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Rechenschafts-Bericht · 1890-01-01 · Bericht zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Jubelfestes, zugleich Rechenschaftsbericht für das Jahr 1889. (1890) · p. Seite 7

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Bericht zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Jubelfestes, zugleich Rechenschaftsbericht für das Jahr 1889. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 7 (sequence 8)
Language
German
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IRI
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Im Frühling des Jahres 1877 raubte uns der Tod ünsern bisherigen Schriftführer Herrn JuIi u s P h. Bonn, welcher sieben Jahre lang mit jugendlicher Kraft, mit Eifer und Liebe, voll menschenfreundlichen und rechtlichen Sinnes für die Achawa thätig war. Ehre seinem Andenken! Die vierte Generalversammlung, welche am 25. September 1877 abgehalten wurde, erwählte an Stelle des Hingeschiedenen den Lehrer Herrn J. Blum zum Schriftführer und für den zu unserem Bedauern ausgetretenen Herrn August Rothschild Herrn Philipp B ernh. Bonn. Im Laufe des Jahres 1875 hatten mancherlei Gründe den Vorstand veranlaßt, das Rechnungsjahr mit dem 1. October zu beginnen und mit dem 30. September zu schließen. Infolge verschiedener Unzuträglichkeiten jedoch, die im Laufe der nächsten Jahre zu Tage traten, stellte der Vorstand in der erwähnten Generalversammlung den wohlerwogenen Antrag, »das Rechnungsjahr wieder wie früher mit dem Kalenderjahre zu beginnen und zu beenden.« Der Antrag, wurde zum Beschlüsse erhoben. In ruhigem stetigem Wachstum entwickelte die Achawa auch in den folgenden Jahren eine immer mehr umfangreiche und gesegnete Thätigkeit; sie bewährte sich als ein Institut, welches des allgemeinen Vertrauens und einer thatkräftigen Unterstützung sich würdig zeigt. Von dieser allmählich sich steigernden Anerkennung haben die Jahre von 1880 — 1888 vielfache Beweise gegeben. Dankend erinnern wir an das Vermächtnis des im Jahre 1880 in Mainz verstorbenen Rentners Lazarus Fried mann, bestehend in einer österr.-ungar. Bankactie im Nennwerte von fi. 600 ö. W., ferner an das steuerfrei uns überwiesene Legat von Mk. 6000 des im Jahre 1884 hingeschiedenen Rechtsanwaltes Dr. Leopold Odrell von hier, sowie an die letztwillige Zuwendung von Mk. 5000 des im Jahre 1885 verstorbenen ehemaligen Lehrers Seligmann Heßlein in Bamberg, endlieh an die im Jahre 1886 von Freifrau Carl von Rothschild aus dem Legate ihres verstorbenen Gemahls dem Verein zugewendete Gabe von Mk. 2000 und zuletzt an das Legat des im Mai 1888 in Wiesbaden verstorbenen Rentners Adolf Schwerin von Clausthal im Betrage von Mk. 1000. Außer diesen namhaften Summen hatte die Achawa noch eine Reihe von kleineren ihr zugewiesenen Legaten und Geschenken zu verzeichnen.

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