Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 3 (18.1.1906)
- Date
- 1906-01-18
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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»Ir 2. Brtr h. Ter Tsraelit. H. Januar l'.Xx!. zichenden l»pue#tifnftf gk'chafie» ivrrbcn (.*״Mt* wurde durch aewistenb.i'te (*rfiillung des vä«erlikbe» Wunsche», der ki» m die lktzlenEinzelkeilen ibnen vorgeschricbenen Bestallung Takobs, da« t»ebot de» Liebesdienstes, de« נמילות הסרים. ibnen sin minier al» Lebensausgabe vorgeschriebe» Somit dereuete wohl da« זאת אש,־ דבי־ להם אביהם dl« ii'atcr zu empsangende זאת התורה vor. die da« Volk Israel auch de» von ",»kose» ui erwartenden Legen« יזאת הברכה würdig!»achte T»> ׳Anschluß an die eregktische Mi«ceUe in l)lr. I dikics Btancs zu רנש Aap B. x,!' u. 2•׳ »iöchte ich al» C*r gänzung der Erklärung hinzusügen: 2של bczeichnete im Hebräische» häufig den Willkür Kerrscher in, (»egeni'atz zu 72!־, vergl. בי־ אשית Map. 17. ,צי ישעיה «. a. 3t. Tvset nullt׳■ nur seinen Bruder» sage״ daß sic kr,,lügt »ach Nlizrajim koniinen könnten, da er al» Willkürherrscher alle Blicht 1» Händen habe. Dem Vater. dessen «»otlvertranen er ka»»te und von dein er auch aus <»rund seine» Traumes sicher annelinien konnte, daß er okne :sage» nach Mizrajim kommen werde, wollte sich ^osef nicht al» משל vorstellen, weshalb er seine Brüder beaustragle sage» שמני א׳ לאדון יכל מערים Tic Bruder dachte» ,»den. das! auch Takob zaghaft sein würde, i» ein sremde» ».'and >n liehen. we»katk sie wabrkeilsaemäs! de richteten וכי הוא משל כבל ארע מערים. Toch Takobs Herz kliek kalt dei diesem Berichte כ׳ לא האסל להם, er Kall es sür uiunöglich. daß sei» Lok» Toses ein משל sei» sollte, ׳.'lls ikm aber di-■ Lölme vcrichtete» *כל דברי יוםך, daß Mff in eriier Neide אב וארון sei und nur in drt»ge»den fallen ,׳ich als מש״ zeige,ותהי רות יעכב אביהן. 8 sl. in P K. Bidwsdbamu Tu» LchuluukerdaltuugSgesev unb die preußische« Bürger jüdische« Erlaube«». Bon Nealschnldirektor Tr l Adler in Trankfurt a Bl Trine, durch einen Anhang ..Ter neue Lchulgetckeniwiirs und die!üdische Schule vertnekrte Auslage. Bei lag von ,V >1 auf f >» an'», 11. '.IV!,יי**» Ta« vorliegende Lchrniche» in koch» aktuell, den» ei» Blick in »m'er« lüdlschen ,ieitlinge» kelekrt uns. wie lies di, Erreauna der «''cninter ok de» neue» (»eietzentwurss in. Ta kommt nun die׳, vermekrte '.'leuauüage koch» gelegen. Adler gik: in üker>>»׳t>ichei Tarstellinia Aufschluß iikcr die!beschichte und d»e Verhältnisse der tukischen Bolksichulc i» Breußen. T» anschaulicher We»'e schildert er. wie schlecht Ke raten!ene!»enieinde» waren, die vorschnell ikre jüdisch eon s-esnonelle B-'k-ichuI,!»giinsle» einer (tominial oder einer Limultanichule anstösteii. kesondeis 1»1 'Ssteil Teuischlands. Nicht aus Licke zu de» 'uiden kalte man ne eingeladc». ikre Lchulen mit denen ikrer christliche» Mitbürger zu vcr einige», sondern weil »1a>» ihre Lleucrkrasl nir die gesamte Lchullan ausnuizen wollte und weil man sich wieder einnial s»r kurze ׳ieil daraus dekann. daß die Tudcn 1» der fün mark »ach Ll'rache. Litte und Anschaiiiinge» gleich den eoangelintic» Bewe-Ku,»«» das c:ge::tl:che Deutschtum dar stellte» T o<k laste» wir Adler selbst it'rechen. ..Au« diesen Erwägungen wurden in »>el!rcrc:> >ton,1»״nen die!