur muß fie au׳' eiuer technisch einwaiidireie» Baii» >lede» und da» 1il nur möglich, wenn statt de» Umlage da» Mavilalde>k»ng»ver »ähren eingeiiihrl wirb Der Boriland i'ollle daher!! I*. Üall eines ^inuiinarüche»" «^ulachlens. ein die ganae ,rrage gründlich prn'eiidcs «^ulachlen von einem Sachverständigen einiordern und nach dessen Nal die eniiprechende» Bender- »»ge» de»! Verein Vorschläge»'׳ l. I '.Vii.1t. Der Hiltsverei» iur unbeinillelle jüdische Nerven und kMeisteskranke in (^>ns veresteiitlichl »eine» ^abresberichl iür >'״*.'> Danach iviirde» in diesen! ,ladre in der 'Anstalt an Dann 23 Mranke bekandell und verl'llegt. Der Bericht weiü daraus hi», baß der Au'enihalt i» nichljüdii'chen Anstalien für viele Mranken »ul groüen Nachteilen verbunden sei. «Gewissensbisse wegen der nichl riluellen iNahrung und oll vorkounnende konse'stonelle Reibereien üihre» nichl selten eine Verschlechterung de» beiden» herbei. Nur in f 1• eןiיt»'.־b jüdischen An stallen kann der jüdische o«e»1i>lskra»ke vor alle» kera.rlige» ihm besonder» schädlichen seelischen «Erregungen bewahr! bleiben, und nur in solchen t׳t es id!» möglich. leine geivodnle Lebensweise unveranderl sorla»>׳»kren, denn liier benndei er nch in einer ilu» veriraulen Umgebung, die allen seinen religiösen Bedürfnisse» liebevolle» Verständnis cnlgege» bring:. Bon 11a1!1ba׳:e!! Pwch.aiern wird außerdem hervor gehoben, dag die Seeliorge eine Nolle in der Behandlung »'viele und der religiöse Trost ein we»'e!>'.!»che» Berukianng» »unel bilde, und dieie» kann au» «׳eüen »1 ׳pcai'isä*,ndiichen Aii'lalien ernioglichl werden Pers«Mtdlien. H »Ivtkuhnen, '׳. Mai .«gier üarb 11» Aller von fahren ,Tran Bela Schere'chewsk». Die Heimgegangene hal sich stet» durch ihre hervorragende Menschenliebe durch ihre Hilssbereilschail gegenüber den Bedürsligen ausgeaeichner. Still 1׳x1« ixl X X X Baderäumen au genügen An die begülerlen »»laubensgenossen richlel die^ Berwallung die Bille, der segensreichen W1rk»amkell de» »verriiis de» allen . rendtgen »nd eri'len Anlässe» zu gedenken. ttöl«. I. Mai Die biestge. l^!«" begründele. »üdische Bewahrschule wird, wie der Jahresbericht I0 4״״'> mit teilt, täglich von 0<״7—י Mindern besuch». Die im vor »chulvüichtigen Aller stehende» Minder werden von geschulten Minder^ärtnerinnen nach ,pröbel scher Methode beschasttgl und .׳:gälte.. l.. 7.. ,Hz Miliageiien verens!1» Jahre l^'.'l wurde dieser «?inrichlung eine suvvenanstalt sür schulvüichlige Minder angeschlonen. in welcher den Mindern, durchschnittlich täglich 70 י־«•, »ahrbastes Mulagesten verab reicht ivird. und im ^abre lv!׳.׳, fj» Minderhorl. wo die Minder nachmittag» nach Schnlschluß Manee und Beiverbrot erhalle» und unler^ ständiger Beausnchligung ihre Schnlausgaben machen. T»> Berichtsjahre waren im .Minderbort durch schnittlich ca. 7>0 Minder täglich anwesend, 'uit ,7 ah re 1י־'.’ eröisnele die Anstalt eine Hausballungsschulr, in der junge Niädche» in allen häuslichen Arbeite» ::»lerrichtel und a» Dienslniädchen. Möchinnen »sw. herangebildet iverkc». ,'>m Beriihlsjahre waren in diese»! -sweige der Anstalt v Mäd che» untergebracht. Dieser Schule wurde im ,lahre 1 '7 •.