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Blätter · 1919-01-01 · Sonderheft (1.1919) · p. Seite 17

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Journal
Blätter
Volume
5 (1919)
Issue
Sonderheft (1.1919)
Date
1919-01-01
Page
Seite 17 (sequence 17)
Language
German
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— 17 IV. Stellungnahme zu den Tagesfragen. 1. Bekenntnis der Religionsnation, d. h. Zugehörigkeit eines jeden Juden des ganzen Erdballs zum jüdischen Volke, das aber nur unter der Allherrschaft der Thauroh existenzfähig ist. 2. Ausbau des Arewus-Gedankens, d. h. hingebungsvolle Mitarbeit an allen Klall-Aufgaben; Kennenlernen der religiösen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Juden aller Länder. 3. Betonung des jüdischen Nationalismus gegenüber den nichtjüdischen Wissenschaften, d. h. Vorbedingung jeder wissenschaftlichen Betätigung ist die Unterordnung unter den Geist und die Forderungen der Thauroh. 4. Herausarbeiten des Gegensatzes zwischen unserem und jeglichem anderen Nationalismus, besonders dem Zionismus, da nur Organisationen, die sich unbedingt dem Geist der Thauroh unterordnen, als wahrhaft jüdische zu betrachten sind. Vormillagsiitrung. Herr Dir. Dr. Lange eröffnet um 9% Uhr die Tagung. Wahl eines Büros durch Akklamation. 1. Vors.: Direktor Dr. Lange, 2. Vors.: Max Cohen, Schriftf.: Jda Katz und S. O. Wreschner. Eine Wahlprüfungskommission wird eingesetzt, in die von der Versammlung, ebenfalls durch Zuruf, die Herren Dr. Carl Cohn-Altona, Max Cohen-Cöln, Hermann Engel- Würzburg, Alfred Rabau-Berlin und Mendel Wertheim-Fulda hineingewählt werden. Während diese Kommission ihre Arbeit aufnimmt, erstattet der Vorsitzende, Herr Dir. Dr. Lange, den Tätigkeitsbericht. Er referiert zunächst über die bisherigen Ergebnisse der E s r a - Bewegung und teilt mit, daß überall eifrige Lerntätigkeit die Kinder erfülle, daß die Führer in harmonischer Zusammenarbeit ihr Bestes leisteten, wovon sich auch Herr Max Cohen auf seinen Reisen, besonders in Süd- und Ostdeutschland, überzeugt habe. Es seien F ü h r e r i n n e nk u r s e für die Jugendgruppen geplant gewesen, die, bis in die letzten Einzelheiten vorbereitet und organisiert, infolge der Verkehrsschwierigkciten vorerst nicht hätten abgehalten werden können; sie werden jedoch im Auge behalten. — Referent bespricht sodann den Ausbau der Blätter. Berlin habe verlangt, daß die Chef-Redaktion nach dort verlegt werde, wogegen Frankfurt als

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