Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 10 (10.1836)
- Date
- 1836-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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S17 will ich dichbekämpfen, Hiob. Du sprichst, du -ist unschuldig, aber kein Mensch Varfmit Gott rechten. Gott warnt im Nachtgesicht, im Schmerz, und gut ist-, wenn der Mensch sich sühnet. Dies thut Gott zwei -, dreimal, um den Menschen zu entreißest dem Tode. Gott aber achtet auf deSMenschen Thun, und vergibt ihm, unv der Uebelthäter vergeht. Daher gilt gegen Gott nur eine Redtr ich will nicht mehr Bösethuü» Dfnn wie kann man sagen: ick) habe Recht vor Gott, da Gott eS nicht trifft, was man Gute- oder Böses chut? Darum beglückt ep nimmer Frevler und schaffet Recht den Elenden; er warnet sie aber im Unglücke, abzulaffen vöm Unrecht; gehorchen sie dann auch nicht, so stürzen strHnmer tiefer in den Abgründ. Gott ist erhaben über alle- Irdische, und unendlich im Großen und Kleinen seine Macht, eine furchtbare Majestät! Darum zu fürchten. (Kap. 3L—37.) Gottes Reden: Blick' aus melüe Werke, allÄ, da- Licht und öaS Siebengestirnwie daö Thiev deS Felde-, ist meiner Hand entflohen , alleS zu einem unendlichen Ganzen greinet, alles aufherrlichste, seinem Zwecke angemessen, geschossen; wie kann dir der, der solchethat, Unrecht thun, und dich zwecklos Qualen preis gebest? (Kap. 39—4L) Dieist dagtoße LebenSgemälde/ welches, an Drache, an Kunst Mb religiöftr Tiefe unerreichbav ist und bleibt. WaS eü enthält, ist noch so wahr, ist noch so unverändert, als wäre eS erst dem heutigen Leben entflossen, eS betrifft eine Wahrheit, die unvergänglich ist. Die Ansichten, die den einzelnen Personen zuertheilt sind, sie leben noch jetzt fort, eine ewige Persönlichkeit: Hiob mit der Klage seines unschuldigen Leiden-, der Kürze des Heben-, der Staubnatur des Menschen und de-AngeborenseinS der Sündlichktlt alS Momente, die sich gegenseitig aufhrben sollte^ die drei Freunde als Strenggläubige, die die ^pünktliche Be? strafung durch Gott, Strafe der Sünde auf den Fuß folgend, jeden Leidenden brandmarken, und sich daraus berufen, daß jeder Mensch unrein- Gott aber gerecht ist, ihr