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Israelitische Wochenschrift · 1892-01-01 · 41 (6.10.1892) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
23 (1892)
Issue
41 (6.10.1892)
Article
Beilage zu Nᵒ 41-42.
Date
1892-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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־ "* זך-<* ^ebet? «Mit die erhekrüche Feier, de:»» Weihe die prächtigrn Gesänge de« Keichrubager TmpAchviG wesentlich bet» trogen, ihren ״Abschluß sand. Die, fi^oggM ist int »aurischen Style nach Planen hdbout. dje her k. j. Bstiixath Stbthich in M DeigkuaVtzigsteu Weise hir.Aeänrindezu» Versüguiig gestellt,hatte. w iw״i׳ UtMwDreleb &*d*. ׳iDer'atgerischeMWnerWtv .... .. , ״ , ... berichtet, kii bft TVihgl^e > zu,Aoüq ,^Wkügt. über,den: hebtMchku llntayichl-c^Dqrten, in!t^cher er das GtudiM' de- He»äilchen׳allükchütßlich >Mpstri!il,״wefi» Düs 'Studium der französische» ׳Landesfptache Uiib' der'mvdernen Wiflenschaften den jungen Israeliten schade, auihnen untüchtige, herzlose Menschen mache» die im Stande sind, ihre Eltern zu mißhandeln u. dergl. Diese varadoxe Predigt rief von Seiten der Gemeinde einen solch:n heftigen Wortivechsel und lärmenden Austritt hervor, daß der GotteSdkenst uufgehob« n werden mutzte. Nach stattgehabter Untersuchung wurde de!: Rabbiner von dem Kultusminister durch zeitweilige Geholtsperrc bestraft. Diese Strafe nennt nun der ,,GouloiS" für der Rabbiner »die Ehre, gleich einen! Pfarrer behandelt zu werden'׳. Bor einigen Tagen Hit sich Gfafton Olmette im ״Figaro" gegen die artisemttische Gesinnung verwahrt, welche der wieder zum Bonopartismu - übergtti^tene Boulangist Mbzprrdnete Ergcand bei dem Tirinzen Niktor Napoleon voranSsetzte. Als Bestätigurg d.cser Vermahnung richtete einer der Sekretäre des PrinM und deffea lSertraucoSmann. ^errA. Edmonb Blanc, an den ״F garo"-Rrporter folgenden Werth er Herr! Prinz Napoleon hat ioekn» Brüssel oerlaffen und ich lest aus der Neise lhreu Bericht über bei• Baute«» vom 16. tlugust. Ich weih, bah Ich »ach de« Li»»« de» Prinz»» handle, tndeia ich Ihnen tfic Bor» Behalte danke die Sie in Betreff gewiss«, in jener Hrrsammlung «>- wtckelren Theorie» «achte« Der Prinz »t> «der dea Slaffenkrteg de» Religion»krtea * tSena er sich erinnert» dah er der Erde de» ">fert de» Honkvrdat» ist. so ha« er urch nicht vergessen, dah sei» Großoheim «4 war, «er im?sah« 1807 dl« Inden 20 g ««anziptrte, tudem er Ihnen daSsranzüfifiheBürgerrechr xrlieh GenehmigenSie u s w. A. Sdmond Blanc. C>gbnt. /MiM. Bor einig. Zeit rheilte der Schatzmeister des vrr» «iuS ^snodnvib« Hr. L. Likvenstein, im Odrovioln" da« folgend« von Hrn. Oberrabb Dr. B Ritter, in Rotterdam empfangene Schreiben mit: Ich «heile Ihnen hierdurch mit, bufc da« Schlachte« der Thier« «ach Kchächtrr welch« va« London hl^hgeschickt «erden, nicht «eine Zvftimrnung har und geatii »reine» 0U« geschieht Di« Schnchitm, M f» dennoch ihn», himdel« hierdnrch gegen da» jüdisch« Gesetz unk «Huna» in dieser Ansicht ti« de rühmt» Overrnbdiner von Kown», ktn, »vw-nrod, »»lisch und P««hbürg «it. «ir überein, schrieb« «ir auch, dah da» Fleisch der von dies« Schachti« getctm Thier« de» Jude» z» eff« »!!rdote» ist. nnd dt« meiste» »och Hinz», dnß nicht nur da» Fleisch, sondern »uch die Geschiree, 'welche» e» gekocht wnrde, nicht «ehr zebraucht wer»« dürfe». I» «!ine« zweit« Bnrs« de» Oveccnbdinrr» von »own« vom DienÜ»H. 10 Tamn«, schrieb derselbe: ,,** ist diese» ein« sehr «rohe Sünde nnd streng« verbot« Der g sln r ist rin sehr groher. Diese» HM ich sch« früher geschrieben und bl» überzeugt, da« e« nicht lünan «ehr geschehen wird." (Die» find sein« eigenen Pforte.) " ׳ " ' ich Ihre« Ehtes tzinbbi (Reo. Drgeschrieb« S1b« vor einiger Zeit «dler) alle« hier Silgetheiite bereit« Dr. Gitter, vbercabbtner von Gotterd»« und Umgrg«d. Wie die nachstehende Notiz in der vorwüchrntl. Sk. deS ,grw. Ehr." jcigt, scheint diese Angelegenheit noch nicht geordnet zu sein: Ha«»»», SS. Septb- Herr Gabtinrr Dr. Plato an» LSln ^Schwiegervater de» Herr» Dr» Lerner). der hier zn« Besuch weilt, wohnte am Mittwoch Nachmittag «l»^a»«nn «rinn-einer vo« Ehtes» »Nbbi rinhrrusen« Lonsrrmz sämmUicher geistlichen Antoriiüt« nnd Berärtrr der ^Ztaalwist« Iha«׳' bei, au? welcher dir zwischea diese« ird schweb«»« Frag« dldeutirt wnrd«. s&fft*. intptC Skt .Stambcul" vackffeMtcht fslgeude , Dank M»' hat, man LirLgr Tro-dtin «urden ^i.!