־'־ eine Mochschule angeschlossen, in welcher ׳kl Schülerinnen der obersten Mlasse der israel. Volksschule dreimal wöchentlich Unterricht erteilt wird, in der eigens biersür eingcrichreten Schulküche: im ^ahre l‘.'0<1 ein Mmbctainl, ivelchem sowohl die Proviiitialbehörden NKeinlands und West׳ale»s die der Fürsorge bedürsligen und die landarme» Minder gegen Zahlung der staatlichen ,',!»schüsse überweisen, wie auch sonstige Minder Ausnahme nnden. T"' Berichlsiahre waren i»1 Mlnderasul 2׳* Mnaben und Nladchen unlergebracht.?»11 demselben ^abre »vnrde ferner ei» Heim für weibliche Angestellte eingerichtet. Die in diesige» <V׳ct1»Tte» läligen jungen Mädchen haben darin volle Pension gegen inaslige Vergülung. T>» Berichtsjahre ni'chien י־ junge Mädchen von dieser oinrichluug oiebrauch. 3» der »n ,'ubre >!«"-> crössneien Volksküche ivird ein kräsliges. schmackhafles Mittag eisen in beliebiger Bienge sür 2׳'' Psg tägluh« Dani'tags l« > Psg. ׳ verabreicht, ,'on Berichtsjahre wurde» «!!!71 Personen gespeist (' rt»"»'ei, «1. Mai. Oiestern beging das hienge isracliti sche Waisenhaus seine '׳" jährige ׳Lttsiuiigsseier. >!» Per lretnng des L berpräsidenlen überbrachte der Negierungsprän dem «^ras Bernnorsf die besten Wunsche der staatsregierung. 1«illi;cbe5 ü<reinsw?$en, Frankfurt a. M. »Israelitische Lterbekasse tu ssranksurl a. M.» Dein Jahresbericht für l!*»»,"> ent nehiuen wir. dag die .«lasse rar ^>'«l -*"י ordentliche, und 70 auperordentliche Mitglieder un!׳as;i ,shr Vermögen be trug im Jahresabschlüsse Biark ■?'«"47.^-'. Wie der Bericht »lilteilt. wurde die Masse von der Negierung ansgesordert, ihre Sumte» in Einklang mit dem neuen Neichs Ver sicherungsgesene zu bringen. Die Unterbandlungen mit der Negierung ergaben, dag die Unlerstellung des Vereins unter das Neichs Vernchcrungsgesey »'eine ^rislenz direkt unnioglich gemacht hätte, «'s wurde deshalb ieitens des Vorstandes nach -',miehnng eines Anwalts und nach «Einholung eines von der Möiiigl. Negierung verlangten sliinmarischen oi!,l achtens eines Verücherungs Sachverständigen erklärt, dag der Verein kein reiner Ber>'ichcrungsverein sei und daß, um die׳'e g-cage den» ««iesene gegenüber außer ,oo-v׳el an steilen, die in dieser Hinnchl erforderlichen «'rganauuM! und Aen dernnge» der Slainlen herbeigcsiihrl werden solle». Ter Vornand erwartet den Bescheid der Negierung und wird die erforderlichen Vorschläge am° Statutenänderung einer augerordentlichen oieneralversaiiiinlung unterbreiten. Hieran möchten wir unsererseits beinerken, dag damit wenig getan 1Ü. wenn der Verein durch eine formale Lialulenanderung ׳'ich der Aussicht des Versicherungsaintes enlttchl. (Hs bleibt die sa-rage dann immer noch osse». ob die finanzielle «Basis der Mane eine gesunde in, das heißt ob er seine heutige» Leistungen auch für die -inkunst ausrecht erhalten kann. Soweit die uns vorliegenden Einern ein Urteil gestatten, müssen wir diese g-rage verneinen. Das Prestburq, lü. Avril. Die eiiige Hand des Todes hat in den Pesachlage» in unserer ««ieineinde leider eine reiche Hrnie gehalten. Ai» ersten Hestlage verschied das höchst achtbare ««iemeiudeniltglied Leopold säurst .1י7י »n ׳Aller von säabren. Der Verstorbene, viele ^aalire hindurch Milglied der orlbodoren «vemeliiderepraseutana, bekleidete seine Stelle mit voller Hingabe, ׳.'lls Vorsteher des israe litii'chen Waisen Vereins en!׳al1ele er eine ersprießliche Tätigkeit und ieme seinen Stola >» die sa-orderung des edlen Zweckes. Der «Menannte, ein biederer «׳darakier. ersreute ׳'ich der Werlschagnng aller lener, die ihn kannte» Am erste» Tag beendele Herr Israel Nosen bau»» seine irdische, lalenreiche und ersprießliche Lau׳' bahn. Der Verewigte, ein großer Talnindgelehrter. eine ,(ierde unserer ««ieineiiide. ein reiner (׳darakler. bekleidele seil acht fahren die Stelle eines ״«emeiiide Vorstehers sän seiner (^igen'chasl als Schulprases, welches Amt er *) Ta unsre» Wwe»« in einer ganaen