Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 49 (8.12.1893)
- Date
- 1893-12-08
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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| Wnbt te ben Schob »° Um. R°mb«al hat nun ja Me I semitisch« »Eellnugen -nd «eschnlMguug» auf ihr.» wahren sehr weitläufige Arbeit — die Anschuldigungen und vvöffentlicht agen, daß e» schn-fil gesteht". lLebl^ Beifalls Men Ixrzu Ab«. Stick ert. M. tz.I Im November 1880 Haien zwölf I in unserem Lereiusorga». in den »Mttheilungm au« dem Verein l Christen ben Entschluß gefaßt, einen Protest ge^n tie zuneh- -»r Abwehr de« »nttsemtti«mu«'. da, Srgebniß.!Me große f wende anttsemttische Agitation ,u veröffentlichen und im Anschluß volttische Preffe hat nicht immer in dem Maße, wie wir wohl £׳' daran eilen Verein utt Abwehr de» Antisemiti«mu» »n gründen- I gewünscht haben, den speclelle» Tbatsachen auf dem Gebiete der A Nach kurzer Zett vereinigten sich hun!>ette von RSauern. darunter Judenfrage die Aufmerksamkeit ,»gewendet, aber immerhin ist k-Zahlreich.! von gutem «lange, ind «Deutschland ,u dem Protest in letzter Zeit in erfreulicher Fortschritt barinzu bemerk, » gewesen. » gegen eine culturwtdrtge, den Frieden in der Vevölkerwig erfchüt- I Tine genaue Ueberstcht der antisemitischen Bewegung geben die tternde Bewegung, welche als Ziel die Aufhebung der staatsbür- I auf Wunsch vieler Lereknsmitglteder vor 1'/» Jahran tn« Leben k gerlichen Sleichderechttgung der Juden im Auge hatte. Beurteile» .Ritthelluugrn au« de« Verein ,ur «bweh, de« «iu c Ich gestehe, daß ich Anfang« etwa« zu optimtstisli gewesen! ttsemittSmus." Sie haben einen Abonnentenkrei« von Iber SOOltz > bin und der deutschen Ratton nicht zugettaut habe, daß ste eine I erfordern aber durch den enorm billigen Preis von ÖO Pf pro i solche culturfeindliche und staat«wil»rige Bewegung ir unserem I Quartal immerhin einen Zuschuß von er- 10,000 M!. jährlich, s. Jahrhundert so lange dulden und!vachsen lasten wiftde- Die I Ich wollte diese« Defizit dadurch decken, daß entweder d׳r Umfang i Hauptquelle de« Antisemitismus ist l>er Neid und 2111׳ ihm ent» I der»Mttthetlungen" verringert oder der AbonnemeutSpcei« erhöht; springt der Haß. Mancher wird auch Antisemit, well er durch I würde. Jedoch waren die Herren au» Süddeutschland dagegen.*) seinen einzelnen Juden geschädigt ist und nun »die Juten" über»! Deßhalb muß e« Ihre und insbesondere der süddeutsäftnHerren £ Haupt dafür verantwortlich «acht. Eine ttöftltche Bemerkung I Kollegen Sorge sein, den Abonuemenstand nach Kräften zu ver- ° habe ich überall gemacht und fie giebt »ttr die Hosftung, daß I mehren. Man muß «rnutuiß nehmen von den Lhatsachen, um diese Bewegung nicht tiefe Wurzeln fassen und nicht von Dauer l die flttliche «raukheit de» AnttsemittsmuS kennen zu lewen- Wer fein kami. Die große Arbeiterbevbllerung lehnt den A ittsemitts- I die »Mttheilungm" aufmerksam verfolgt, wird über alle Einzelab. Sie hat einen natürlichen, au« reiu menschlichem Gefühl I heiten der Iudenfrage genau orientiert fein.**) ’ hervorgelftuden Widerwillen gegen ihn und ist die bete Stütze I Da unsere »Mittheilungen" nicht so oft von Zeitungen he» bei unserer mühevollen Thättgkeit. Sie versteht e« nicht, wie I uutzt worden find, wie wie wir es gewünscht hätten, haben wir , man einen Theil unserer Mitbürger lediglich verfolgen kann, I wöchentlich eine .Korrespondenz" für ZettungSredactionen hernur well fie Juden find. —Bei der Beschränktheit unserer Mittel I au «gegeben, welche wöchenllich zwei Tage vor Srsä«iaea der konnten die Erfolge natürlich nicht fu groß fein, wie wr fie gern! »Mttheilungen" einer bettächtlichrn Zahl von Zeituu1,«-Redac- ' gewünscht hätten. Unsere Mitgliederanzahl bettug in!63 Orten I ttonen zugesandt