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Israelitische Wochenschrift · 1893-05-12 · 20 (12.5.1893) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
24 (1893)
Issue
20 (12.5.1893)
Date
1893-05-12
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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hi י** * •a Wr MGIchdt Mm ttnm *riidW« Wistmte« k■ rt*. r Maate ich Wo* _ ist tzmzupi^M. halben: |krt fiwipp ob♦' beaMrtfpmtnb Watetest nk nurab : ete>rUR«stgiou»U>terfchirb bezüglich kr M« übt k^aMrtta ltnfn aitht (tnt Er fragt viäaat« aocl Nn•^ Stand stzer XtfigtMt chteP Hilsef»ch»drn. §egra hü« ist et chlrich hllsSbereit. Ich danke wir Jade« hiUtea alle Verimlaffung Um solch» bannherzigen wahrhaft frommer Meuft>z»fr»nd za verehr« and all« Angriffe die sich gqstu seine Paefon richten, abznwehr». Uad daß eia« Antik vor eiaem?Sjährig» Mreife weicher nie in seine» Leben weder «me Srefon noch?eine Theorie angegriffen hat, nicht «kerb«!tig Halt «acht. ' ist doppelt bedauerlich. Ich bia in meinm Gefühl» der Pietät aad Dankbarkeit gegen Herrn Pfarier Aneisw durch die vorbe-^ichneln! Antiken -der »Verl. Digebl." aas da« empfindlichste getroffen worden. Ew. Ebrwärde» werden ermeff», wie gekränkt sich erst Christen fQIjini »äffen, bei welchen noch va« Moment hia-nkonimt, laß e« sich am <in«n ihrer Priester handelt. Ich erlaube mir daher die ergebensr Bitte an Ew. Ghrwürd» zu richten, nochmal« sär Herrn Pfarrer Aneipp energisch gütigst rintketen za wolle».") L. T. Werkn, 14. April. <OMS.) Der in pädagogisch» Areisrn wohlbekannte Direktor M. Wia odzk^, der »er Leiter «ine» in hohen Anfcheu stehenden EonservatociumS sär Musik ist, hat nmeihalb diese«Institut« rweCantorenabtheilang /eingestellt, ein« Einrichtung, die der taeil reicheallen Ziele!n» die sie verfolgt. allseitig« Beachtung »erdievt. Deutsch und Sulzer ruhen in de! Erde. Lewandowski. der so viel« Schäler in die Welt geschickt, geuletzt Me Ernte seiner ruhmreich» Erfolge and e« war schon za hrfüntz», datz der Mangel an Talenten da!» Wert per Brr» «dluug de« GottrSdtenstes za« Stillstand i ringen ftzun«. Da, i» richtigen Aug»blich tritt eine Anstali: aas den 'Plan, die dieser Aufgabe in uuifassendster. ja vial gründlicher Steife, als t» bwher geschah sich nul erziehet will, vu« bisher gefehlt hat, war der stuferweise Fortschritt, methodische Gang in der Heranbildunz des Taatorenrin« systematisch aufgrbante Schrweis« bei der au»g dieses Ziele«. Diese« Mangl soll nunmehr ts» werden Dürktor M. Wigodzki, der au« de« hervorragendst»!-Austitattu Berlin« hervo^zegangeu ist — el ist ein Schüler Aullall« uud de« Stera'schm Eouservatorinm« — lhat ein» Stab von Fachmännern bereit« gewonnen, tie d» Leiter der Anstalt in feinem Bemühen, den Cantorzögliagen eilten all» Ansprüchen genügenden musikalisch» Unterricht zu jstwähren. '«tterstützm. Der mir vorliegend« Prospeft betont, daß ,»tmenttich dem reeitotivisch» Bortrage besondere Aus ateltsa»keil und! liebevolle Pflege zaaewandt »erd» soll." .M«a «testreben,?heißt c« unter, »ist in dieser Hinsicht darnus gerichtet, da« Merstatis durch lebmdiger» AMmo«, meiodi schere Gestaltung, größere Tiewrglichkit und rrüyere Manaigsa linkest ke» Ohr« gefälliger uud angenehmer zn machen." Die Anstatt stellt sich aber, was hervoigeyoben zu «erden verd-ent, da« Ziel, die Eaatoren nicht nur zu ihr« gesanglich» Leistung» za befähigen, soudein diestllen auch mn weitgehend» mslru mental» Fertigtet 1«n and theoretischen Aeuuluiff« auszuswiten. die den Leite» unsere« ♦ottesdxnste« immer un»tbehriichrr werden. ׳ Möge der Anstatt dir Erreichung diese« Ziele« geling» i d>r ") «te ,laabe» durch Wb «ddrack bitte« «-teste Wr «»fforde. .rnaa tte sehr aeehrtea Herrn Aiaseaders vorder-«» genügt zu -»de»: M-d-S «dert. rogedl." t» der de». vrtestaftecaotfi »»s Hart» Pfarrer »tte«•» zadächntommea tn Ausficht s»ü«, s» aatl-a »ir atztilBBg erst ad«»»»», am «v. dte jcha«teUUBgrG! BBd va» 1■ B•4M<tI• energtlch »urSltPaaiDWZ (Xtb.! £ T «*••**« «Bttfutra Dr. «tuaer VIII. Armereorp« Jag demfelL» frfgnh!