Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Vierundvierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1908. (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 7)
- Language
- German
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— 4 — I Einem Manne von solcher Gesinnung und von solch' auf-l; opferndem Wirken wird unser Vorstand über das Grab hinaus^ seine Dankbarkeit bewahren. Sein Andenken wird für alle Zeit-', in unserer Mitte und weit darüber hinaus unvergesslich sein t : Um ein sichtbares Zeichen unserer Verehrung zu geben,.! werden wir den Namen des Herrn Ad. Baer-Goldsehmidt unter unseren ewigen Mitgliedern weiterführen. * * * An Stelle des verewigten seitherigen Vorsitzenden wurde seitens des Vorstandes Herr Julius Heyman gewählt. Sonst sind keine Veränderungen im Schosse der Verwaltung vor sich, gegangen. * * * Das verflossene Jahr, das vier und vierzigste seit Bestehen unseres Vereins, war eine Periode stetigen Weiterschaffens auf dem eingeschlagenen Wege. Es ist uns nicht nur möglich gewesen, allen an uns gestellten Anforderungen Genüge zu leisten,, wir waren sogar zu unserer Freude in der Lage, die Quote^. die wir im Laufe des letzten Jahrzehnts von Mk. 140.— auf Mk. 180.— steigern konnten, nunmehr auf Mk, 188.— zu erhöhen. Trotz dieser erhöhten Verteilung konnten wir auch den Kapital-Stock noch etwas vermehren. Wir müssen, wenn irgend tunlich, stets hierauf bedacht sein, damit wir unsere Pensionäre auch in den mageren Jahren, in denen uns spärlich Gaben zufliessen, in ihren Bezügen nicht zu reduzieren brauchen. Allen den edlen Spendern, die uns Gaben übermittelt haben, sagen wir an dieser Stelle unsern wärmsten Dank. Von grösseren Zuwendungen erwähnen wir besonders den Beitrag eines ungenannten Wohltäters von Mk. 1200.—, ferner eine Spende aus dem Nachlass der verstorbenen Frau Eosette Merton, sowie Gaben des Herrn Henry Seligman und de& Herrn Joseph Krön heimer in Melbourne von je Mk. 500.—. Von den Hinterbliebenen des sei. Herrn L. A. Hahn, des seL Herrn Charles L. Hallgarten und des sei. Herrn KonsuL Ad. Baer-Goldschmidt, ferner von Herrn Eduard Cohen wurden uns je Mk. 300.— zugewiesen.