Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1892)
- Issue
- 41 (6.10.1892)
- Article
- Beilage zu Nᵒ 41-42.
- Date
- 1892-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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'm~T '.4 fcti : «sd^otgrr Saft «1c ״C«&cgt d» France ‘, Prokeffor!!»•& später Stftf!er •1trntaHfc!*1t Sprachen und Mitglied der Akademie de! Injchri»!-». Er bewährte sich »IS scharfer Krtiker. ries« Denker und alärizester Ilylist. In seinen zahlreiche» Schrift«» hat er anch di« «r?u!!atk der jübischeu Fe »scher berücksichtigt Er strebte »ach Wahrheit uni» föroert« sie. dam« l«t sein Antenkr» auch in JSrae! gesegnet Heu! , iSiiitwach, findet feine Beerdigung ans StaalSkosten patt. , W(1|ktar|, 4. Lkrvber. Sie ernst «4 unsere» Aatisemtiea am (ü Hach halt»« de« monarchischen Prinzip», um die Ehrfurcht vor dem Könige ist. ersieht man ou» solgender kleinen Prob«, die die neueste Mummte der Leipziger Deuisch-Loziolen Blätter (vom 3. Okrb.) leistet. Kies listigste aller Amifemilendiäuer schreib«: ,Dem KSnig O»kar von Schmede» wird oo» der 9״L Fr. Pr " Hgeafec Aeußeruag über de« Aattfemitismu» in de» Wund gelegt: ״Ich glaube, die Auitftmiten haben gar kein« politischen, sonder» vorniegeu» sozialistisch« Bestrebungen Sie theilen eigentlich die Welt in zwei Lager: >te Semite» — da» find die, di« ״urch Fleiß und Echickjalbguust B:rmSgr» erwarben, und die Antisemileu — da» sind ihr« Gegner, die nicht» haben, und dir da» besitze» möchte», iva» die Andere» gewonnen haben." thenn der *öaig O»Iar den zitirten ״gaistraichen" Aukspruch «vtrklich »erbrochen (?) haben sollte, so würde e» nn» um di« Zukunft de» monarchischen Gedanken» in dem Königreich« leid tbu» Aber Man vergesse auch nicht, baß «r ein Nachkomme de» Juden Leraodotti ist und dt« wSrse und den Leinwand-Handel sehr hoch hüll" Sann ein sozialdemokratische» Plan pöbelhafter übereilten regierenden Bönig schretdeu? M»gp«b«rO. AuÄSadir mosaische» Glaube»», gleichviel welcher SkimKa»gehörigkeil könne» (wie wir erfahren) ohne Weitere» eia Bisam »ach Rußland mit der Lrlaubniß, sich dort drei Monate aufhalten zu dürfen, rrhatten, sall» sie Jnhaoer oder Bevollmächtigte, Angestellte. Ageuteo er. einer haadelügerichtlich eingetragenen Firma find Au»- Hilft mosaischen Glauben», die In Rußland «rue Gilde-Steuer zahlen, estfeu in Bezug auf da» Reise» nach Rußland und den Aufenthalt lost dieselben Rechte wie die «»»ländischen Christen. Berit*. Ja aem für da« jüdisch« Bersöhnuug^est al« Betsaal eingerichteten Raum de» Hause« Hirtenstraß« 20 entstand in der letzteu Nacht et» Feuer, welche» dcr Feuerwehr längere Zeit zu schasse» machte. Ein Lüdt, welche» zum tbedäqiniß der Berstorbenen die ganze Nacht hindurch brennen sollte, war herabgedraunt: di« Funken fiele» aus ei» Brtpult un» einen «ücheriisch und seht«» dieselbe» in Flammen Al« bl« Fruerwehr au Ort und Stelle ertch.en, fand fie den Betsaal bereit» Mal «riauolmr: e« war zunächst nützt möglich t» denselben