Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Bericht zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Jubelfestes, zugleich Rechenschaftsbericht für das Jahr 1889. (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 7)
- Language
- German
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des verstorbenen Herrn L. Beer, im Betrage von fl. 500 dankend hervorheben. Im Jahre 1872 fand am 28. Oktober die dritte Generalversammlung statt, in welcher die von dem Vorstände vorgeschlagenen, durch die Verhältnisse notwendig gewordenen Abänderungen der Statuten nach längerer Debatte genehmigt wurden. Nachdem Herr Dr. Kothschild das Amt des Vorsitzenden niedergelegt hatte, wurde in derselben Sitzung der Unterzeichnete an dessen Stelle erwählt; zugleich trat nach dem Austritt des Herrn H. Kahn Herr Adolf Baer in den Vorstand ein. So nahte das erste Jahrzehnt des Bestehens der Achawa seinem Ende, und den Mitgliedern konnte im 10. Bechenschaftsberichte die freudige Kunde mitgeteilt werden, daß das Vereinsvermögen den Betrag von fl. 32376 erreichte, während die in den ersten zehn Jahren verteilten' Unterstützungen sich auf fl. 13757 beliefen. Im Monat Februar desselben Jahres hatte der Verein einen schmerzlichen Verlust durch das plötzliche Hinscheiden des mehrjährigen Mitgliedes, des Herrn Grustav Dann, zu beklagen. Wenn auch der Verstorbene nicht dem Vorstande angehörte, so war er doch mehrere Jahre hindurch in Vertretung des Kassiers mit unermüdlicher Thätigkeit und treuer Hingebung für das Wohl unseres Vereins bedacht, für den er mit liebevollster Gesinnung und einer dem edelsten Herzen entspringenden Menschenfreundlichkeit rastlos wirkte. Das Andenken an den Entschlafeuen bleibt der Achawa unvergeßlich. Mit Beginn des Jahres 1875 legte Herr Leopold Dann sein Verwaltungsamt nieder. Unter vollster Anerkennung seiner mehrjährigen Wirksamkeit für den Verein sprach ihm der Vorstand den gebührenden Dank aus. Sein Nachfolger war Herr Bernhard Schuster, welcher bis zum Jahre 1884 in gewissenhafter treuem Pflichterfüllung das Amt des Kassiers verwaltete. Aus dem Jahre 1876 haben wir zu berichten, daß wir nu anerkennendem Danke das Vermächtnis des in demselben Jahre Bingen verstorbenen Bentners Herrn Samuel Fried berg begrüßten, aus dessen Stiftung eine Jahresrente von Mk. 159.43 uii serem Vereine zugesichert wurde. So wird der Jfame des wohlthätigä Erblassers dauernd in den Jahresberichten der Achawa fortleben.