- ,itzt berB^brdrN. ,ckh:"dkAttl'gt Tage!)ir Mörder entdeckt uoter-Berhältrassen. die«,'» W»nM> bare streif«»:. Der gemordete-Albaneseh«t1e4ir«n^ Bruda, der Bäcker wa^' odrr öieiiMtrAachksteMr 'h^^lj^E^^' riv» ,jchonr. bestehendm .bereitet« nun ein gewisser Strati! «inen »Coup" gegen den Besitzer der bei'-en Backöfen vor. Vermittelst einer List zog Uorghi den Albanesen, natürlich den reichen Albanesen, in den Ofen einer der erwähnten Bäcker. Wassil indessen versetzte seinem Toncurrenten einen Schlag mit der Axt, dah er tob hinfiel. Nachdem sie die Leiche in ei!»m Keller des Ofens begraben hatten, theilten die Mörder daS Geld, welches st׳: in den Taschen d«S Opfers fanden. ' Der Mörder Wasstl nun vertraute sein Geheimnitz nach -Adlauf von drei Monaten einem Forstbeamten an. Dieser, der in Adrianopel wegen eine- Verbrechens irr Grsängnitz saß. erzählte die Thatsirche einem Dritten, der zufällig «in it der Gcheimpoli.׳jei war. Der Agent Iierichtele die Agent Äche S. Ex. Edib Pascha, der alsbald dem Miltehraris von Tchatalaa telegraphirte Dei: Pslizeichef ließ die zwischen israelitischen und dem gricchischm Viertel umstellen, und dcr Leichnahm wurde bald entdeckk. Da« ganze Volk versammelte sich, u mit eigenen Augen das Opfer zu sehen. ES wurde bestattet und alle Einwohner, e bne Unterschied, beglückwünschte» die Israeliten, deren Schuldwsigkeit erwiesen wurde." Kaittlta. Mew-HorR. Unter den palastähnlich«« Tempeln der Stadt ragen k besonderhervor. Es sind dieses: der Tempel Emanurl in der v. Aven, I>er Tempel Israel eliendaselbst 2Tempel inder Lexingt»n Aver! und der Tempel Beth El in dk 5. A«n. Letzterer ist das grasartigste und eleganteste Bauwerk unter den modernen GolteShiusern, dessen Baukosten sich auf ungefähr 600,000 Dollarbtliefen. - Als Rablriner rungireu die Rw<. Dr. Gottheil und Silvermann am Tempü Emanuel. RevS. Dr. Alexander Äohu t und Dr. Aaron Wi se an den 2 Tempeln der Lexiagton Aven, RevS. Dr. Harri» a« Tempel Israel und Rev». Dr. Köhler und Rabbiuer Grofiman» am TrmpA B<th El. Männer, die sich als Gelehrte eines bedeutenden Rufezu erfreuen hoben. Bemerkeuswerth sind auch die Tantorea der beiden Tempel B^th El uud «manuei, »Ache zu de» hervorragendste» Sängern gchöreu, die je in ׳iner Synagoge, ist Eoncerl oder in da Opa gehört wurden. Die Zahl der conservativea und orthodoxen Tempel betrügt ungefähr 100 und raagir.-n diese von den ga iühalicheu Miajamm bis zu den rrspectabrln Gemeinden der portugiesische», englischen sranzöstschen, holläadischcv, ungarischen und polnischen Juden. ü)as grotzarirgste Institut, welchewir gesehen haben, ist da- Orphan A,ylum (W«1isenhauS> unter 2!itnng dv» Dr. Baar mit über 600 Jnsaffen. Ei ist eine der bestgeleiteten Anstalten dieser Art im garyjen Lande. Das Gebäude, da» Erdgeschoß und dir inucren Nentächer stad alle «ach eine« Styl, in welchem Schönheit, Kunst und Bequemlichkeit sich vereinigen und bieten dieselien «in harmonische- Ganze», welche« Geschmoch Menschenliebe und Jntellig«nz nach allen Richtung«« bekundet. Auch >»ie übrigen jüdishen Institute New-UorkS trage« alle den liharacter der Metropole an der .. Stirn uud stad ein sprecheakeS Zeugniß für den Wohllhätig»'st^ keitSsin» der jüdische» Beoükierung. m& neuere Zladfiidftm* MtafßchtMQ*;<i. Ofiottc.^hl Ottat«.HU v§5&

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