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Rechenschafts-Bericht · 1890-01-01 · Bericht zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Jubelfestes, zugleich Rechenschaftsbericht für das Jahr 1889. (1890) · p. Seite 8

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Bericht zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Jubelfestes, zugleich Rechenschaftsbericht für das Jahr 1889. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 8 (sequence 9)
Language
German
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In der am 18. October 1882 stattgehabten fünften Generar Versammlung wurden mancherlei Abänderungen der Statuten b$ schlössen. Von hervorragender Wichtigkeit war der Beschluß, »de! vom 1. Juli 1883 an der Eintritt in den Verein nach dem vollen deten 40., Lebensjahre nicht mehr erfolgen kann.« Andere weseni liehe Änderungen würden nicht beabsichtigt. . " Am Schlüsse des Jahres 1884 übernahm an Stelle des Herst Bernh. Schuster bereitwillig Herr Siegmund Jeidels die Führung der Kassengeschäfte. Die Wahl des Letzteren wurde vom« der sechsten Generalversammlung am 28. September 1885 be* stätigt. In derselben wurde im Hinblick auf die von Jahr zu Jahr sich mehrenden Anforderungen an den Eeservefond beschlossen, denselben vom 1. Januar 1886 an auf Mk. 2000 zu erhöhen. Wir fühlen uns gedrungen, hier unserm tiefgefühlten Schmerze Ausdruck zu geben, den wir durch den Verlust zweier hochgeachteter Mitglieder im Laufe des Jahres 1886 empfunden haben. Einen warmen Freund und Förderer unserer guten Sache verloren wir in dem in Wiesbaden verstorbenen ehemaligen Landesrabbiner Dr. L. Adler in Cassel. Ehre dem Andenken dieses durch Milde, Herzens* güte und Menschenfreundlichkeit ausgezeichneten Mannes! Ebenso beklagen wir lebhaft den einige Monate später erfolgten Heimgan unseres langjährigen Mitgliedes, des hochgeschätzten Lehrers Samue Ortlieb in Heidelberg, der mit regstem Eifer unablässig für das; Gedeihen der Achawa thätig war und dessen Erinnerung noch lange in den Herzen der Mitglieder fortleben wird. In der Zusammensetzung des Vorstandes hatte mit Beginn de Jahres 1889 eine Änderung stattfinden müssen, da Herr Oberlehrer Blum das Schriftführeramt niederlegte, welches Herr Dr. Alf r e * Löhren bereitwillig übernahm. Die wachsende Zahl der Ehrenmitglieder, die im Lau» der letzten Jahre unserm Vereine beitraten, ist uns der beste und hoc erfreuliche Beweis der wohlverdienten und von uns lange erstrebte Anerkennung, die unsere Achawa auch in fernen Kreisen gefundfg hat. Wir knüpfen hieran den Wunsch, daß sich Niemand, auf welche religiösen Standpunkt er auch stehen mag. von dem B§ tritt möge zurückhalten lassen, denn die Achawa ist und blei^ jeder Parteirichtung fern. Sie hat sich nur die eine hol Aufgabe gesetzt , den an sie gestellten Anforderungen seitens ihis;

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