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Der Israelit · 1906-01-04 · 1 (4.1.1906) · p. Seite 19

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Journal
Der Israelit
Volume
47 (1906)
Issue
1 (4.1.1906)
Date
1906-01-04
Page
Seite 19 (sequence 19)
Language
German
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I. ,\anuav I׳Vh,. Ter Israelit 3e tte >'> '.Hr I 1׳ : «**wohnlich »berteizei, wir 1 mit ..und ׳. hier über I fotben wir ״bannt“ Übertritt. Warum nt die* wobt aeidteben ״ > 3d>. : Wett der eben übersetzte 3atz die vorhergehende Bitte begründen fcII. ״•: »P> biftftn 2 an* treffen nur bi■■ ,die» bekannte״ tinni'crwanMen Werter רעשים unb בייא־ם wieber an. ur.b iva■? erbitten nur für »e < 2d>.: 11 t^ett \a furditen. A, sich ver ib», niekerzuwerse» »nb Ut unteretnanber e», Bundiii* 1״ schließen. A : Al»f weiche» 'Berhaltui* ber 'Weten in webt bie ebenaenaiiiite I. n»b ׳* 'Me.zründtttt.׳! nt beheben ״ -d> Al 11׳ Pa* ׳Beihältm* ber Wete» zu Wett A '*Inf welche* 'Berlialtni* nt aber bie - 'Begründung 1" belieben? 2d1.: '.Huf ba» 'Berhältnt* ber Weten zu emanber. V : Wn weilen nun zunädtn betradtten: I las Ber btilini* ber 'Weten tu «*ett unb;war u 1 ba* ber 11 neer minftiaeu 'Weten רע״״• ב " Warum toll רד ד׳*: über bie רעשים kennen ' 2dt.. Tarn« tte 11111 fiirtbteu. * \ייי beit beim bie unrerniinftuten Wefe» bieic Tabut tcu vert tu! '\11 ber 'Bergangenlteit. ba* beint ver beut cüitbeufail. nuneu felbü bie uubernüuitiiteu 'Weten nicht to uunu'fnnnijt. wie e* beute be» ׳.Husche!» bat. Tie 2dtlange >»> Paradiese 11'ui;ic eem Taiein t'totte*. unb wa* »1 btefer ■Viniiibt een ber Tiblum»• gesagt >s>. gilt beib aueb >» einem gewitien «'Wabe eeu bei, anberen Tiere, ba e* beint: ״Tie 2cblan!tr war fluaer al* alle Tiere“ 11. 'AH Mae. «.1 Tie -träfe be* ~rs א־וי־, mit meldicr ber 2cu01'fer bie 3chlange unb tintleid) bie *taute Tierwelt beträte, in ein weiterer Beweis. bat; sie;11redmm11t*rabut waren, unb eben b»rd> b efe» א innrhe eine 'Berdiinfelvttg ־*זיי* i'׳«׳tt>׳.>t>en>»n1sei>1* bei be» nnnerniinftiiten Av>e<en berbei;tefubrt Weil nun nodi n ber «׳»egeuwart btefer ,Tiucb auf ihnen ruht, barum ift feine '־ :r.r bei iben wabrtunebmen. Bei t'>ott ftebt e*. bie Tiere in ,(iifimit neu! bieietn ,Tlucbe tu befreien. 'Weiche Tabtafeu werben in bieiem ,Talle bie Tiere erhalten2 ״dt.: 3ie werben (Acut fnrdueu fönnueu. V.: 'Wa* beint ba*? 2rit. 2 ic werben tidi bei». 2dtö1'fer ׳mtermerfen. t'Bergt. >1. t:t. P׳ >">, -I. P׳ l יו. Tob. tK 11, in*bef. Ief. II, ferner ,1.ריק שי־;־ l>. Ta* Berbaltin* ber bermiuitigen 'Wesen בייאיב tu «5 A: 'Warum toll nach unterem «'»ebetnurfe איר־ über bie בריאים kommen3 ״ch. 1 Tantit sie iidi oor bem Tdibbfer »leberwerfen. 'Wa* beint ba*2 ״dt. :'2ie tollen ihn oereltren. A. 1 Alehnltdte* in bereit* unter bem '.Hn*brnd ׳״־א!־, sie »lögen Tich fürdtten stillschweigend anerkennen für bie רע״״״ם erbeten worben. Tviir bie בריאים wirb mehr ber langt. 