Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 17)
- Language
- German
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- 15 — Das Andenken dieses vortrefflichen Mannes wird bei uns unvergesslich bleiben. Nach diesem herben'Verluste fühlt sich die Verwaltung der Achawa und ganz besonders ihr eifriger Vorsitzender Teblee verpflichtet, noch grössere Tätigkeit im Interesse unseres Werkes zu entfalten. — Dadurch konnte uns auch, der Rechenschaftsbericht pro 1876 schon 553 Ehrenmitglieder bei 198 aktiven Mitgliedern und ein Kapitalvermögen von ca. Mk. 60.000.— ausweisen. . . Noch keinem Vorstandsmitgliede der Achawa ist es trotz aller Bemühungen gelungen, Aehnliches und ganz besonders in der persönlichen Gewinnung von Ehremnitgliedern bei jeder sich darbietenden Gelegenheit zu leisten. — Nachdem Teblee erkannt, dass der Bestand und die Leistungen der Achawa für unsere Schutzbefohlenen lediglich von den Ehrenmitgliedern und deren Spenden abhängen, war dieses Streben seine Lebensaufgabe geworden. Andrerseits aber unteiiiess er es nicht, die israelitischen Lehrer Deutschlands von Jahr zu Jahr dringend aufzufordern, der Achawa beizutreten. „Was der Verein .von Euch fordert4^ sagt er in dem obenerwähnten Berichte, „steht in gar keinem Verhältniss zu dem, was er Euch bietet; lasset obige Zahlen zu Euch reden und ergreifet die Hand, die wir Euch reichen!4' Im folgenden Jahre, in dem schon ca. Mk. 6700.— an 31 unterstützungsbedürftige Mitglieder verteilt werden konnten, tritt Herr Leopold Dann aus der Verwaltung, und an dessen Stelle tritt Herr Beruh. Schuster als Cassier in die Verwaltung ein. — Im Jahre 1878 wurde uns der bisherige Schriftführer Herr J ul. Ph. Bonn durch den Tod entrissen, und Herr Aug. Rothschild tritt statutengemäss aus der Verwaltung; hierfür treten die Herren J. Blum und Ph. B. Bonn ein. — Bis zmn Jahre 1880 zählt die Achawa bereits 632 Ehrenmitglieder bei 216 aktiven Mitgliedern, und der Vermögensstand hob sich auf über Mk. 100,000.—; im Jahre 1882 erreichte dieser schon die Höhe von ca. Mk. 116,000.— und im Jahre 1884 ca. Mk. 135,000.— Im Jahre 1885 legte Herr Beruh. Schuster sein Amt als Gassier nieder, und an seine Stelle trat Herr Siegmund