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Rechenschafts-Bericht · 1905-01-01 · Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905) · p. Seite 12

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Vierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1904. (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 12 (sequence 14)
Language
German
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der im Jalire 1866 eingetretenen kriegerischen Verhältnisse erst im Jahre 1867 erscheinen konnte. Aus dem diesem beigegebenen Bechenschaftsberichte geht hervor, dass, während das Vereinsvermögen Ende 1865 einschliesslich der Spenden, um die sich die Verwaltung doch schliesslich zu bemühen anfing, im Ganzen ca. 1500 Gulden betrug, der Verein bereits mit drei Pensionären belastet war. Im Jahre 1866 betrug das Vereinsvermögen abzüglich der Druck- und inventarkosten im Ganzen ca. 2600 Gulden, und da war die Zahl der Pensionäre schon auf das Doppelte — mit ausserdem noch drei einmaligen Unterstützungen — gestiegen. Jetzt aber beginnt die Verwaltung doch schon einzusehen, dass sie in der bisherigen Weise nicht weiter arbeiten könne, und so tritt der Verein im Jahre 1867 nach schwerer Arbeit und einer dreijährigen Erfahrung in eine neue Äera: das Jahrbuch „Achawa", dessen Herstellung mit all den aus dessen Verlag und Verkauf entstandenen Kosten die ganze Einnahme des Vereins absorbiert hatte, hört auf zu erscheinen, der Name des Buches geht jetzt durch Besehluss einer General-Versammlung auf den Verein über, und zur Bettung vor vollständigem Schiffbruch in einen sicheren Hafen wurde die Bestimmung getroffen, dass von nun an der ständige Sitz des Vereins und dessen Verwaltung in Frankfurt bleibt und niemals nach einem anderen Orte verlegt werden darf. Nach diesem Beschlüsse und erfolgter Uebernahme der Verwaltung in Frankfurt geht aus der Freunden gegenüber getanen Aeusserung Klingensteins: „dass er diesen Tag als den glücklichsten seines Lebens betrachteu; deutlich hervor, welch' schwere Sorgen dem guten Manne * die Gründung des Vereins und mehr noch die Fortführung desselben bereitet hatte — bis seine Schöpfung erst in Frankfurt sicher unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Hier aber erkannte man sofort, dass nicht die aktiven Mitglieder, wonach man bisher mit Aufwendung vieler Kosten so emsig strebte, und die den Verein für den Beitrag von fl. 3.30 mit den ihnen eingeräumten Beeilten so schwer belasteten, sondern dass unter den jetzigen Verhältnissen nur die Ehrenmitglieder und deren Spenden, also die Wohltätigkeit, die

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