übliche» Lchulen mit den chrinlictien vereinigt und die an den jü diicheu Lchiile» vorbandeueu Lehrkraftals ordentliche Lehrer i» die neue .. 3»»1!I!a!1ü‘!״k ,richtiger >toinunalschule> iikcr nominen sowie aker die jüdische» Lehrer durch Pensionierung oder Tod ausichieden. wurde» ne in den meinen Talle» nicht wieder durch neue indische Lehrkräfte ersetzt. de» weitaus meine» ,Talle״ aker kalten die Bürger judiichc»!»lankens i» der 'Tstniark ikre klilkcndc Schule elngckiißl. ikre Lteuerlast war in außergewöknlichcr Weite .-,estiege» und die Erwartungen die ne vor allem!>> dem An'geken der indische״ Lchulen geiukrt kalte, daß nämlich durch die >to111»1»»alich»le der ,s»san»»e»schl»s! aller Be wokuc» ein sesleeei u»K innigerer werden wurde, wurde durch die Ende der nrk!!-gkr .\■׳׳ >ייי ,»»lauüieude anliieinltiichc Be weg«».׳, gründlich!ernorl Tie demagogische ,Tori» der Agitation, die von de» Tukrcr» dieser Bewegung mit Ke wußlcr Aknchl gewählt iouidr. die Tanalifierung der Manen durch kelierischc Nedc» und T-lugschriiten udle ikre Wirkung ki» »1, die Lchute. die von dem Tageslarm der politischen »»d ü-ziale» ßainpfc Kisker verschont geklieken war. ne kerencte de» nluder» ,udischen!»laukens mauch schwere Llnudk und unlerdrackle in idnen gar oft die schönsten i»aken -er ^indkeil. den »igendliche» Troknn» und die liekevotle Hingake an die gle'chnrckeiiden «׳'׳enosten Ter Beriaster Keklagt es Kitter, daß die sogenannten vornekuieu ,i>d,iche» Nielse trotz aller ׳chllmine» Ertak» ungen auch weiter i» >kr<r Boren>gt»o1nme»kerl. die ie»»er;e1l das bedingungslose Alügehe» von ludiichen Lchulen in Limulia» ichnlen. jo. ,11 vielen il rte״ soaar in christlich konseinonelle Ke,ordert Kalle, verkarre» und widerieai in recht wirksamer Art dre L che, n g r n 11 de sur diese ieltian-.c Ltellnngnaknic r!eigl. wie trostlos e» baußg »ul dein Nellgioiisunlerrlchi da Keüelli in wo ,»disch, Bolksichulc» ieklc» und erklärt >u» dleien Tunanden keraus die kektagenswerlen und Ke lrükenden ^rscheinnnge» unserer Zeit: die ulllitarlstisch« k'ekensaussassung. den öde» Tudisserentismus und die Tabuen sluchl um äußerer Vorteile willen. (Kr bekt dann die Bor-!uge der jüdische» Bolksschulen kervor und gikt die Ursache sür ikren Nückgang an. Au« tttründen, die wir wodl ver steken. aker nicht billigen können, bat er e» unterlassen, auch die religiöse Seite der Sache zu beleuchten, wie es Lleiiibardt in ,'einem .'Mabnworl־ in so ausführlicher und llker!eugcnder Art getan. Aker auch so ist da« Lchristchen lesenswert. Nur in einer Beziehung ist es uiilogtsch und sorderr zu lekkaslem Widerspruch heraus. Man sollte doch meine», daß der Bersasier »ach all seinc» A»»sührnngen ein über!cnbler Anküngcr der jüdischen Bolksschule hatte werden inütsen. Weil geseklt. An, Schlüsse bezieht er sich aus drücklich aus die Beschlüsse der H»de!!KU i» ttassel ab ge baltenen Tclegierleiiversamnillliig de« Berbande« der jüdischen V'ebrervereine, die ja, wenn wir »ns recht erinnern, von Herrn Direktor Adler selbst vorgeschlagen worden sind: die I. Tkei'e aber lautet■ l.