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Rechenschafts-Bericht · 1905-01-01 · Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905) · p. Seite 18

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 18 (sequence 20)
Language
German
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— 18 — In diesem Jahre und zwar äm 6. Mai 1894 trifft uns ein harter Schlag; es wird uns Herr Adolf Teblee, der bereits seit dein Jahre 1868 der Aehawa angehört und dein im Jahre 1872 der Vorsitz übertragen wurde, durch den Tod entrissen. Wie bereits schon früher erwähnt, wandte ^dieser vortreffliche Mann neben seinen umfangreichen Amtsgeschäften und seinem anderweitigen hochherzigen Wirken der Achawa ganz besondere Liebe und Aufmerksamkeit zu; seiner rastlosen Tätigkeit allein ist es zu verdanken, dass die Achawa nach der Verpflanzung nach Frankfurt schon in kurzer Zeit so viele Freunde und Gönner gewonnen, die durch den Eintritt als Ehrenmitglieder und durch Spenden aller Art die Leistungsfähigkeit des Vereins in dem Maße erhöht hatten, — Es darf aber nicht unterlassen werden, hier auch zu erwähnen, dass unser Teblee an seiner vortrefflichen, schon von der Uebernahme seines Vorsitzes an sehr achawafreundlich gewesenen Gattin Rosalie eine für das menschenfreundliche Werk begeisterte Partnerin mit der Zeit gehabt hat; — diese edle Frau hat ihn ganz besonders in späteren Jahren in seinem Lieblingswerke mit wahrhaft rührender und liebevoller Hingebung unterstützt. — und noch heute nimmt sie den regsten Anteil an den Fortschritten der Achawa, deren Verwaltungen und Mitglieder das Andenken an A d o 1 f T e b 1 e e niemals vergessen werden, solange dieser Verein seine segensreiche Tätigkeit entfaltet. Es wird hierauf dem bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Ad. Baer-|Goldsehmidt die Leitung der Geschäfte der Aehawa übertragen, der in der im gleichen Jahre stattgefundenen achten General-Versammlung seines verewigten Vorgängers in gebührender Weise gedenkt. — Im Laufe dieses Jahres (1894) trat wegen Arbeitsüberhäufung Herr Ph. B. Bonn aus dem Vorstande, der das Amt des Gegenschreibers seit 18 Jahren verwaltete. — An seine Stelle trat Herr Julius Gold Schmidt von hier, der seitdem mit uns — ausser seiner sonst bekannten Wohltätigkeit — in der Ausübung unserer menschenfremidliehen Werktätigkeit mit aller Liebe und ächt jüdischer Barmherzigkeit zusammenarbeitet. Im darauffolgenden Jahre 1895 erleidet die Achawa einen bedeutenden Verlust durch den Heimgang der Freifrau Carl von

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