Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Siebenunddreissigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1901. (1902)
- Date
- 1902-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 9)
- Language
- German
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- IRI
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— 8 — wenn sie dazu beitragen, eine solch segensreich wirkende Anstalt für ihre Lehrer, denen sie das Kostbarste, das sie besitzen, anvertrauen, so leistungsfähig als möglich zu machen. Vergleichen wir nun die bisherigen Leistungen der Aehawa mit den bisherigen Gegenleistungen der Gemeinden, so sehen wir bei jedem Jahresabschlüsse, dass die durchschnittlichen Ausgaben von Seiten unserer Achawa allein für die Lehrer in Hannover, Westfalen, Rheinprovinz, Baden, Sachsen - Weimar und Posen nahezu den Betrag von zehntausend Mark jährlich erfordern, während dafür von den Gemeinden und deren Mitgliedern aus genannten Gegenden ein kaum nennenswerter Zuschuss der Achawa zufliesst! — Haben wir doch in den Städten London und JSTewyork, deren Lehrer gar keinen Anteil an den Wohlthaten der Achawa haben, durch eigene Bemühungen und die unserer Freunde über hundert Ehrenmitglieder gewonnen, während wir trotz unserer bedeutenden Leistungen nach allen Teilen Deutschlands und vielfacher Bemühungen mannigfacher Art in Städten wie Dresden, Magdeburg, Stettin, Breslau u. a. m. bisher kein einziges Ehrenmitglied, in Braunschweig doch 1, in Hannover, Karlsruhe und Stuttgart nur 3, in Hamburg und Leipzig nur 4, in Posen nur 6, in Darmstadt und Köln nur 7 Ehrenmitglieder gewinnen konnten! Solche Zahlen geben wahrlich zu bedenken, und darum Averden wir auch vielfach angefragt, wie es denn möglich sei, dass ein solches Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung in der Achawa obwalten könne. — Wir sehen uns deshalb veranlasst, hier die Erklärung abzugeben, dass wir bis jetzt dem Kate vieler Ereunde noch nicht gefolgt sind, die uns darauf hingewiesen, die nötige Fürsorge gegen die wahrhafte Ausbeutung der Achawa von seiten einiger Provinzen, die ihre eigenen Unterstützungskassen haben, zum Schutze unserer bereits sehr grossen Anzahl von Pensionären treffen zu sollen. — Nur in Rücksicht auf die unserer Anstalt in so reichem Masse von wohlthätigen Glaubensgenossen in Erankfurt a. M. entgegengebrachten Sympathien haben wir diese fürsorgliche Massregel bisher unterlassen können. — Sollten aber bei der in Aussicht stehenden weiteren grösseren Vermehrung der Zahl unserer Pensionäre die jetzigen unhaltbaren Verhältnisse in den verschiedenen Provinzen weiter so