Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 12 (12.1834)
- Date
- 1834-12-01
- Page
- Seite 392 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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' . -» ' - . ' > 3M BWstch Gptnoza»«), deö Manasseh ben Israel»«) indem eine genügende Dae^ AeWvA dels litterarischen Lhätigkeit in diOn Gemeinden zuMen. i -- - / ° / " ^. .' E ME diese Welse schloß Ach die- Lrauersplel in dre Geschichte dße WaMeBs in dee yefthichte der Menschheit. Die pyrenäische Halbinsel hat durch diese Vertreibung, ihrer tüdi- Men Bewohner nichts gewonnen. Nirgends ist der FanaeiSckuS ryehk hestrqst worden, in keinem Lande Europa'S wWte er aher auch so lange und zerschnitt so die Wurzeln der Wohlfahrt, der Bildung und Religioflrät der Völker. Die NkMksiS, die in der Geschichte waltet, hat Spanien bedeutend getroffen noch jetzt blutet eö an den selbst geschlagenen Wunden, und sein mit dein Blute von Millionen > »WG.'..m,»" " « ' . rs) Daruch Spinoza, geb. l6SS ln Amsterdam,! einziger Vohn HNbemsttetter Ettern, streng und gl-ubkg erzogen, erlernte unter W Mbbinev MyrtleLva die rabhinischen Hiffenschaften, machte sich Meß aiO ble italiSrMe, spanjsche, portugiesische, deutsche, holländische, so wie späterhin auch die lateinische Sprache zu eigen. Das Studium dev physikalischen Wissenschaften und der Carteflschen Philosophie entfernte i-N von der Synagoge und bett Nabbinen, die ihn deswegen verfolgten. Spinoza zog sich zurück, lebte gayz sich selbst und seinen philosophischen Arbeiten, schlug deswegen die ihm vom Pfalzgrasen von MdE dargebotene' Stelle «ine- Professors aus und starb am Mstw Februar °L677 in seinem 44-en Lebensjahre. Die Beschuldigungen des Atheismus, Pantheismus u. bergt., die man bis zu Ende des vorigen Jahrhunderts gegen Pst erhob/sind jetzt genugsam ventilier und verschwinden beim gründlichen Studium seiner Schriften. re) Manasseh /den Israel war ei» geborner Portugiese jaus Lissabon, Sohn heS R. Joseph den Israel, der von der JnquiWon verfolgt, gemartert und, als er entwich, sejneS Vermögen« beraubt wurde. Manasseh begab stch LsiS4 noch sehr jung nach Amsterdam und ward schon w seinem Msien Jahre als Lempekredner. bewundert Er erwarb sich die allgemeine Achtung und lebte mit den ausgezeichnetsten Mißlichen Gelehrten aus einem sehr vertrauten Fuße. Er war auch Ür. dev Medftin, Seine Schriften, sowie die von ihm versaute Wer« IhelhrgungSschrift der Juden, um ihnen in England unter dem ProtectoradEromwill'S Eingang zu verschaffen, finden sich in: Manasseh Ben Israel, Rettung der Juden. Aus dem EnMchen übersetzt, nebst einer Bopttde ^vo» MoftS ÄendelSfohm