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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1917-01-01 · 40. für das Schlujahr 1916-1917 (1917) · p. Seite 154

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
40. für das Schlujahr 1916-1917 (1917)
Date
1917-01-01
Page
Seite 154 (sequence 19)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122142--6183-6603326
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T54 Asafs Therapie, Schlangen; nutet auch gegen Grind, Krätze und alle .Arten Aussatz; auf die Augen gelegt, sowohl frisch, als auch trocken, verwischt es die weißen Flecken (Leukoma) und erhellt ihre Verdunkelung; gestoßen und mit Honig getrunken heilt es Husten, Lungenleiden, Schwindsucht und Atembeschwerden. 76. Der Daucus carota1) (Socuxo;), dessen Blätter zart, Wurzeln süß, und die Samen sehr erwärmend sind, nützt gegenDysurie, gegen Nierenschmerzen und alle Arten Husten, ist auch gut gegen Gifte und Schlangenbiß, heilt auch wenn man Blut spuckt, oder Blut uriniert, wenn man täglich eine Drachme davon trinkt. 77. Das Elelisphakon2) (!Xsltecpaxov), dessen Blätter breit, Blüten rot und wohlriechend sind, stillt das Blut, woher es auch kommen mag, nützt auch gegen Gebärmutterleiden, heilt Grind und Krätze, wenn es darauf gestrichen wird, fördert auch den Haarwuchs. 78. Der H e 11 e b o r u sä) (s^Asßopos), d. i. die Nießwurz, wenn es gestoßen und mit Zedernöl, Teer, Wachs und Sesamöl gemischt auf die Brust gestrichen wird, so heilt es Blutbrechen und Schwindsucht; wenn ein Drittel Drachme der Wurzel mit Honig und Salz in warmem Wasser getrunken wird, so werden alle Arten Lungenleiden dadurch geheilt. x) עשב נקרא שמו דייקוס• Diosk. III, 72. APf. 86. Steinschneider A. 796: דאוקון pastinaca. Leunis II, 495: Daucus carota, Mohrrübe. 2) עשב נקרא בלשון ארם מרייא ובלשון יוון לוליספקום ובלשון רומיים םלבייא. Diosk. III, 33: £Pü)(/.(Xt01 ao&ßta. — APf. 251 und Pf. bei Raschi 124 meint, diese Salbia sei Origanum maru; die hier mitgeteilte Heilwirkung entspricht dem Elelisphakon; siehe oben p. 32, Note 2. *) p. 154: עשב הנקרא איליבורום בלשון יוון ובלשון ארם קונדוש הוא העשב המעטיש♦ Diosk. IV, 148 und 149 spricht von beiden Arten des Helleborus, vom \z\jx6q und jjtiXavo;, auch Asaf erwähnt pp. 115 und 121 ausdrücklich den איליבורום לבן und p. 169 den אליבורום מילנום, nachdem er aber den letzteren besonders behandelt, so meint er hier gewiß den ‘Xsuxos. APf. 306 Veratrum album [Diosk. IV, 148 sagt; die Römer nennen ihn ßspsTpou[/. aXßou[/.].

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