Mannheim
Compact Memory

Rechenschafts-Bericht · 1905-01-01 · Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905) · p. Seite 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 13 (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
95% known words query
IRI
…/6485886-8150544--1311-6485537
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 13* — stützende Säule zur AuMchtung der Aehäwa bilden könnten. Und demgeniäss ruft schon im ersten Rechenschaftsberichte aus Frankfurt pro 1868 die Verwaltung, in die jetzt die Herren Ajjdolf Teblee und Leopold Dann eingetreten sind, durch den Vorsitzenden Dr. Rothschild aus: ms njn ijwid * bsrw* mpD „Der Hoffnungsquell Israels ist die ewige Güte, der Helfer in der Not" und das Vorwort dieses Rechenschaftsberichtes beginnt auch mit den vergnügten -Worten: „Mit erhebendem Gefühle treten wir zum Jahresschlüsse vor unsere Auftraggeber. Die Verpflanzung des Hauptsitzes der Verwaltung nach Frankfurt hat bereits im ersten Jahre gute Früchte getragen und verheisst deren noch bessere für die Zukunft, in welche wir mit ermutigender Zuversicht blicken dürfen." Nachdem am 1. Januar 1868 ein Defizit von fl. 1228.— vorgetragen wurde, sind im Laufe dieses Jahres noch Jahrbücher von der grossen Auflage im Betrage von fl. 687.— verkauft worden; so dass sich das Defizit auf fl. 541.— reduzierte; allerdings lagen als Deckung hierfür bei Herrn Klingenstein noch ca. 4000 Exemplare von Jahrbüchern, wovon später aber sehr wenig mehr abgesetzt wurde, und zwar im Jahre 1869 für fl. 39.— und im Jahre 1870 für nur noch fl. 10— Dagegen waren durch die neue Verwaltung in Frankfurt jetzt schon 200 zahlende Ehrenmitglieder herbeigeschafft und das Vereinsvermögen auf bereits mehr als fl. 10,000.— gebracht werden. Es wird hier auch rationell weiter rastlos gearbeitet, ganz besonders die Hauptstütze des Vereins durch weitere Vergrössenmg der Zahl; der Ehrenmitglieder zu stärken, wTas dem jetzigen Vorstande auch, wie wir weiter sehen werden, durch eifrige persönliche Bemühungen in hohem Maße gelingt. Eine Pflicht der Dankbarkeit erheischt es, hier gleich eines bedeutenden Wohltäters zu gedenken, der die damalige erste Verwaltung in Frankfurt durch die Zuwendung einer grösseren Spende eigentlich zu ihrem mutigen Vorgehen angespornt hatte und der deshalb auch, sowie für seine weiteren der Achawa bis zu seinem im Jahre 1872 erfolgten Tode er-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.