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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-12-01 · 12 (12.1835) · p. Seite 418

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
12 (12.1835)
Date
1835-12-01
Page
Seite 418 (sequence 6)
Language
German
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1 k >-' 418 Ordnung de- Gottesdienstes. Separate Schulen für unsre Kinder sind im Allgemeinen durchaus nicht wünschenSwerth, abgesehen, daß die Localitäten allerdings manche Bedingung abgeben. Verbindet sich daher mit dem Besuch der allgemeinest Schulen eine paffende, angemessen instituirte Neli- Kions schule, so ist unferm Bedürfnisse abgeholfen. (Vgl. das dritte Heft deö ersten Bandes dieses Magazins.) Deutsche Predigten sind zur Beförderung deS wahrhaft religiösen und moralischen Lebens, zum Unterrichte und zur Belehrung über ^bie Wahrheiten unsrer Religion, über den Inhalt und das Wort unsrer heil. Schriften, und zur Belebung der Andacht und der Liebe zur Religion, unumgänglich nothwendig, und verliert unser Gottesdienst ohne fie, nach den Bedingungen der jetzigen Zeit, alle Würde und Wirkung. Für den Gottesdienst aber -leiht zur Zeit eine Einrichtung, wie sie z. B. in Kopenhagen getroffen, und im zweiten und dritten Hefte dieses Jahrgangs dargestellt worden, -kr wüpschenswertheste. Ich glaube Mit Hinweisung auf Hirse Stücke vorerst meine Ansicht und meinen ersten Rath gegeben zu haben. Denn vor Allem ist zu herücffichtlgen, daß wir die Bedürfnisse der Ge sa mm th eit zu fördern haben, nicht aber Einzelner, und daß es keine Kirche aufEtden gibt, die nicht Vielen ihrer Zugehörigen mannichfachen Anstoß und besondere Wünsche gebe wohingegen eS Pflicht de- Individuums ist, sich der Allgemeinheit nicht zu entziehen, und an ihr Befriedigung zu finden. Die gedachten drei Punkte finden nun Ln dem vorliegenden Entwürfe hinlängliche Anerkennung, s. -1^-31. §. 15. und 16., und bedaure ich nur, haß Ihre gütige Mittheilung zu wenist in s Specieste geht, um dieses prüfen zu können. Gehen wir noch auf einiges Einzelne rin? so scheint mir die Mahl des Ausschusses und deS zukünftigen ReligioirsvorstandeS von der höchsten Bedeutsamkeit. E§ muß darauf hingeschen werden^ daß in demselben alle Farben und Richtungen, die gegenwärtig im Judenthüme -xistiten , repräfentirt werden, theilS um von vorn herein dafSritrarien aller

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