Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1836-10-01 · 10 (10.1836) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
3 (1836)
Issue
10 (10.1836)
Date
1836-10-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/7166791-7167834-8877359--1247-7168072
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

. 316 stände, der andre in HerzenSbetrübniß. Am Tdge deS Verderbens wird der Böse oft verschobt, niemand tügt ihn ins Gesicht, und die Erde ruhet sanft auf ihm. (Kap. 21.) EliphaS dritte Gegenrede: Hat denn Gott Vortheil davon, wenn der Mensch gerecht ist? ^ewisi hast du viel / Böses grthan , Gewalt geübt, dem Hungrigem dein Brot versagt, Wittwen und Ltzaisen nicht üntkrstützi. Laß ab, entferne dein Unrecht, verachte Vit Erde und ihre Güter, bete KU Gott — und dein Leiden wiH enden. (Kap. 22.) HiobS Antwort: Mas wird,Äott mir antworten? Ich bin^ein und unsträflich gewandelt, eS trifft mich kein Vorwurf, und warum erhält Gott die Sünder in ihren Frevelthaten, den Mörder, dH Dieb, den Ehebrecher, und läßt sie ihre Thaten vollbringen? (Kap, 23. 24.) BildqdS dritte Gegenrede: Bei Gott ist die Herrschaft. Selbst nicht die höheren Wesen sind rein vor ihm, Me könnte wohl der Erdenwurm? (Kap. 25.) Antwort: Allerdings geht alles von Gott auS, jvet kennt und ryißt ihn aber? (Kap. 26.) Hiobö Antwort an alle ^ve ir Ja, allerdings gehet der Frevlet unter; der Mensch mühet sich allewege, bis in die Liefen der Erde wühlt er sich ein. . Abek die Weisheit, wo ist diese zu finden? Nicht für Gold läßt sie sich ertauschen, und verbargen ist sie den Augen aller Lebenden. Gott allein kennet sie und hat alles danach geschaffen. ' Nun aber, schau' jch zurück auf die Vergangenheit — wie char ich geehrt vor allen Edeln deS Landes, jetzt aber ihr Mpott, und meine Schmerzen und Leiden sind unerträglich. 1 Warum dies? Ging ich mit Lüge um, hing ich am Weibe, l ttttterdrückte ich die Untergebnen, ließ ich den Armen schmachten, sttztt ich auf Geld mein Vertrauen, freute ich mich übel? deS FeindeS Unglück, verstieß ich den Fremdling von meiner Thüre— so wäre dies alles mir gerecht. So aber bin ich unschuldig, und meine Äage stehet bei Gqttt (Käp. 28^—31.) / ElihuS Reden: Ueber der Ändern Verstummen erzürnt,.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.