Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 9 (9.1835)
- Date
- 1835-09-01
- Page
- Seite 319 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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8 Ansicht über Engel und Geister überhaupt auseinandersetzt, und „daß Gott unveränderlich ist," worin er über den göttlichen Geist im Menschen, und über daS einige Wesen der Gottheit spricht. Seine eigenen Worte benMn' übrigens, daß diese beiden Schriften, trotz ihres Inhalts, nicht früher gestellt werden können, alS hierher. „Ueber die Verwirrung der Sprache" enthält die Auslegung von Kap. 11, <1 — 9. All? diese genannten Schriften scheinen übrigens von Whilo selbst in einem Bande'zusammengestellt gewesen zu sein, so daß er einen zweitenÄand mit dem nun folgendin Buche „das Leben des durch die Lehr/ vollendeten Weisen, oder über ungeschriebene Gesetze, das ist über Abraham/^ anfing. (S. den Anfang dieser Schrift, p. 350 ^.) Er sah nämlich das Lebey Abrahams und der übrigen Erzväter als eine Verwirklichung der eigentlichen Gesetze an, so daß uns ihr Leben Gesetze gibt, die als solche nicht wirklich aufgeschrieben find. ^Er zieht^ hieraus den Schluß, daß die Gesetze von der Natur selbst Nicht verschieden sind. Philo gibt nun übrigens in der genannten SArift durchaus nicht eine Lebensbeschreibung Abrahams, sondern er stellt eine völlig allegorische Ansicht von Abraham, Isaak und Jakob auf, besonders auf daS Opfer JsaakS bezüglich, welche wir ein andermal noch näher kennen lernen wollen. Auf dieselbe Weise fährt ^r in den folgenden Schriften „über die Auswanderung AÜraham'S" (zu K. 12, V. 1), >,über die Vereinigung zur Erwerbung der Lehre" (zu K. 16, 1.2.), wo z. B. die Vereinigung mit Hagar, zur Erzielung von Kindern, als eine Vereinigung der Erkenntniß und Lugend, zur Erzielung der Lehre, dargestellt wird, und „über Flüchtlinge" (zu K. 16, V. 6—14.), wo über die Ursachen einer Flucht und,die Wirkungen des Findens gesprochen wird^ und die allegorische Deutung auf geistige. Proceffe wiederum nicht fehlt, fort. .Die hieran sich schließende Schrift „wer der Erbe der göttlichen Dinge sey?" beschäftigt sich mit dem ganzen 15tenK. Nach diesen Schriften finden wiv einen merklichrrrHbstand. Denn das folgende Buch „das Leben eines Staatsmannes,