'Wa* wirb für fie erbeten2 ״cb.: Tai; sie tidt meberwerfen. '*׳.: Ta* ift nicht mehr eine itiUfdnoentcube '.H»erkenn uttit: wa* für eine ־.Hnerfennmut »lag bie* iein? 2dt.: «5 ine Aliierkeiinniig burdt bie Tat. A.: Ta* ift mehr, wa* liegt alte wieber in bem '.Hu* ornct ו־ש־חו׳ r im.: 01 ne 3teigeiung. A.: 'Warum kan» wohl bon bem ב״אים mehr al* bon bei, רעשים verlangt werben3di.: 'Weil jene hoher begabt fiub. A : Höhere Begabung »eilt höhere Anforderung. Tan aber bie gesamte AHenfdtbeit bei! 2cbö1'fer »od> nicht ber ehrt, lbtfit ihr selbst. T" welchem anberen «״»ebetitürt kommt ber 'Wuntdi nach allgemeiner tAottesberehruiig auch .tum Alusdrnck? 3dt.: In, Clenu «'lebet. i'.Hitm. Tie 2telle ibtrb borgetragen.t A.: ,Taffen wir nun bie Begriinbung ber Bitte tu einem 3atte titfanunen! 2d!.: Tte Bitte wirb bannt begriinbet, bau alle 'Weten 1A0tt anerfeinteit unb berebren mögen Al »schreibe» an bie 'Wanbiafel. A.: Wir kommen nun tum tmetten Teile ber Begriinbung: ׳-'. Ta* Berbdltiii* ber Wesen t» einanber. Ter Aebrer läf;t bieten Teil nochmal* überleiten. A.: Wer iil unter כים tu berftehen 'f 2dt.: Tie lln bernuuftiaen unb 'Tlerniiuftiaen. A.: Wa* wirb bon beiben gewünscht 3 ״dt.: T aß sie ent Biiiibnis fdtließen. A.: 'Was toll ba* beißen? 2cb.: 3te möge» sich ber einige». ’ A. : Wotu ioU aber biete Bereinigung wohl führen? 3ch : ,Tum gegenietligen Trieben. Alnf welcher lArunblage soll tiefer ,Triebe geschlossen werben? Alntworte nach bei» Terte! 3ch : Teine» Wille» tu tun. A.: Welche* ift aber ber Wille be* 3chö»׳fer* mbetug auf bie 3 רעשיםch.: Taß sie untereinanber unb mit bem AHenschen in ,Trieben berkehren. A.: Alber bie T*i>. >» welchem sich bie* oerwirklicht, gehört noch ber Zukiinft an. Ter Weltsrieben wirb tube* kommen nach bem Worte ber Prophet?» ׳ Tet >1. i. A.: Welches ist nun wohl auch ber Wille <V* inbetug auf bie ״ברואים Taß auch ne miteinanber in ,Trieben ver kehren. A.: Ta* ist aber bi« beute noch nicht ber Tyall. Aieib unb Mißgunst. Haß unb Zwietracht. 2treit unb Krieg ent fernen bie Menschen von einanber. Tiefe Ztislänbe werben jeboch schwinben <s. Zes. 2. f. 'Micha -tti. Wie werben bie Weten ben Willen IV* bann tun? Alntworte mit be» Tertesworten! 2ch : בלבב שים• A.: Was bebrütet bas? 3ch.: Alus freien 3tucken, ohne Aiebeiiabfichten. A.: Wir fassen auch tiefe Begriinbung in einem satte zusammen unb beginnen wie vorhin. 3ch.: Tte Bitte wirb bamit begrünbet, baß alle Wesen aus freien 3ti1cken einen ewigen Trieben mit einanber schließen. lAlnschreiben an die Wanbtatelll iTortfettung folgt.» vom Cölner Cchrersemmar. In eine neue Phase der (5n1n.'ic1lung ift da* 15ölncr 3e!ninar seil der Pensionierung der verdient-n Pädagogen Dr. P lato und 5 d> w a r z f et»: l d getreten. Pedeulende Alnsprücke. namenllict» in petuniitrer .Hinsicht, sind an das ttucaloriuin dieser Almtal! yerangeireteii. עז.