wird- Dieselbe wird auch von einer Reihe der 13338 Dtttglieder, davon entfielen auf Rorddeutschlan) tn 387 I angesehensten Zeitungen benutzt. Orten 4831 Mtglteder, und auf Süd- und Westdeutschland I Was Me Agttatton durch Redner bettifft, so haben wir (unsere BÜreau« in Frankfurt a. M. Marburg, etc.) S28 Ort-! deren eine kleine Anzahl gehabt, welche eine größere Zahl von schäften mit 8441 Mftglieder. Leider haben wir die irrfahruug I Borttägen über Me Judeuftage gehalten haben. Wir haben gemacht, daß stch die sogenannten befferen «lqsten ziemlich reser. I dabei Me Erfahrung gemacht, daß Redner öfter uichi verlangt : Mit verhalten. Sie scheinen die Verpflichtung, gegen de» Autt" I wurde», selbst nicht auf unser Angebot hin. Man n ollte übersemitt»mu« durch Wort und Lhat aufzutreteu nicht zu ,mpfinden. I Haupt keinen Redner, auch nicht sehr vekannte, hoben: man Förderer de« Anttsemittrmu« kommen zumeist au» einem Thcil I sagte, e» sei alle« ruhig und man wolle Me Ruhe nicht stören, de« kleineren Mittelstandes und au« den verschuldeten höheren I Da« ist aber eine verkehrte Taktik. Wir haben überill die Be» Ständen Wa» bedeuten unsre 13,010 Mitglieder gegen 163M> I obachtung gemacht, daß, wenn eine bi» dahin »ruhige" Gegend de» Bunde» der Landwirthe? Trotzdem wollen wtt sortfahren I von anttsemittschea Agitatoren überfallen wurde, der bisher in» »« thun, wa« unsere Pflicht ist. Wir haben durch Sihrift und I takte Ort einer geschickten Agttatton anttsemittscher Redner und Rede für die Interessen unserer Abwehrbestrebuagen gcwftkt. I Agitatoren leicht zum Ovftr fiel. Deswegen ist e» richtig, die Wat Me vertteibong der Schriften anbetrifft, so stad ersten» I Leute vorher über die Judeuftage auszuklären, damit ste schon Me Flugblätter zu nennen,'von denm wir im Jahre 1892 an I vorher einigermaßen orientirt find. Diese Aufklärung erzielt 94,000 Stück, im Jahre 1898 nahezu eine Ltertelmillion in I man allerMng« weniger durch Redner tn größeren Berfamm- Deutschland zur Bertheilung gebracht haben. An Broschüren und I lungen. al» durch Agttatton von Hau» zu Hau». Uebnall müssen Schriften haben wft im Jahre 1692/93 circa 20M) vertheilt. 1 entschlossene Männer ftfte kadre» bilden, von denen au» die namentlich den .«nttsemttensptegel.' Diese« 400 Seiten starke Agttatton geschieht. Such emhillt kurzgefaßt da» postttvc Material darüber, »a» zur! Und Me« ist jetzt nöthiger al» je. Die Sonservativeu haben «rkenntniß der Judeuftage und m Widerlegung de« «nttsestch »um große» Theil mit de» Auttsemitm verbunden. Der mttt«m»« nüthig ist. An der Hand Ire« .«»tisemttenspegel«" ist I ueue »uttag der conservattven Partei auf Berbo. der Sinjeder im Stande. Me anttsemttischen vorwürft zu ewftäfttgen, Wanderung russtscher Juden ist ein Bevei». daß man die Gesetz- Leider haben wft die Erfahrung madien müssen, daß dt; Freunde I gebung gegen die Juden «odll zu mach.-n Willen» ist. Wenn unserer «bwehrbestrebungcn nicht ei» solche« Interesse an der I auch Me Zeitumftände nicht sehr günstig liegen, sc wäre e» Verbreitung de« .«nttsemteu,piegel»' habeu. wie Me Auttsemtten ftaurtg und unverantwottlich, wenn wir die Sache aufgeben, an de« Vertrieb de» .Antisentttm-Kotedhi««»».' «ährend dieser I wollte». Dft rastlose Thättgkeit unserer Gegner muß auch für schon in 28. Auflage erschienen ist, ist erst jetzt von unsere» I *) Der Preis konnte getrost aus das Doppeiie erhöht werde». Buche so ziemlich Me erste Auflage in allerdings 100)0 Ezem» I es wird deshalb kein Abonnent abjprtag,». Buche» widerlegen können, wo» niemand von M, «Mepl lliltiiMrr mch Broschüren wird tehantzts» ßtmm- WchchMp,Gch HeW>«tfen. mit *1i|1u«Ma O ttt »tches^ ff**)*—s die WnlifrMttw ein« »rgaiGrte Prolaganda für Wpjse nnsntznllni Man nnterjchötzt bi» ««sentnag dl» grdrwtts»