« Eästeit» J!•!(!■), W■ 4 Atzest •m täte )•in » 10(10« Lage — A Wtetz b. 3• — CB adchaa an dt»«>1B!«»ad»tBr M «dsvch gotchtet matt, m 0|tecteterH|t■ dte WaotitlstWa Atnm'fchakh, dnrch «tB» ya «Mifi fü-tW» p» Ufft«, rtarfO* da tetsich bb laB «moal Ccannaabo baten degerdch^ dag an tiat» Soasteg jebiB «»BBtte iN Gleicher »dte verfchre» werdea «ftp. Da» <gl. Gen»rat»«»WNBaAdo hat tetzterte «tesnch |<t chrletegaag ־' and «efchddn», m dte 0 omoteTtBr ■igntem k De» aBa^sprochemeB Waasche gemäß »ob» vaa jetzt ad dte tercetttlftdei vice«sch»steo der Aaraison am ersten Saastc»ied«B .. «motte darch daem tz-r«setzteK, te« »tte »erd«« fite die vstrrfttete tage aNgeordaet worden vor, zar Sqa»g»>e gd«h>!t »erde,-. teeaeml o. Warmb." . Die Ausführung dieses Lo«manda»turk:fthleS ist bereit« -~4 erfolgt, und e« machte ein» eb»so erhebend» wie erfrea- '/ lich» Eindruck, al» die stattliche Schaar am vorig» Samstag ' im Paradeaazug geschlofl» zum Gottesdienste aatrat. Die ^Führung" war wünschea«werth, weil diese Einrichtnag .von ob» herab" auf Soldaten sehr wirffa« ist and weil die Erfahrung au Feiertag» tthi.1^ datz einzelne Soldaten, trotz der Bestriung vom Di»ste, nicht immer den ׳ Weg zur Synagoge — fanden. R. Wo» Wßeila. Der Borstand der Siinagogengemeinde in Xenwied versendet folgende Einladung: ״Boa hervorragenden VerfSnlichldteB ist tte Gründnag ProvtaGial-Berdaadte jüdischer «temdadea der Rdeiavrovta, aagarate «oordea. Dieser Verda soll dte Süd»,« für den »«tgtoaSanterncht « kt ei neu and Laadomdndea. die Beteichöa, der tstaaderdetteid, dte mOaschenSwerthe«staltaag WrGotteSdieaft«, dieteaftellangevöhSte» alff« jüd. teemdnddehrer. dte wirksame «dmchr «ntifemittscher AngrG« u. s. m. n. s. ». brzaeck». Dte «aßerordeatlichr Aedeataag dieser und a,!derer «^rnUtnd»' »ritt geraW zur Jetztzeit derart i» den «ardergruad ceseiec ideale« -" A Zar Oründueg einte Provtazial-Aerbaadte jüdischer teemelndea. Wr Nhdntzravtaz sdl ia «enwied.am «ittwach. Wa «4. Via i d. J. amhnntteg» > llhr begtaaead, i« Hütet Nadeaa eine Versammlung (Wttfhtben, »«,n >dr htera.it ia der Hostnnag «ns zahlr-ktchite vtthettWaag dte Herrn AprMnW, »kabbtner an» Sehr« der jüdtschea «emdad» »Heialaad» ergebenst dalade». Anmeldange» aad Anfrage» wolle «an »u Wn vorstrnd dcht», Welcher gern« berdr ist, jede amoünschte Aadtnns» ,1» erchdlen." E« ist zu hoffe», daß nicht nur die Vorstände, soude» auch die Itabbiuer und Lehrer Rheinland« der herzliche« Liuladuag zahlreich folge leist», damit die Gründung de« Berbaudes unter allgemeiner Mitwirkung vollzo;!» wertst^ zu« Gedeih» unserer religistsen und socialen ZnitäutzL/^ Diese -Anrrgung zur Gründung eine» ProvtUßial-Bee»!, '• banbe«, nitec Justitntioa. welche in anderen Prkvmzen •1■ Ostpnutzen, Westfalen — schon vielen Segen gestiftet kann »icht warm geaaz »rpfohl» werden.;Mehr al« je H eS jetzt au der Zeit, rme innere Eiaignag uud Aräftignag auzustreben. wo «S gilt, gegen äußere Feind« Zttelluug zu ne hm». E« wäre deshalb rathsa« gewesen, sowohl die AnsteüungSverhältniffe der Rabbiner gleichsallt« in das Pro-.. aramm anftunehiu» — wo« ja noch nachgcijott werdenkann — nii auch den Pafful von der ׳JkftaUaag der GotteSdtenstr wegznlaffrn, w2< manchen Gemeinte» stüren sein käunte. Da aber der Provinziat-Bervaad lein« ants ritatwe Stellaag über die inner» Angeiegenheiik l rer größeren Gemeinderl anstrrbl. so «Sgea SnziNich« Genüther sich." ruhigen und u« de« viel» Gute« willen, »aS zu «rz«^ ist, sich nicht zurückhaiten lasten, der Emlakuag zu soMf. tetterek eitert! m.\m teib;,Ä Wenn c« auch taktisch wünschruswerth gewfen wäre, der Vorstand zu Neuwied mit dea Vorstlnd.11 grOtzeWW^ Gemeinden vorerst Fählaug gewonnen hätte, che et die ladung erließ, so .woll» wir doch hoffen, dass verletzte ESti, kett die gretzra Gemeind» d^ RyngjandtB;40־ __---LaafeÜ

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