^T ir allgemeine Ltaatsschule. an der »linder aller religtoien Bekeniilnisse von Lekrern okne Nnterschied der Neiigio» unlerrichlet werde», ist auch für die deutschen b'ekrer jüdischen!blanken» die zu erstrebende Schulsorin." '1. ״Bi« z»r Turchsiikrung der allgeinctne» staatsschulc sind die jüdischen Bolksschnlen, die . moklkc rechtigt." Also, wen» ei» preußischer Minister je einnial die allgemeine Ltaalsschulc cinsührt. so katle» w,r Tuben schleunigst iinier blükendes Lchulwese» z» opsern! Bei all den schlimmen (״rsakrungen! Das begreise. wer kann! Man wird vielleicht einwenden: T" es einmal soweit, so wird inan »ns nicht viel gute Worte gebe». Reicht mög lid): gegen t^ewolt sind wir wekrlos. Aker hier stellt dock die große Mehrheit der jüdische» v'ekrer, oder wie die Tormel jetzt lautet .die deutsche» K'ckrer jüdische» t^laubens" die allgcuicine Ltaatsschule als erstrebenswerte Lchulsori» hin! Und selbst jeßl, »ach de», neuesten Entwurs emes Lchulunlcrkaltungsgeseizes findet H. Direktor Adler keine Beranlassung. seinc Ansichten einer Korrektur zu unlerzieke». Das in schon kein Cpti1»1«i11n« mebr. Ta wird man an das bekannte Wort Tkier's erinnert ..Ta« (*in« lehrt die 'beschichte, daß die Mensche» nichts daraus gelernt Kaken." Tarn»! »innnl sich auch der Anbang, der sich mit et-ru dte׳.׳׳nt nene״ iSinmifrs keschärtiat. wie em blutiaei Hohn aus die xasscler Beschlüsse aus. "Tbr jüdischen k'ebrer wollt t*ure Bolksschulen unter günstige» Bedingungen ausgeben'k Tch kcsürchlc. wir möchten einen nicht nnkedeulende» Teil dcrielbe» unter recht ungunsligen einbnßen, >vcn״ wir solchen Borkampscr», wie Herrn Direktor Dr. Adler, folgen würde». vrrmi!Me5. Berit«, 12. Tan. Ter Hilssverei» der Deutsche» T»dcn teilt uns mit, daß er weitere 1iki,<xn) Mk. für die Cvier der rusiischcn Tudenversolgunge» an Iivth^>->»ilü nn.l 8ou!< in vonöon nberivirsr» hat. Berli«, 12. Tanuar. T» althergebrachter Weise berief auch diesmal der Svnagogen Berein ״Bctb Tivn" feine Nlitglieder, Teeunde und (Gönner, um im tränten «reise die Trier jeines 2«',ste» Ltiftungssestcs zu begehe». Ter langjabrige. hochverdiente I. Boriilzende de« Bereins, Herr T Hernnansokn. erössnele die T׳eier mit einer Ansprache, »> der er die t^eschichtc .Betb ,fien«" von Anbeginn bis zur «Gegenwart erzählte, der (Gründer des Bereins i» ge kukrcnder Weise gedachte und besonder« die hohen Berdienste des Herrn N»kl׳iner Hört er um de» Berein und seine Neligionsschulc bcrvorkok. Herr Nabbiner Hörtcr dielt al« dann die mit Beifall ausgenomincnc Testrede. t'ant einer Meldurg des .Bcrl. Tagebl." zwange» i»! Tone (5 zerlen» in Bessarabie» Bauern unter T'ührung de» l^emeindevorstande« die Tuben durch Todr«androbl»1g. aus z uw an der ». Aus ganz Besiarabien stüchteten daher die Titbcnsamilie!! nach der Bukowina. Tie Baknznge. die über die russische t^rcnze konime». find ükersüllt. Alteuftadt a. T»er, lä Ta». Am I. Tanuar Bor »»!tags I" Nkr ,and im isr. Lchnlkausc zu Altenstädt an läßlich des I>x> iakriaen tledenktage« der b*rbckung Bayerns zuin »tonigreiche eine einfache und doch erhebende ,feier statt. Herr vekrer Noie wies daraus bin, daß gerade i>» Tabre!sin; sj,r die Tsraeliten Bauern» der traurige T»stand der Schntzjndenschast zu»! Teil aushörte, da in diesem Tahre die lästigsten aller Wfiallf, wenigstens für die hiesige