Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 10 (10.1836)
- Date
- 1836-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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>v- . 322? ist aller Weisheit Anfang. So beginnt er, und dies V. einzuschärftn wird er nicht müde (1, 7. 3, 7. 9, 10^. MnP man nach Weisheit strebet, persteht ma,^ die Gottesfurcht erst recht (2, 5.). Denn die Furcht vor/Gott ist ein LebenSborn (14, 27. 19, 23.), da sie Zucht zur Weisheit ist (15, 33.), unsre LebenStage vermehrt (10, 27.) und in ihr feste Zuversicht ist (14, 26.), denn flt ist zugleich der Haß gegen BdfeS- Hoffahrt und Hochmurh und bösen Weg (8, 13.) und durch sie meidet man BöseS (16, 6>), sie ist Folge der Demuth (22, 4,) — darum bester hin^wenig rü i t Gottesfurcht, alS großer Schatz , und Unruhe dabe) (15,16.) Neben dieser Furcht vor Äott ist die sicherste Schutzwehr im Leben daS feste Vertrauen auf Gott mit ganzem i Herzen (3, 5. 26. 16,-20. 22, 19 ), denn eS macht reich, und schützt und (st zum Schilde (28, 25. 29, 25. 30, 5.), und denen, die zu GotteS Namen esten, ist eö ein fester Thurm (18, 10.). Auf allen deinen Wegen denk' an ihn, so wirb er deine Wege ebnen (3, 6.). So wie alst Gottesfurcht und Vertrauen haß Leben festhalten, s^ö erscheint Gott überhMpt alö Prlncip deS Rechtes, deS Sittlichen) diS Güten, wie eö alle Handlungen, selbft die gewöhnlichstenbeherrschen muß. Ihm, dem All- Herechteu, sind Gräuel r der Frevler (3, 32. 15, 9.), falsche Wage (st, 1.), verkehrte Herzen (11,20 ), Lügenlippen (12, 22.), der Frevler Opfer (15, 8.), dir Anschläge der Bosheit (15, 26.), jeder Uebermüthige (16, 5.), die den Schuldigen unschuldig sprechen, den Unschuldigen schuldig (16/ 15.); ihm mißfällt,, der über des Feindes Sturz sich freuet (23, 18 ); er hastet stolze Augen, lügenhafte Zungen, Mörderhändt, böseö Herz, falsche Zeugen , der Hader stiftet unter Brüdern (6, 16 sg.) — aber rechtes Maß und Gewicht sind vor Gott (10, 11); dem Demüthkgen schenkt er Huld (3, 34.), die in Unschuld wandeln, sind sein Wohh gefallen (11, 20.) und die die Wahrheit üben <12, 22.), und daS GebSt des FrommLu, daS er erhört (15, tz. 29.). Er liebt den, der der Gerechtigkeit nachjagt (15, 9»), Herrn