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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1915-01-01 · 38. für das Schlujahr 1914-1915 (1915) · p. Seite 17

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
38. für das Schlujahr 1914-1915 (1915)
Date
1915-01-01
Page
Seite 17 (sequence 22)
Language
German
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IRI
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Das Asaf-Buch. 17 halb schreibt auch Salomoh ben Isafc (I. M. 37. 25. siehe Löw, Pflanzennamen bei Raschi, Berliner-Festschrift, No. 26.) dem das Asaf-Buch Vorgelegen, ארשטרולוזיאה♦ Ferner wird der griechische Pflanzenname (locXa^ (Gartenmalve) arabisch ממוציא (St. HA. 1093), in der hebräischen Übersetzung des Kanon des Avicenna II. 466♦ (ed. Neapel 1492.) מולגואה hingegenbei Asaf (p. 154) מולושיאה transskribiert; gr. £s>.iS6viov (Chelidonium majus; Leunis, Synopsis II. 583. Schöllkraut oder Schwalbenwurz) ist bei Asaf ebenfalls in neugriechischer Aussprache mit שילידוניון (p. 85. 87. 108.) wiedergegeben; diese Transskription trifft nicht allein die Pflanzennamen, sondern auch die Bezeichnung von Krankheiten, wie z. B. das griechische ß7%°$ (tussis), das im Asaf- Buch p. 255 in der Form בישיאון ausgedrückt wird. Für die Transskription des gr. ך mit י mögen folgende Beispiele dienen: (Gyps) wird syrisch (Budge I. 602) גופסין, arabisch (St. A. H. 426) גבם, im Kanon II. 148. גבסין ובלטין גיפשין, hingegen bei Asaf (p. 194) ייפסוס; ferner gr. ayiXXoyov (Leunis II. 537. Lignum Agallochin oder Aloes) syrisch (Budge I. 601) אגאלוכון, bei Asaf (p. 134) איילוכו. Das Digamma wird stets phonetisch mit ב bezeichnet: לוברן (p. 101) für — פליבריטים (p. 159) für Klzuptxtq, und besonders bezeichnend ist das Wort אפורביון (p. 75. 84. etc.) für sücpopßiov (Wolfsmilch), welches im Kanon II. 595 richtig אבפורבי geschrieben wird, wogegen der Schüler Asafs das ב vor פ überhört hat. Dieselbe phonetische Regel zeigt sich bei der Niederschrift des Wortes אפרוטנון (p. 103. 114. 172. 238) für aßpoTovov (Artemisia abrotanum), das daher syrisch (Budge I. 429) richtig אברוטונון heißt. Nur ein des Griechischen unkundiger Schüler konnte es vollbringen, daß er einige Pflanzennamen in der Genitivform verzeichnet hat, indem er die Worte des Lehrers: ״Die Wurzel des x“ ohne den Regens abschrieb; so entstanden die Wortformen אופוקיסטידום (p. 112. 206) f% גיסאסטרוס (p. 206) für דך[$ a<7T7ip, קולוקעתמ־וס (p. 82. oder הולוקינתידא p. 193) für xoXoxuviRs und יוקודדיצי (p. 123. ver- 2

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