י galt iiiclil* Hieriiigctcs, als die Alnstall auf die .Höbe der gewaltigen Tuttwe ungen zu dringen, die nach den neuen 'Peftiininungen von l!ml für die fsristenz einer inodernen. vollent ivictelten Aebterbildunasanslali unentbebrlich sind. Zur l*bre der *seminarvcrivallung fei hier bemcrlt, daß sie leinen Alugendliii gerögect bat. al* es galt, 'iber sein oder Acichtfein sich fchisisiig zu machen. Mit dem Eintritt des neuen Direktors, .siabb. Dr. a r l e b a ck wurde die weitere Ausge stallung rüsng und eifrig in die Hand aenommen. Der ganze Pan lvuede ׳e tgeiuäsi, den neuesten '.'ln forderungen der Pädagogik t11׳b Hngiene enlsprechend, renoviert. Tür kiinsilerifchen P.landfchnunk. für moderne Alnschauungsmittel und Aebrmitkel musiten beträchtliche sutnmen aufgebracht und aufgewandt werden. Aehrer und schülerbibkofbet '1/ ר tu raltc tt labir.e׳tt, Pbt'ük und Teichenfaal wurden fasi ganz neu etabliert, statt der bisbetigen drei Aebrer erteilen jetzt neun Aebtktäfte den Unterricht nach dem neuen Aehrplan und zlvac: Direktor Dr. 15 a r l e b 1 ch, Pädagogikl Dr. T r a n k f u r t e r vom Berliner!siabdineifeminar, Aicligion: seminariehter & u t Deutsch, Tran.zösisch ׳and fAefchfch'.e: die Dberlehrcr Dr. T r u r e s und Dr. P ׳ l g r a in, Mathematik^ Dberlehrer M t e 111 5 . '.Haturwisien schäften; Hjnmnasiallebrer Bonn Erdkunde; <5>1זומ nasiallehrer .U e in p e n Zeichnen und Turnen und teckn. Aehrer Bodle Pkusik. Aln der ne״nklasi׳g<n Reltgionsschule üben sich bis zur Eröffnung der vol. ständigen Uebungsschnle die seminarisien im prakt! fchen Unterrichten. seminarlebrer l'iut fungiert gegenwärtig als Drdinarius der Uebungsschnle. Aluszer den Pensionen der in den wohlverdienten ׳.siuhe stand getretenen Lehrer müssen also auch noch die nach dem neuen Plane geforderten Lebrergebälter auf gebracht werden, '"achdrw die Semin.׳״׳tsien die itaci»- l'cke Lehrerprüfung bestanden haben, sollen sie fort ab in einem neu einzurichtenden TüttbildungskursuS als Religionslehrer, Ltontoren und schanchtim ausge bildet iverden und zwar vollständig unentgeltlich. Man hofft dadurch, Lehrer ins Almt k-inanszusenken. die allen billigen Alnsorderungcn (ssenüge leisten werden. Tie königliche Staatsregierung bat sich, über diese t5ntwieklung sehr wohlwollend geäußert uno in Alussicht gestellt, daß das Ikölner seminar in nicht zu ferner Zeit den aus gleicher Höhe siebenden ftaat liehen Anstalten gleichgestellt werde. 153 dürfte dem nach jetzt für manchen an der Zeit sein, fein Urteil und seine Alnsicht über das 15ölner seminar einer gründlichen, wohlwollenden Revision zu unterziehen, sollen die weitgehenden und weitschauenden Albüch' ten der Cölner seminarverwaltung Aussicht au» nabe und völlige Verwirklichung haben, so sind zwei Tak koren von .ausschlaggebender Bedeutung. Zunächst muß die gesetzestreue Judenbeit ganz Preußens die Anstalt tn sehr ausgiebigem 'Maße mit vollen Händen unterstützen. Zweitens müssen häufiger als bisher gesetzestreue Lehrer nicht nur die zweite Lehrerprüfung, sondern auch Mittelschul- und Rektoratsexamen ablegen, damit es uns ermöglicht werde, im Laufe der Zeit ein Lehrerkollegium aus lauter gesetzestreuen Iehudtm zu bilden. Wir geben uns der begründeten .Hofsnuna hin. daß es bei unseren Mäzenen und Pädagogen nur dieses kurzen Alppells bedarf, um sie an ihre Pflicht zu erinnern. 