Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 16)
- Language
- German
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— 14 - wiesenen Sympathien mit Eecht als Mitbegründer der Achawa in Frankfurt betrachtet wird. — Es war dies der mit reichem Wissen ausgestattete Herr B. H. Goldschmidt von hier, der schon mehrere Jahre vorher (1856) ein reich dotiertes Wohltätigkeitsinstitut unter dem Namen .,B- H. Goldschmidt'sche Stipendienstiftung" zur Unterstützung mittelloser Studierender errichtet hatte. Diesem edlen Manne, der bei grösster Bescheidenheit ein leuchtendes Vorbild der Wohltätigkeit bleiben wird, werden wir treue und dankbare Erinnerung bewahren. Im Jahre 1872 tritt der um die Begründung des Vereins durch seine vielfachen literarischen Arbeiten sehr verdiente Herr Dr. Leopold Stein aus der Verwaltung, und es tritt dafür Herr Jul. Ph. Bonn von liier ein; im selben Jahre sah sich der zweite Vorsitzende, Herr Leop.. Beer, aus Gesundheitsrücksichten genötigt, sein Amt niederzulegen, und nachdem auch Herr H. Kahn aus Flörsheim statutengemäss aus der Verwaltung schied, wurden die Herren Aug. Rothschild, Ph. Schiff und Ad. Baer-Goldschmidt in die Verwaltung gewählt. Es übernimmt jetzt der in der Geschichte der Achawa ewig unvergesslich bleibende Herr Adolf Teblee den Vorsitz der Verwaltung, und was dieser für die Achawa rastlos tätig gewesene Mann von nun an Grosses geleistet, geht schon aus dem von ihm unterzeichneten ersten Rechenschaftsberichte für das Verwaltungsjahr 1873 hervor, wonach sich die Zahl der Ehrenmitglieder auf 325 bei 192 aktiven Mitgliedern und der Vermögensstand auf fl. 18,750.— erhöht hat. Leider hatte hierauf die Verwaltung im Jahre 1875 einen schmerzlichen Verlust durch das Hinscheiden des Herrn Gust av Dann von hier zu beklagen. — Der Verstorbene, der ein Bruder der Frau Sidonie Dann war, die schon längst, wie auch heute noch, ihre wohlwollende Güte für die israelitischen Lehrer betätigt, gehörte zwar nicht dem Vorstande an, doch hat er sich in dem lehrerfreundlichen Damischen Hause um die Achawa durch Anwerbung von Ehrenmitgliedern so verdient gemacht, dass es z. Zt. sprichwörtlich war, „dass niemand das Dannsche Haus verlasse, ohne Mitglied der Achawa geworden zu sein."