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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-12-01 · 12 (12.1834) · p. Seite 391

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
12 (12.1834)
Date
1834-12-01
Page
Seite 391 (sequence 19)
Language
German
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/. Hlieitinrnd, >na, > die riheit Äaip l^für d sie t der. üvmt -ttnte R in Viele 'aßen nntee /sich chstn- »ffen, Ean- 38g des vomspankschen Joche eine willkoytM^neAufnaHmtz MnM. In dieses EH^tn ging derMLstihrev Ahnen nichtvRlote«, ihre SynagMn wurden prächtig erbaut - Hre Gebetordming wurde gereaelter und nicht überladen, Ae ieMi herrliche Bchchdrücketeren sn, Ln denen Werke in allen Gpvache« gedruckt wurden. Ihre Rabbinern waren meistenS gelehrtein den alten und neuern Sprachen bewanderte, eine wissenschaftliche Wldung nicht verachtende Männer« . We bürgerliche Freihei^Heren man genoßführte die Gemeindt- Mitglieder Ln die Werkstätten dev Handwerker und Künstler, auf die Arbeitsplätze der Matrosen ünd Handarbeiter, während die Reicheren den Großhandel brrrLtbeN und ychblschltzre gesellschaftliche Gildung auSzeichnettM- KM. MaseS Ma-- phael de Aguilar und Isaae Ab^ab zogen sog-vOit 660 Juden auS Amsterdam nach Brasilien und bildeten dort eine Gemeinde, die durch den Handel blühend wurde; und die 13 Jahre darauf (1654) von den Portugiesen Vertriebs» «kurve. Unter den Gelehrten jener portugiesischen GWMs den erwähnen wir nur des Zsaa? Eo'kHosp, ^3) Hg Joseph Saloma del Me-igo,. deS bekannte« <3) Et war Arzt in Madrid, entfernte sich später au- Spanien, -jwohnte in Verona. Seine Schriften erschienen 167S La Amsterdam und enthalten Abhandlungen über die Wische Religion. . . - t4) Er wurde auf Gawdia 1691 geboren, stubkrte 1607 sü Padua Atzneikande und Philosoph^, ging 1611 nach feinerHeimath zurüchbe. gab sich aber kurz nachher nach Consta«tinopel, wo er die Kab. balah studirte, deren tiefen Ginn er phjlosophifch aüffaßte. AlSdünn ging er nach der Wallachei, wo er im Umgänge mit einem AM, R. Salomo» Aaroni, sich in seine« Kunst ausbüdete und bald darauf Leibarzt des Fürsten Radziwilv wurde und iw Sub lt n mehrere Schriften astronomischen, philosophischen unv medicinischen Inhalts verfaßte. Seiner Kunst ungetreu wurde er tm I. 16L4, Ln welchem er Lehrer der neuen portugiesischen Gemeinde iw Amsterdam wurde. Sein? Schriften sind «och ungedruckt, außer einigen in Bafel ohne sein Wissen von a einem Freunde herausgegebenen kabbalistischen Werken. Gr war «Lw so großer Freund der hebräischen SWiratur, daß et «ine Reift nach VkM Orient zur Aufsuchung mehrerer Manuftriptt untttstahM, aus welcheer indeß schon in Prag 16S7 starb.

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