Multii? geineindc. die 2״ (dulden Totengesälle" akgcschasst und die Lelkstandtgkeit der dlengen Neiitisgrasschasl endqiillig aus körte. Ter dainaltge Nabbiner Mever schreibt darüber i» seinen Tcnkwurdigkeiten: נפלה חבלנו בנעימים Unser r.'os hat sich zum I'tliicklichen gewendet, da wir »UN llntertane» Bauern« geworden find." Nedner erinnerte auch an das vom ersten Könige erlassene Tudenedikt. worin ihnen der Lchuiz ihres Xnllus gewährleistet, die allgcineine Schul pslicht ans fie ausgedehnt wurde mit dem gleichzeitige» Nechte, eigene (*lemcniarschule» zu gründe». <>1roß-Auh«im, 7. Tanuar. Durch kg'!״rlaß ist die kiesige «-,emeinde der Lvnagogengemeinde t^roß.llroizcnburg zugeteilt worden. Hod««salza, 2 Tanuar. Tie kiesige (Nmeinde bat den 'Bau einer >,eur» Lvnagoge beschlossen. Man will mit de» '.'lrktiteu 1,^ diesen, Trübjadr beginnen Tie Svnagoge wird "1" Liizplalze umsassen und ist aus l'.touxi Nlark veranschlagt. >lit«ig NN!Odenwald. I׳>. Ta». Ol ne Iiiicressanlc (fbrnng wurde den beiden Borstand« Mitgliedern der lnefigen isr. (»emeinde zu Teil: Tie bciden Herren, H. W. ,zrank »nd Moie« Herzseld. gehören ununterbrochen seit ... Tabre» aoliv der bicngcn Trciwilligrn Truerwehr an: anläßlich des 2-'> jähr. Llisiungsscstes, welche« am vergangenen Sonntag geseien inurde, überreichte der (»roßker.zogl. (treisral Lchliephacke. im Anstrage Sr. »önigl. Hoheit des (»roßkerzogs von Hessen (*rnst k'ndwig. in Anwesrnbeil Tkrer Durchlaucht der (Lrkprinzeßin non (?rbach Lchönberg, residierend in .(tönig, je ein Diplom in il (*brenzrichen. Tie hübsche» aus dem Herzen kommende» Worte de« evangel. (»eistlichcn Herr Pfarrers Behringer. sowie de» Herrn Schloß Hauptmann« Banr fanden allenthalben Anerkennung und vollen Beifall! MüneAe«, fi. Tanuar. Der Wobltatigkeitsabend zu (»unsten der Cpt«r der rusfische» T»denverl0lgung schloß bei einem .(tostenaufwande von >I>>2 Mk. mit dem sehr er srenliche» Neinertrag von I2>^x>Mk. ab. Tavon wurden Il Ntx» Mk. sür die Lpser der rusfische» Tudenversolgunge״ und Mk. sür die nolleidenden Deutsche» Nußlands be stiinml. Rördlioge«, 2. Tanuar. 'Am :«». Dezember v. veranstaltete der Berein ״(*»,nacht" in 'Nördlingen zu (»unsten der russischen Tuden ein Wobllatigkeilssest Unter der bewährte» h'ellung des Herrn k'cbrer Weiler bot das selbe sowohl in künstlerischer ׳Art einen genußreiche» Abend, als auch in finanzieller Beziehung ei» über alles (*rwarten glänzendes Nesullat. Straßburg i. Tanuar. Die von dem israel. Bezirkskonsistoriin» zu Ltraßburg vorgenonnncne (*rnennung des .(tandidaten Tr. Vdniund Weil aus (*rstein zum Nabbiner in Tegcrskeim ist seitens des Nlinisteriuni« bestätigt worden. Stuttgart, t». Tau- Wie di- ״Mitteilungen an« der ländlichen Wohlfahrt« und Heimatspstegc in Württemberg" in Nr. l berichte», Kat Herr C»eh. .(ivinerzienral von Pstaun, hier. Mitglied der isracl. *?berkirchenbekörde, die Sunagoge seine Heimatgemeinde Pstanmloch, weil daselbst keine T^vaeliten mehr mobilen, angekaust und der bürgerlichen (»emeinde geschenkt: ״, dieselbe werde» ein (»emeindesaal, eine (tleinkinderschule. die Woknnng sür die .(iindergärlneri» ״nd eine .(trankenpstegeri», sowie einige T>nn»er sür Lrt« arme eingebaut. Suhl.!'