Blätter
- Journal
- Blätter
- Volume
- 5 (1919)
- Issue
- Sonderheft (1.1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- Seite 18 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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18 — Sitz des G.A. Einspruch erhoben habe. Über den Mangel an guten Artikeln sei auch weiter zu klagen, trotzdem man durch Einrichtung von Subrcdaktionen hier Wandel zu schaffen gesucht habe. Im weiteren Verlause des Berichts gibt der Referent einen überblick über das Budget. Dies belaufe sich aus mindestens Jl 40000.—, und jetzt schon werde mit einem Defizit von über M 8000.— gearbeitet! Das P.C. habe nur 10 000.— Jl zugesagt. Laut Würzburger Delegicrtenbcschluß solle der Preis für jede Nummer der Blätter 20 betragen, zahlungsunfähigen AU:gliedern jedoch der Preis erlassen werden. Statt dessen bestellten viele Gruppen Blätter für Propagandazwccke kostenfrei, um sie dann an Mitglieder zu verteilen. Der Referent bittet dringend um eifrigste Mitarbeit in der Finanzierung der Organisation. — Eingehend auf die Anregung des Würzburger B.T. bittet er um Entwürfe für Bundes- und Esra- Nadcln, für Marken und Einbanddeckel für die Blätter. Es seien zwar schon einige Entwürfe eingelaufen, die Beteiligung an dem Preisausschreiben sei aber eine sehr geringe gewesen. — Referent macht Mitteilung von einem Vorschlag Berlin, wonach Deutschland in einzelne Arbeitsbezirke unter die O.V.-Mitglicder eingeteilt werden soll. Zu der Beschwerde der Schweizerischen Jugendorganisation auf ein von ihr abgesandtcs Telegramm sowie ein Schreiben keine Antwort erhalten zu haben, bemerkt der Referent, daß letzteres nicht eingetrosfen, ersteres bereits beantwortet sei. Zugleich benachrichtigt er die Versammlung von einem Anerbieten der Züricher Jugeudgruppen, sich an der Redaktion der Blätter, besonders an einem neu einzurichtenden hebräischen Teil zu beteiligen, wogegen wir den Verlag „Arzenu" mitübernehmen sollen. — Eine Jugend- Kolonie in Erez Jisroel sei in Aussicht genommen; für diesen Zweck seien jedoch statt 100 000.— erst 10 000.— Mark beisammen. — Der Referent kommt nun zur P r o g r a m m f r a g e. Der G.A. sei schon lange Zeit von der Notwendigkeit eines Programms überzeugt gewesen. Das Provisorische Komitee habe sich jedoch immer vor einer programmatischen Festlegung seines Standpunktes gescheut, sodatz auch wir diese volle Klarheit für unsere Jugendorganisation nicht hätten erreichen können. Erst vor ganz kurzer Zeit habe das P.C. seine Einwilligung zur Abfassung unserer Richtlinien erteilt. Schon vor ihrer Veröffentlichung bildete sich in Berlin ein Mitgliederausschuß, der ein Programm ausstellle. das er, ohne die Organisationsleitnng auch nur in Kenn'nis zu setzen, mit einem Begleitschreiben, das die schwersten Vorwürfe gegen die Leitung der Agudo enthielt, an alle Gruppen versandte und ihnen zur Annahme empfahl. Die Leitung habe natürlich, trotz dieser Disziplinlosigkeit, der sich auch Mitglieder einiger anderer Gruppen anschlossen, an ihren