'Ramentltch ist es Ehrenaufgabe der ehemaligen ,Cölner". nach Kräften dazu beizutragen, daß unseres allverehrten Platos große schöpsunq auch in kommenden Tagen als Hochburg für die Heranbildung echt-jüdischer Iugendbildner und Äemeindebeamler in's preußische Land hinausraqe. L e b o n. juristischer Briefkasten. Alnfraae t5>1> Herr M wurde von der!'»emeinde pr l ׳Mai ׳'•'".יו als Reli>z>onslebrer und Mani'r anzestellt, zunadtft auf ein ,',,ihr also bis I '.Mai!!«»>. im, Mnndiannz» termm tedi* AHonair vor ifnOe dos Alm1*|,1bre*. alio bi* I '.Hoveniber l'״t.V Aiadt Alblanf dieser ,Trift erneuert neb der Bertrag tnllschwetzeiid mit i^nliiakeit dis l ׳.».Hat l'.-e> 1>z l de» Berirage* > Herr M konnte allerdings die 3telle eru am IV Tunt 1'יי'״ betenen. da die wenelinngung der M,tt :׳ie.i>eiu״>i bi* dal»» ausstand Tie tSemeinde halte, wie 1»i* Her» >! »utteili. 1 Z mehl* gegen den ver spalete» '.,lutritt einzuwenden, will aber!ent den Berirag nicht autredn erhalten »nd hat Herr» M Mitte Alei'ember I'.mC» vr trinfcbreihen geknndigl Al nt wort Tn der T lentivenrag zwtt'dte» Herr» M und der i'»eme1nde T vom!׳ Alpril ln״, <״adi t dtetes Aierlragest bis;um I ׳Ma> I’.wh; feit abgefchloften ift. so endet da* Tientiverhaltnt* a» diesem Tage nur daun, wenn spatesten* am I '.Het'ember >!«>'> eine Muiidigung erfolgte, andernfa»* verlängert üch der 'Beitrag ohne 'Weiteres bi» l ׳Mai >1יי״י Tie am l'> Aiooember >!״>.'> erfolgie Miiiidiguna ׳ ׳<׳iiiihiv wertlos tiveil ne der Beüimmung de» S I de* Benrages widerfpiidn t Alndt der vertpatete T lentl aniriu ftoßi »i l de* Bertrage* »ich! ui», toter» dies nicht aiisdrndlidi zwifdie» Herr» M »nd der t^enteiuPe T niiindlich vereinbart worden ift Tie i'»eme>»de T kann ans det» verspäteten Tiensiantritte audi kein andere*?Werbt ׳etwa Aliitvn d> auf 3dtadeneifatz, herleite», da ne dentelbe» »ich. beo.nftaiidet hat. H.-ee M hat nunmehr die i'femeinde zur Zurndtiahme der .Muiidigung aufznforder» und nadi negativem Aietnliate durch eine» Alitivalt Mlage beim ziifiandtge» Aandgenchte zu er hebe» mit dem Alntrag auf Tefifiellung de* Tortbeftaiides feine* T >e»s1veih>ilt»isse* bis l. Mai l'trt 'Wir werden den Atnsgang der 3tre>tfrage z. Zt. mit teile» käüsgogijcbe Plaudereien. l Die Lkliiürk unftrkr Töchtkr. 