Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 10 (10.1836)
- Date
- 1836-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/7166791-7167834-8877359--1252-7168077- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
321 wärrig (Pf. 139), heilig (Ps, 99. 102.), UNverän derlich (Ps. 102.), vor deffen Angesicht Glanz und Hoheit ist (Ps. 96). Daher muß man sich ihm unterwerfen/ ihn fürchten (Ps. 2. 22. 33. 64. 96.), ihn lieben (Ps. 18. 31. 73. 97 ), fein Glück außer bei ihm finden (Ps. 16.), aüed muß ihn anbele^(Ps. 32), sich feinet freuen (Ps. 32. 33. 64 96. 97. 100), jauchzen voe ihm (Pf 96—100.) und erkennen, daß der Ewige Gott ist (Ps. 10p. lOck). ' lies ist daS Erschöpfende Ganze, welches die Psalmen gtbr»i' und welcheein sö nahes Verhättnkß zwisckM Gott ünd Menschen htröeibringt, den Menschen sich so nahe an Hott anschließrn läßt, daß seit den Psalmen dies in vet ganzen Menschheit geschehen ist Mög^n daher die Farben hie und da etwas zu stark aufgetragen fein: die Pstilmen sind daS Buch der Menschenwenn auch nicht der Mensche heit, und nehmen daher eine der wichtigsten Stellen im Gesamrytgebiete derheiligen Schrlstert ein. <Z. Die Sprüche SalomoniS. In treffliä-ster Neihenfölge schließen sich die poetischen Bücher aneinander: Wir sahen jp,? Hi o b den objeetiven Standpunkt Gottes zur Menschheit^in den Psalmen das subjective Verhältnkß des Menschen zu Gott in seiner EMpfindungSwelr — ln den Sprüchen Salomvnis wird düs gemeine, praktische Leben bearbeitet, und gezeigt, Heßsich zu demselben die Lehre von Gött stellt, und welcher Einwirkung sie dy ist. Zu den Psalmen greife man in der Stunde der Aufregung, der Gemüthserschütterung r die Sprüche SakomoM kehren unS, daö Leben einrichten auch in seinem Gleise, nach Gottes Willen. Bor allem will nun Salomo das Leben mit Gott zur BasiS auch des gewöhnlichen Lebens machen. Mag es^sich um höhere Erkenntniß, oder um die bloße Einwirkung dtt GotteSlehre auf unser Thun handln. Die Gottesfurcht