- Tanuar. Die kiesige israelitische (»emeinde erbaut sich an der Triedkofstraße eine Synagoge, die ans etwa ttiixx» Pik. zu stehe» kommt. Würzburg, Tanuar. Am vergangenen Sabbath kielt Herr Distrikts Nabbiner Bamberger aus '.'liilaß des lixz jäbr. Bestehens Bayerns als (tönigrcich in der Synagoge eine (»edenkredc. Poudou. ». Tanuar. Heule fand hier eine ganz eigen tümliche Tercmonie statt. t*S wnrde nämlich!»1 Vvlale des Herr» Ma.zzohbäckcr Tos. Bonn eine »euc Mazzohmaschinc feierlich eingeweiht. Es waren dazu eine Anzahl >»emeinde Mitglieder/bei Boislaud. das בית דין und ein jüdisches Parlamentsmitglied erschiene». Die Londoner 'Mazzvh käcker haben an die ׳üdische (»emeinde eine Tare z» ent richten, weil die Armen ans dem Erlös dieser 'Akgabe ihre Mazzos von der (»enlemde gratis erhalle». T» de» Pro vinzialgemeinden haben die Bäcker nicht diele Darr zn de zahlen, weshalb ne in Mazzos den Lcudoucr Bäckern mit Leichtigkeit (ionkurrenz im Preise biete» können. Herr Toscph Bonn hat es nun mit Beihilfe der (»emeinde Adininistralion unternomme», trotz der zu entrichlentcn Dare dennoch zum Preise der L-edser Bäcker Nlazzos zn favrizierrn, weshalb diese billige» Londoner Mazzos nun ״Leedser Mazzos" genannt werden. Tie iTualität derselbe» ist die selbe, als die der Provinzial Nlazzos und die Aussicht über das כשרות hat das kiesige בית דין übernvminen, eine Auf gäbe, die manche Schwierigkeiten biete» dürst<>' Ziil>i5(de; Uereinsvmen. BreSla«, יי• Ta» Am h. dss. Mts. hielt Herr Mathias Acher (Tr. lAathan Birnbaum» Wien im Berein für jüd. (»eschichte und Literatur vor zahlreichem 'Anbiloriui» eincn Borirag über zwei neue jüdische Dramen, T-rüchle des Pogrom« von .(iischinew: ״Die Juden" von Tschirichow und ״Die Familie :swi" von Pinski. Der Bortragende bemühte fick bei dieser (»elcgenheit, das Bor urteil, welches leider noch immer bei einem großen Teil der westeuropäische» Tuben gegen ihre osteuropäischen (»laubens genossen!polnische, rusiisciie, galizischei vorherrscht, zu be zeitigen, »nd der reiche Beifall, welcher seinen Aussührungen gespendet wurde, beweist, daß diezelben auch Berstanvnis ge tunde» haben. (f öl»,!*. Ja». Am 27. Dezember fand hier eine außer ordentliche (»eneralversammlung des Nkeinischen Nabbiner Verbandes statt. Dr. Samuel Esten hielt einen Bortrag: Tur religionswissenschaftlichen Stellung des Tub^ntum». Dr. Baßsreund Trier sprach über ״Die sogenannte erste ׳Mischnah . Tr. Nosentha, Eöln erstanete ein Neserat über den Schulgesetzentwurs, worauf eine für die Erhaltung der jüdischen Volksschulen eintrelrnde Nesolution angenonnnen wurde. Dr. Dawrogi idreuznach berichtet über eine Unterredung, die er mit dem Abgeordneten Dr. Hackenberg in dieser '.Angelegenheit gehabt hat. Derselbe habe eine wohlwollende Prüfung aller von jüdischer «eite kommenden Berbesterungsvorschläge zum Schulgesetz und seine Mitwirkung an der Abstellung der darin enthaltenen Härten zugesagt. Kattowitz, 2. Tan. T»l Verein sür jüdisch« (»e schichte »nd Literatur sprach am!». Tanuar Herr Nabbiner Dr. (»oldschmidt aus .(iönigsbüttc über ״DaS heilige Land". Leer.2 Ja« Ttuktefigen israelitischen Verein ״Trieben" hielt am Samstag Abend Herr Nabk. Dr. Mannheimer aus Oldenburg einen Vortrag über ״Da« Tuben tum und die .(tultur".