Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 9 (9.1835)
- Date
- 1835-09-01
- Page
- Seite 324 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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r^>>>-«»W«^MW»..^4« 1 «IWWWWWWWWW, 324 b. UMÜ"N vv^82 (1. B. Mos. 1, 26?) erklärt er: da ein jedes Bild bald mehr, bald weniger Aehnkichkeit mit dem Original hat, so mußte hinter „nach unsrem Bilde" noch ,?nach unsr/r Aehnlkchkeir" folgen, um anzuzeigen, daß hier da- Bild (die menschliche Seele) mit dem Original (Gott) treffende Aehnlichkeic haben sollte (ibiä. x. 15). e. NM (Ebendas.) erklärt er.: daß Gott bei dem Menschen gleichsam Mitarbeiter haben mußte, weit derselbe, während die Thjere nur einer Natur theilhaftig sind, ent- Mgengesehte Naturen vereinigen sollte, die Klugheit und Thorheit, Mäßigkeit und - Ausschweifung, Tapferkeit und Feigheit, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, kurz, daö Gute und da- Böss — /Gott aber selbst nur die eine Natur, daS Gute, auS sich selbst in den Menschen hineinlegen konnte (idrä. x. 16)^ 6. Plato im Timäos läßt die Schöpfung der sinnlichen Welt nach dem Muster vorher existirender unkörperlicher, einsichtlicher (iwyros) Ideen vor sich gehen. Dieselbe Ansicht will Philo festhälten, ohgleich ihm daS weniger gelingt, und erweist eS unter andern auS K. 2, B. 4 und 5, die er nach dex Septuaginta, nach, der er gewöhnlich arbeitete, so übersetzt: „Dieist daö Buch der Schöpfung de- Himmels und der Erde, als sie wurden an dem Tage, an welchem Gott den Himmel und die Erde machte. Und jede Pflanze deS Felde- (war), bevor sie auf der Erde wurde, und jede- Kraut des Feldes, peyor eS §rsproß." Also/ meint er, bevor die Gewächse auf der Erde wurden, waren und eMirten sie schon, nämlich in der unkÄperlichen^4inflchtlichen Idee (ib!6^ x. 29). / s. Er/ glaubt, daß niemals auf der Erde Bäume -er Erkenntniß und beö Lebens gewachsen seierl, sondern versteht unter dem Paradiese: die oberste Kraft der Seele <d. L. die Erkenntnißkraft), welche!voü ist, wie von Bäumen, vch^ unzähligen vtrschiedenen Meinungen; unter dem Baum deS LtbßnS: die erhabenste aller Tugenden, die Frömmigkeit, durch welche die Seele unsterblich wird;