Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 12 (12.1834)
- Date
- 1834-12-01
- Page
- Seite 388 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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386 zerstört^ unter Herren sie Kriede fanden von den heiligen Uedeln de- Leben-, die sie tief empfunden, männlich geduldet und männlich ertragen haben. Heilige Uebel vdeS Leben-! den« sie litten für da- Köstlichste in der Mensckenbrust, für die religiöse Ueberzeugung, Helden im Glauben, Helden in Ertrcigüng eines unabwendbaren Schicksal- ' «). Wöllen wir noch einige Momente ihrem Angedenken weihen! Welchen Charakter besitzen ihre Schriften? Sie sind da- Gepräge ihres innerlichen Leben-. Hier konnten unss vermochten Fe im Schmucke der heiligen Sprache ihre religiösen Gefühle niedertegen, — in der äußern Welt befanden sie.sich bald in den Prunkzimmern d<!r Großen, der Könige und Fürsten, geehrt und geschmeichelt, bald verstoßen, fanatisch verfolgt, am Wanderstabe auf der mit BlM getränkten weiten^ Erde, die nirgendeine ruhige Heimath darbst. Aber ihre Heimath war dkie heilige Schrift mit ihren Tröstungen und Verheißungen, ihr Eigenthum, Erkenntniß und Verehrung deeinigen göttlichen Wesen-. Und diese wechseln nicht I Ferner: ihr Schicksal war ein plötzliches, fast unverhofftes, der Fanatismus schlug sie auf einmal danieder und nagte nicht langsam,/und dabessere Ich und freie Wesen vergiftend, am Baume ihres Lebens. E i n Schlag, aber auch eine Erwärmung, eine Aufopferung aller irdischen Freuden, eine noch unaeschwächte Kraft; daher ' 12) G. das schone Gebet der portugiesischen Gemeinden 8«<Ior 2'eÄvtk ete. ^mstvrck. „Die Männer de». Glaubens sind umgekommen, die mit der Kraft ihrer Werke austraten; Helden, die in der Gefahr, bestanden, des Schicksals Verhängniß bekämpften; die an des Unglücks Lagen uns Mauer, uns Schütz waren'; die dein Zürnen durch ihr heißes Gebet besänftigten und in ihrem Flehen bewahret worden! Me sst dich gnriefen, hattest du sie erhört, sie verstanden es, dich zu bitten uch zu versöhnen. W^e ein Pater hast du dich unser ihretwegen erbarmet, ihr Antlitz kehrte nicht unbefriedigt von dir zurück. Um unserer Sünden ^willen haben wir sie verloren, Unserer Vergehen wegen find sie uns geraubt: sii find eingezogen zur Ruhe, haben un« Ln unserm Elend verlassen. ... Wir sind nach asten Weltgegenden verirrt und sichen nirgend» Ruhe. Mit der Scham im Antlitze kehren wir zu dir zurück, allmächtiger Gott, dich vom srühen Morgen an zu suchen in der Zeit unserer Angst?' . der l Werl im L lauf warer scheng Beleii desS die Ar Geschi Hunde' der P Wisse, beS A Zeit i Boden Frank, und r! Gewa» seinem Abenin der scheue Rabbi, beim L ihre E Irdisch auch i> außrrv menspe nehmen deS S nicht d enthalt, Spayje von Vi M