'Bon 'Tldkibetd Meyer »1 Trankfurt a 'M .,Trnßt matt nach dem Dre1gr>1>r׳t» '.tkach Yehuda hen Halevu. Alach dem Taloinon iHudriet Und dun Mote« Jbe iLsra" — 3eie» wir »ich! t°0 »ngaiant. Heine fortzufahren. T er eigene Mteicutum wird zumeist nicht gewürdigt, tn die ,Teruc schweift der 2in« und uberftebt die 3chatze 1״ der '.Habe, (״in leidnes Tändeln bleibt da» Aefe» und sollte dodt ernfte Alrbeit fein. ..Wie!Vuivi ei״;;;;r.: andern ,"c:•!" dt* >>t der Meriipiinkt. da* Endziel der Aeknire. das fühlt man io oft. wenn angeregt von einem T ichtern'crfc, die t^edankert weiter arbeiten Und wir find so reidt a» edeln i'seitterii. von »nierer. von anderen '.Hationen, daß ein A.Henfchenleben nicht ans reich!, ne können zu lernen, an* ihnen zu schöpfen. Tem suchenden, denkenden 311111 zeigt üch ein 3tufengang. aus gehend aus fern,Ter Berga,igenheit. reichend bis zur liegen wart, mit ihr nicht zu l*nbe. :Weiche Aager an (»belmetaUen nndei das kundige Aluge. Perlen, kostbares ideftein. tü«wiß and, 3chlacke». aber deren bedarf», das fette!״»ettein zu saiiintenzuhalien. und der verftandige Tinder laßt üch durch ihren falschen 3chi»tmer nicht tauschen Tee verftandige Tinder! <51n gesunder körperlicher Lrgaiiismns floßt zumeist schädliche* an», so auch der gesunde geiftige Organismus. Turch widerliche, ungesunde, geistige Atahrung. durch wert und inhaltlose fühlen wir uns abgeftoßen. 'Wir, die Crwachtenen. durch langiahrige ^rfahruns ifiet'chnlteii die Piigend dagegen verschlingt in ihrem Heißhunger ohne Wahl tu»d ohne Urteil natürlich», wa« ihr 1» die Hand kommt Atuch hier zeigt üch in der Be schränkung der 'Meiner Wenn wir. um ״nutreben zu könne» ', für uns auch mitunter Konzessionen machen, für untere Töchter, die unerfahrenen, ungefeftigten. äußeren (ßindrude» so zugänglichen Mädchen niemals! Ta wollen wir neben und iichten. immer und immer wieder, bis 3preu und Mleie entfernt und nur das rein*, feilte '.».Hehl zurück geblieben Wie sollen unsere Bladchen lesen״ 2ie sollen vor alle» T Ingen lese» lernen! ״Wie parador, das können ne schon seit ihrem siebten Lebens!ähre!" — Alber »ein, richtig könne» ne es kaum heute Möglich, daß ein guter Unterricht ne den feineren 3aybau gelehrt bat, daß eine Metrik ihnen die (Irunblebren de» Lersmaße» und 3trophenbaus beigebracht, all da» ge nügt noch nicht. Ihr £t»r muß geübt, ihr i^eschmack ge läutert, ihr Urteil gebildet werden. 2te bedürfen der Atn leitung von kundiger 3eite. Großen Wert hat lautes Bor lesen, Turchdeiiken, Turchsprechen und Wiedergabe de» lkr lesenen in freier Rede. Mann es im Tomilienkrei» geschehen, gut. wenn nicht, dann bilde man einen Lesezirkel, wo unter Anleitung einer Lehrerin oder sonn einer belesenen, unterrichteten Tarne ernsthaft gearbeitet wird Unbewußt und mühelos soll den jugendlichen iMetftern da« <M«sühl für gute Lektüre ringe impft werden Und was ist Bildung? — Rieht die Masse der .kennt niffe, de» Wissen», nicht die Tülle der Talente oder «Maden, nicht die gewonnene Erfahrung, nicht erworbene Tühigkeit, nein: Bildung ist die Ausgestaltung de« inneren Rjenschen zu einer in üch harmonischen Erscheinung, da« Resultat

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