Aigiadl iüdikcher GeiNeinde!» derartige Massen deiteden. dürften die vorstehenden Ausführungen unseret Mitardeiterenicht nur lokale Bedeutung besitien. Neoaktion de» ..silraeUt". früher neun »lahre hindurch bekleidete, trug er sehr viel daau bei. unsere ««temenidelebrailstalten aus die Höhe der >ett au bringe» ohne auch nur ein ,Iota deä!udiichen »Meiste» vreisangeben DasLeichenbegangni». welche»am aweuen Tage 1",ר1יר »achmillag« stalttand, gab durch d»e iadlreichen Teilnehnier beredte» -Zeugnis, welch großer Anhänglichkeit ׳'ich der teuere Verblichene 7!"7' hier erfreute Ütiafnure. l Mai Herr Betirksrabbiner Salomon 1>te1l»׳an» beging am l Mai da» ׳'.',׳lädrige Jubiläum seiner diefigen Amlstaligkol. Zpreckraal. A» die Nedaktio» de» .Israelit" ,äch mochte mir erlauben, au׳' eine ^»׳luchtsstalle s»r eine» Teil »»׳'rer ru׳'fischen Bruder ausinerkkani au niache» Hier »1 Bosnien und Heraegow'.na wäre nahmlich ein be sonders geeigneles Terrain iur eine Ant'iedlnng: »iinde'teiis!""",vainilien konnten hier!'ich eine dauernde V» »slena begründe» Vor der Lkkuplerung de» Landes durch tDesterreich llngaen l'7׳׳'> wohnten hier nur ipaniolische ,Tude» Seil l v7v wanderie» viele «Maliaianer. Bukownier und auch eine Anaadl ungarischer ,>uden ein Sie alle lebe» in a>e»1lich guten Verdiillni'sen. Armut ist wenig vorhanden Dabei find die ,ä1ldn״r׳e mid die übrige» «bewerbe »ur schwach enlwiäeli «*» i1׳ also ein reiches Arbe!!ssekd vorhanden ,ää* bin gerne bereit, mich mit Nil und Tal sur dieie Taäie a»r Beringung au steilen H041a-Hl»ngso0ii Nabbiner B Weinstein, ,'»eniea ׳Bosnien׳ .,ur den äleklainenteil ist die Nedaktio« «ich» ver anttvortliri,; iuekbesomdere ist ee> ausschließlich Lache der Leier, die im Neklameuteil enthaltene« («m pfehluuge« ritueller Ware« oder sonstige Angaben religionsgesenliche« «barakter» auf ihre;{uoer läs'igkett a» vriise«. ־C: Bad Tbale a. l>. riiiit Skr eff, Die PijMn idlnifn ich aber liege ruhelos ni de» ,redern und anale mich »ni dk,״ miserabelsten Maiarrh von der Welt ab. lind nun steht es ׳eil morgen werde» g-an'» ächte Sodeuer '*!flnera! Pastille» gekauft' ,>ch he-,e überall, daß die D inger wahre Wunder tun ׳ollen und ich will» einmal bannt versuchen, nachdem aü die Süßigkeiten und Drankchen »»r den Magen verdorben und doch nicht gedolien haben srur P׳'g. die Schachlel l» allen Apotheken. Drogen- und Mineralwasserbandlungen erhältlich. r w » i* w Anfang »KT Uhr Min.?•tun IttU« MM tlulaang. Ubr TO in. ««im .... 7 L'> 12. Mai 17. 3!nr <>1־. S ^ra«(lucl «. «. 7 40 55 יי tOrlt« . .... 7 20 s 39 München ... 7 15 S '21 ciuitf«» ... 7 ltO S 3'3 Ctiahbuta 7 37• H 45 »•<♦« .... 7 10 יי •trttln .... 7 30 S 4'i »»»«tan ... 7 00 «i 1' MArmb.ta ... 7 1 > s 35 tun. 7 00 m m (־.2־ י־ «in,. 7 "0 » 05 יי t>««4 .... 7 •>ö . י2 13. Mai. iri. Jjar. ym für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich; Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die in Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Klarer, oder sonstige -Ingaben reliaionsaesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. בשר Bad Homburg v_ cL Hölle- בשר Hotel und Restaurant Marx. Einiges Hotel und :Kcitaitvant am Platze, welches unter Äufsicht e!nes ständigen -es Herrn H. Mare,!s an-« Nrafau steht. Diner ä part Mk. 2.50 . Table d'höte Mk. 2.25. Reine Weine. ■ mttr: 2S«ttl>cfm Mcev-r »‘«*Äי ״« •»«;*״*״ Ortlcpbö« nr. 77. PotltQU im ¥%(Ulfe. Telephon Nr. 77. Reseren;en 3r. l^hrw. Herr Rabb. Dr. Zi'otteck, Homburg v. d. und Joses Rothschild, Frankfurt a. M-, L'bermainanlage 11» usw. I