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Rechenschafts-Bericht · 1905-01-01 · Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905) · p. Seite 17

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 17 (sequence 19)
Language
German
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— 17 - Im darauffolgenden Jahre 1891 trat unser Kassier, Herr Siegln. Jeidels, wegen eines anhaltenden Leidens aus der Verwaltung, und an seine Stelle tritt Herr Alfred Kosenthal, der seitdem die mühseligen Kassengeschäfte mit unverdrossenem regen Eifer für das Wohl und Gedeihen der Achawa — hoffentlich noch lange Jahre — in gleicher gewissenhafter Tüchtigkeit weiterführt. — In diesem) Jahre scheidet der nach Aachen verzogene und um die Begründung der Achawa. sowohl als auch durch seine weitere mehr als fünfundzwanzigjährige hingebungsvolle Arbeit hochverdiente Herr Dr. David Rothschild, Rabbiner in Alzey, aus dem Vorstande. — Bald darauf und zwar am 27. Januar 1892 traf uns die schmerzliche Trauerkunde von dem nach kurzem Krankenlager erfolgten Hinscheiden dieses verehrten Mannes, der sieh in unserer Verwaltung durch seine treubewährte Mitarbeit in dem Bemühen, das Wohl und Wachstum der Achawa zu fördern, unsern aufrichtigen Dank erworben, so dass wir sein Andenken allezeit hoch in Ehren halten werden. Hierauf wurde im Laufe des Jahres 1892 Herr Anselm Blumenfeld, Lehrer in Diespeck, in die Verwaltung gewählt, der aber schon nach einem halben Jahre durch den Tod abberufen wurde. — An Stelle des Genannten fand die Verwaltung einen sehr erwünschten Ersatz in dem hier anwesenden Herrn Heinrich Frei, Lehrer in München, der seitdem nicht allein als geeigneter Vertreter der bayerischen Lehrer, sondern auch als allseitig hochverehrtei^Vertrauensmann im Bayerischen Lande für das gedeihliche Wachstum der Achawa mit solchem Eifer zu wirken versteht, dass wir diesem tüchtigen Verwaltungsmitgliede für seine durch unablässigen Eifer schon bereits bisher erzielten grossen Erfolge ewige Dankbarkeit schulden. In stetem weiteren Wachstum entwickelte die Achawa nun auch in den folgenden Jahren eine immer mehr umfangreiche und gesegnete Tätigkeit, so dass unser Verein im Jahre 1894 ausser einer Zahl von nahezu 1000 Ehrenmitgliedern, die allerdings schon durch die Bemühung unseres Herrn Frei in die Erscheinung treten, ein Kapitalvermögen von über Mk. 220,000.— besitzt und für Jahresunterstützungen den Betrag von über Mk. 16,700.— verausgabt.

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