Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 1.1836
- Date
- 1836-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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sich ist, daß unser Fundament unmittelbar auf>ben Felsen der Ewigkeit und Wahrheit gehgt ist. Dies ist doch wenigstens ein Trost für den, der eS mit der Religion aufrichtig und Heu meint, bei dem nicht individuelle Gefühle und Persönlichkeiten vorwalten, sondern der mit warmem Herzy» Alles und Alle umfaßt. Söbald der Geist der Besserung und Umwandlung die Menschen ergriffen hat, stellen sich zwei liebelstände stetü heraus. Zuerst, weil er natürlich von dem Gedanken ausgeht, daß an dem Vorhandenen manches Untaugliche hi, glaubet sich Jeder Herr und Meister darübh, traut sich Jeder die Einsicht zu, es auch selbst verbessern zu können, ein Jeder hält sich für klug und,, geschickt genug, selbst Baumeister zu sein. Niemand sieht ein, daß um richtig und auf Hahrhunderte hinaus verbessern zu können, zuerst eine vollkommene Kenntniß des Alten nothwendig ist, wie eS geworden, und wie^es ist, was es gesollt, und was es gekonnt; dann eine vollendete Einsicht/in^dry Geist und die Bedürfnisse der ALit, was unter diehn nur Mode, Laune und Augenblick ist, und was an ihnen wahrhaft und bleiblend ist; endlich, vollständige Erfahrung und Talent, wie und was verbessert werden muß, dass nicht der neue Bau gar unhaltbar sei. Wie selten aber vereinigen, sich diese, drei " nothwendigen Bedingungen, welch' umfassender Geist und umfassendes Studium sind hierzu notwendig! Also das unberufene Eindrängen und Einmischen unzähliger Hände bei einer Sache, wo keine äußere und höhere Autorität gewöhnlich vorhanden ist und vorhanden sein dürfte. Der zweite Uebelstand ist: dle Weckung aller menschlichen Leidenschaften— Ehrgeiz, Eifersucht, Neid/ Starrsinn, Leichtsinn! Diese reichen sich wechselseitig die Hände, um bas vollends zu verderben und zu M^v!rren/ was man verbessern will, r- Da , wo die höchsten Interessen d-s Menschen verhandelt werden, La, wo der Geist der Liebe und Eintracht , allein leben, wandeln und handeln sollte, da bringt der »Betheiligte die menschliche Leidenschaft hinein, seinen So Re! urt Er Or der Vc seil Di die der S< de« liu fü> Ln ste rel Ll de un de er, de be m be D