Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 11/12 (11.1836)
- Date
- 1836-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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nicht mit einemmale hervor, sondern die rothen Strahlen der Morgenröthe gehen voran und verkünden ihn. Welches Lob Rec. hiermit dem Verf. vorliegender Schrift, dem Herrn VE Delitzsch, bereiten wollte, ersieht ein Jeder. Wenn treue, langwierige Vorbereitung und lebendiges Erfassen Ruhm, und seine Erfolge Beifall und freundliche Aufnahme verdienen, so dürfen diese dem Verfasser nicht abstehen. Seine Bemühung, fein Ziel ist eS, die jüdische Literatur auch den Nichrjuden bekannt zu machen, zugleich sie, und dieö ist auch für den jüdischen Gelehrten von höchstem Werthe, in ein wissenschaftliches Gewand zu kleiden, sie somit in die Reihe der Literaturen, in die gelammte Literaturgeschichte^nzuführen, "ihrden ihr gebührendrn Platz einzuräumen, um den großen Ergebnissen derselben Bahn zu wachen. Wie einst Neuchlin, nahm er sich einen jüdischen Lehrer, Joseph Alfari, gegenwMtig bekannter unter.dem Namen JuliuS Fürst, uUter HMe" lehendiger Theilnahme er die vielfältigen Materialien sammelte, die ihm zur vorliegenden Schrift bienten. Die Literatur der jüdischen Poesie erschien ihm nothwendig als erste und hauptsächlichste Partikel, weil diese auch die größte Bedeutsamkeit für die allgemeine Literaturgeschichte hat. Wie aber den gesammelten Stoff verwenden? Ab eine vollständige, allumfassende Geschichte der jüdischen Poesie konnte noch nicht gedacht werden, theils auS Mangel an unpassenden Mitteln, tyrilS weil eine solche nvch nicht vorbfteitet genug war. Man mußte daS Publicum erst einiße Blicke in die ganze Scheuer und in die Tüchtigkeit deS ausgespeicherten Gutes thun läffem Und dies ist nun der Zweck der vorliegenden Schrift. Daher auch die scheinbar sonderbare Anordnung einer Mrmenlehre, von einer Literaturgeschichte bevorwortet — die erster« nothwendig, um, sogleich in'S Sanctuar zu führ>m, bie letztere, um jene verständlich zu machen. / V Bevor wir aber LnS Einzelne gehen, seien noch folgende Bemerkungen erlaubt. Bei/einer jüdischenLiteratu^esthichte