Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 9 (9.1835)
- Date
- 1835-09-01
- Page
- Seite 322 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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dem Gebiete entlehnt, "welches alle griechischen Philosophen vö-zug^weise bearbeiteten, weshalb er sich hier aum nicht immer allem an Plato lehnt. Die erste Schrift bihandelt den Satz, der eigentlich den Stoikern angehört,Zaß der Tugendhafte allein frei ist." Wir haben schon oben bemerkt. unfrei (oder daß diestr eine andere vorangeaAngm war „daß der Sklave) ist," dtkyber virloren ist. Die zweite Sünder Leben, „ MhandlunMst die berühmt/ „über däs> contemplative zu der die perloren^ gegangene „übte das rechte praktische Lebens gehörte. Hierauf folgt ern Licht ganz hierher render kurzer Aufsatz „über den Adellv „lieber Belohnung und Bestrafung" ist ein Gegenstand, oen nur ein mosaischer Philosoph zu. jener Zeit würdig abhandeln konnte, und der ein Ausfluß der Offenbarung ist; hierzu gehört eng „über das Migsück." Nach diesen ethischen Gegenständen befaßt er sich mit der Metaphysik, und trifft ^nitMm Aristoteles zusammen, wenn er die Frage beantwortet „daß dieMelt unverderdlich ist." Er hast sich hier nöch ziemlich allgemein, und verspricht, am Ende diS Werkes, daß er anderswo LnS Einzelne ringehen wird, welches Versprechen er entweder nicht verwirklicht hat, oder die bezügliche Arbeit ist uns ebenfalls genommen worden. Die beiden politischen Schriften „gegeg den Flaceus" und „über die Gesandtschaft an den Eajus" machen den Beschluß. Dennoch finden wir noch einzelne Schriften unter Philo's Namen , die aber bei/genauerer Prüfung der Kritik sehr verdächtig werden. Ach ehesten läßt sich dem Philo noch die Schrift „über die in der heit. Schrift veränderten Äamen" zuschreiben , wohingegen daS dritte Buch der Allegorien, eine zweite Schrift, „daß die Träume von Gott, gesandt werden," „über die Welt," und „über den Sabbath und die Festtage" unleugbär eine viel spätere Hayd zu erkennen geben. Bei tzerschirdenen Kirchenschriftstellern finden sich noch Fragmente aus andern Schriften Philo'-, z. B. über dir Vorsehung, die nichts der Beachtung Würdiges enthalten. / Diese kurzeVUtbersicht der Philomanischen Werke hatt