einzu» Mn8«», die» gelang er , nachdeu, ei» Sappeur mit dem Stude'sche» Ms 1111)1 Ua bekleidet worden war. Eine große Handdruckspritz« gab daun ümgere Baffer und dewtrkte di- »vldschuug de« ZeuerS. Bart im. Der Senülr der Berliner Arzte, der Geheim« Sanität»- »th Herr Lr. Martin Lieinthal, ist am AuSgang der Ber» AhnnngStage« senil rnlschlaser, Herr Steinthal, der ein gesegnet«» AVer von nahezu 34 Jahre» erieicht hat, gehSrte zu den vielbeschäftigten Mrzir« Brrlia». Er ersaure die Pflichte» seine» Berus» mir großer Meufchenfreundichkeu und war Arm und Reich gegenüber gleich hilf»« ber-ir. Seine Bohirhärigtetr war uuenaüdlich und dt« ausgedehnte g»v ihn )ehr oft meiegeahcir, nicht nur mit seinem ärzklichen Witzen, ,ander» auch mit maieiellen Unterstützungen chaikräfiig «iuzu- - wo er e» für uothwtudig erachtete. Tausende »erde» da» 4 Hinicheide» dieie« auogez-ignriea Manne» tief derrauelN und sei» Au- M׳' brüte» eguen . EstiarHard (Pommern), 2. Oktober. Bet der gestrige» Toinen- Mer har Herr Rabbiner S. WolsSjoh» sein«» AmtSvorgänger« Laad- «0d1»«k» Dr- Buchhorz-Emdeu in warmen, erhebende» u ergreifenden M Warle» gedacht. Ter Berstordeue stand tm SS. Lebentjahrr. &■ : .®ייי» <* Sepld. (£101><ז) Die heute amtlich oerSffeutlichte K »«geo. idnung »e» hiefigen Schwurgericht» für da« 3 Bterteljahr lSS2 E W>»äll für den 11. Otto der d>« Strafsache gegen de» Redakteur der U M»sem ritzten Zetmn, ״Ulmer Schneupost". Hau» Emil »Iermann Bf- .fg1׳ Ege» eine» durch di« Preffe veruMeu ixrgeheu» gegen di« Religio» i: V» iu io, Me in den Blrue verübte Beschtwpsuug »er jüdischen Reit. Wäb■!SH* mehrere Ltäver berichteten, soll nl« lulmudljcher Sachver» MMiger Herr lktrchenrmy Drv. Sasiermau» hierzu geladen sein. "int*• Mehrrrr dtestge Blätter haben ausführliche Biographie» de» jungst verstorbene» tzeldzeugmeister, General Rosenzwetg G, »«cher durch seine Lapsrrieu nicht weniger, »« durch sei« -stichtrtl berühmt war, daß derselbe jüdischer Abstammung war, Ne Blätter )«Loch zu erteahnen vergesse». GkMA. Der Anti,emtrtsmu« i» Fnuüretch scheint im Rück- «Muffe» zu sei», wa» daran» hervorgeht, daß bet »er Stabtrarh»- in etnem Arrondissement es der antisemitisch« Eandidat nur aus m mrn br mhte. : 1 Cffer•. Herr Dr. OL Winternttz au« Wie», welcher sich hier Niebeig,taste» Hai, ist ein« sthätzdare Acquifitio» in den Rethen der Mbr,ä.c!t Geiehrw» Engl and«. JSngst hat derselbe in Verbindung Mr Hltfrffor Max Müi.lrr dt« ne« AnSgabe der 8״aet«d booka « £•»■•״ (heilige Bücher kl Orient») besorgt, zu welcher Arbeit seine Hetworragntb« ttrn-tntß!er Sanbrrt» ihn des «der» destihigt Ander« M«üe wer orientalische lgolkNlnnde stehen van ihm z» erwarte». Brüssel, Di« belgisthe königliche Akademie har als Preis« ffgave gestellt: ״Eta, kritisthe Studie lüde» un» priv« ten BqiehungeR, «Sch« zwilchen de» Ri mer» und Juden bi» wer Einnasm« Jerusalem« durch Titu« bestand,» haben." Der Preis für die leste Arbeit ist S Tbv Frr». S0*t0m, 16 Septb. Der Bertrrtrr