Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Bericht zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Jubelfestes, zugleich Rechenschaftsbericht für das Jahr 1889. (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/6485886-8150400--0644-6486510- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
an Stelle der aus dem Vorstände scheidenden Herren L. Lehm ann, S. Levi und L. Hellberger die Herren Leopold Beer und Leop, Dann von hier, sowie Herr H. Kahn in Holzhausen gewählt. Im Jahre 1868 hatte das Jahrbuch teils aus mangelnder Beteiligung, teils infolge der bedeutenden Herstellungskosten nach vierjährigem Bestehen zu erscheinen aufgehört. Die hieraus entstandene Einbuße wurde jedoch durch die Mildthätigkeit freigebiger Herzen reichlich autgewogen, so daß am Ende des vierten Rechnungsjahres gleichwohl eine Einnahme von fl. 3612 verzeichnet werden konnte. Der Vorstand setzte sich in den Jahren 1868 und 1869 zusammen aus den Herren Beer, Dann, Kahn, Klingenstein, Marx, Dr. Rothschild, Dr. Stein und Teblee, zu welchen im im Jahre 1870 Herr Julius Phil. Bonn als Schriftführer hinzutrat. Die Anzahl der beitragenden Mitglieder (sogen. Ehrenmitglieder) mehrte sich, namentlich in Frankfurt a. M., wo ja jede gute und menschenfreundliche Sache rasche Förderung findet, in hocherfreulicher Weise, während die der activen Mitglieder sich ziemlich gleich blieb. Dieser Umstand lieferte uns den Beweis, daß die thätige Anerkennung des Wirkens und Strebens der Achawa mehr außerhalb als innerhalb des Lehrerstandes im Zunehmen begriffen war. Das Jahr 1870 zeigte trotz der ungünstigen Zeitverhältnisse einen gedeihlichen Fortgang unseres Vereins, dessen Vermögen bereits die Summe von fl. 10000 überschritt und dessen letzte Jahreseinnahme die Höhe von fl. 4403 erreichte. Mit besonderem Danke erwähnen wir einer hochherzigen Gabe unseres heimgegangenen edlen Gönners Herrn B. H. Goldschmidt dahier, bestehend in zwei österr. 5% fl. 500-Losen, sowie eines nach dessen Hinscheiden i. J. 1873 uns zugewandten Legates im Betrage von fl. 1000. Zum großen Bedauern des Vorstandes sahen sich die Herren Dr. Stein (i. J. 1871) und Leop. Beer (i. J. 1872) aus Gesundheitsrücksichten zur Mederlegung ihres Amtes veranlaßt. Die Achawa, die seit ihrer Begründung an den beiden trefflichen Männern zwei warme Freunde und eifrige Förderer besaß, wird deren Gedächtnis stets in Ehren wahren. An Stelle derselben traten die Herren Philipp Schiff und August Rothschild. Unter den sonstigen in den Jahren 1872 und 1873 dem Vereine zugedachten Spenden müssen wir diejenige des Herrn Joseph Mayer in Bingen, bestehendin zwei 5°/0 österr. fl. 500-Losen, sowie die der Hinterbliebenen