Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Siebenunddreissigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1901. (1902)
- Date
- 1902-01-01
- Page
- Seite 9 (sequence 10)
- Language
- German
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— 9 _ bleiben, so könnten wir sehr bald dazu gezwungen werden, aus Gründen der Selbsterhaltung die Grenzen der Werkthätigkeit der Achawa in gleicher Weise wie die übrigen TJnterstützungskassen viel enger zu ziehen. Wir geben uns aber noch gern der Hoffnung hin, däss unsere wiederholten Bitten an die aetiven Mitglieder und Gemeinde-Vorstände , „in Anbetracht der obwaltenden Yerhältnisse unserer Achawa eine grössere Teilnahme als bisher entgegenzubringen", von Erfolg sein werden, — um der uns gestellten und für das ganze jüdische Gemeinwesen so ausserordentlich wichtigen Aufgabe, den hilfsbedürftigen karg besoldeten Lehrern, ihren Witwen und Waisen eine. Stütze zu sein auch in Zukunft gerecht werden zu können. — Alien denen aber, die uns hierzu seither schon mit Rat und That unterstützt haben, danken wir von ganzem Herzen und bitten, im Interesse unseres segensreichen Werkes das freundliche Wohlwollen uns auch ferner zu erhalten. Frankfurt a. IUI., im Februar 1902. Der Yorstand der Achawa: Consul Adolph Baer-Goldschmidt, Vorsitzender, Frankfurt a. M., Weiherstrasse 1. Philipp Schiff, stellvertr. Vorsitzender, Frankfurt a. M., Gärtnerweg 26. Oberlehrer Dr. Alfred Löhren, Schriftführer, Frankfurt a. M., Born wiesen weg 81. Alfred Rosenthal, Kassier, Frankfurta. M., Friedberger Anlage 21. Julius Goldschmidt, Gegenschreiber, Frankfurt a. M., Kaiserstr. 15. Jacob Scherer, Reallehrer, Frankfurt a. M., Hanauer Landstr. 25. Karl Marx, Lehrer in Alsheim (Rheinhessen). Heinrich Frei, Lehrer in München. M. Steinhardt, Lehrer in Magdeburg. ——<*<r&]fc-zw-