Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 10 (10.1836)
- Date
- 1836-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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höchster Trost, zu dem sie sich erheben, ist eine Warnung, das Unrecht entfernen einzige Rettüng — derjunge Elihu, wirrein seinen Reden, mehr Worte als Sinn, dennoch bedeutende Gedankenblitze und voll wahren Feuert für die Me Sachegm Ende alles auf die mysteriöse Größe Gottes verweisend/und so mit einer inhaltlosen Lösung zufrieden —Go t t als GchLpfer, in seiner Schöpfung zu erkennen, mit dem unumstößlichen Beweise: wo alles zwrckgemäß eingerichtet ist, muß ein Wesen sein, daS den AweGMte, und diesem Zwecks alles zugeordnrt sein. "HM arbeitet, also im Kreise der heiligen Schrift das unumstößliche BerhältnißGottes zur Moralität de- Menschen durrß. s i i > / V. Dje Psalmen. Die PsälMen sind eine Sammlung ^yrt scher Gedichte religiösen Inhalts. Ihr Gegenstand ist daher mannichfaltig und fällt in jedes Gebiet der Religion und Moral. Da aber diese letzteren nicht/so viel Mannjchfaltigkeit besitzen, um niä)t gewisse Haupttichtungen -u bestimmen, zu denen jede einzelne Behandlung zurückkehrt, besonders wenn, wie eS unser Geschäft istwir es nur mit dem Begriff der Gottheit, der sich ihnen entwickelt, zu thun haben, so wollen wir die Psalmen hiernach ordnen. Wenn Hiob die oMrcti v e Stellung des Leidenden zur Gotthdit bestimmt, ^urch Mgt, welches das allgemeine Berhältniß zwischen der Gottheit und der leidenden Menschheit ist, so gehen die Walmen vielmehr von dem Bestreben auS> d je su bjeetiv e n Empfi,nd ungen, Gedan» ken- und Gefühtsrichtungen des Leidenden auSzusprechen. Dies ist der alleinige Boden aller Psal- Mn. Mag her Weheruf des Gepeinigten, der HülferafMs Schrückten,..Mr das.rrlstmp^gefchrei.dchAerettttch gegeben werden, sie sind, subjectiv, haben den Menschen Ln seiner Individualität im Auge, mitder Gesammt-