de» Bnro» Hirsch, Herr- Ketnberg, besuchte vor lkurzem Beßarabiea, um iln««anderer für Araeatini« anzuwerbea. In Perlitzi hat sich ein« Akerbauaeiellschast Gebildet, «eiche Herr Felaberg pro Familie 600 Nnbe l zur «erfüau»«. stellte. Diese Eiamtüen wollen mit Rücksicht auf ihn llnabhänglakric da« von varou Hirsch erworbene Land auf eigene «osieu uu» GMh, coloutfiren Hr. Feinderg hat aucha» de» Vertreter ber jüdisch»» Gemeinde Atkermanny Herr» Lrachtmannein Schreiben gerichtet.in melMw.' fi von sagt, daß!man 60 znoerlSsfi« AckerbansamU e» «st einem Eapivü , R><XX) Riiiel ,pro Familie LOO Rubel) sich da« iesände» er dort hiakommen würde. ES scheint jedoch, daß Re Zahl der lUSwandernugSluftigen Familie« viel größer ist, als Herr Femverg b!dingt, daß »bcr leider alle'»hui Bermbgra find. Ln»»««. Große« Jntrreffe rrrcgle jüngst hei eine, Tranckng in der East Load»» Synagoge der Bräuitgam in •ei: Uniform eine« britische» Seemann«». Nach der Trauung durch Nei. I. F Lkerrr untrrhielt sich lilcfer mit dem jungen Matrosen, welch! r mir Stolz nnd Begeisterung über sein» Beruf sprach. Auf di« Fr »ge, weshalb er Liese» Berns g! wählt, erwidert« er, daß er vor ü Jal re» Gefahr lies, arbettSlo» zu werde« und t» daher für ehrenvoll, gehalten hätte. Matrose zu «ecden, al« sein«» Ebern zur Last zu fallen Nach Be- «ndiguug leiuer zwetjihrlgea Dienftzeil auf einem Trau,!Portschiff« »üroe er al« Matrose auf einem Kriegsschiffe ein trete», its: trat al» Jude in Leu Dienst and hatre keine» Grund, seine Religio!, zu verleugn«», da srwohl sein« Vorgesetzten al« Mitmatrosen diesem Imstande in!«der möglichen Weis: Rechnnag trugen. Herr Eiern arntui trw dem jungen Seemann zu seinem Berqe nnd wünscht« ihm Glück seiner künftiger! Carrier«. »«»«« für Me Unterstütz*««». »a»e »er israelitische» Petzrer LtzeftfalenS nn» •er Ntzetnpi-nMn». Syaogogengemeind« Minden für da» Jahr ISS:! Id Mark; Cantor Wetzski n. Elberseld, ausetaerHochzest grsannnelt 13 Mt-; Syuagogengrmeinbe Effru für öak Jahr 1Ä3 7S«k; Prediger Blnmenseld, Effea, auf einer Hochzeit aesammel! SO ML; Lehrer Spier i» Bocholt gesammelt von CoSm. Col>en 20 ML; van A- Well SO ML, von Bw« Wetnhold SO Mk; Synazogengemeinde llrrna kür da« Jahr IMS i» ML; No« woiff Neheim fit den Bezirk Neheim, Hüsten, Arntb-rg und Warft«!« 40 ML: dnrid A. Rothschild, Cöt« an« dem »rmenford L S- Rothschild 7» «L; Lehrer Säuger, Schwerte aus zw-t Hochzeiirn gesammelt SS Mk SO Psg; Syuegogengemeind« Gellenkirchen sür »iSJahr lSSS 20 Mk; Lehrer Lnca» in Soifft aus einer £odjjtlt gesauimeit: 36 Ott; 3 Soldstrin-Grerendroich gesammelt 23 ML 80 Ps; Lehrer Seinberg in Wickeroth aus eine Hochzeit gesammet, d ML Sü Pf.; Shnagogengemeind« Bonn,für da» Jahr 1833 »0 ML; SyMPbgeugemeiud« Linz für da» Jahr 1632 12 «k. Lehrrr Eprhei in Büien nnd di« dortige Hetdeich-lkaffe! & ML Gsfe» im Leptcmdcr 1893. l)i*1*M1f«U>, Vorsitzender. m«S^SSBSmS* FunilM io ■•rll■ üvclm» Jmm ■liehe■, anali athnlpfliehtlKi l danan gtaiohseittg Ra^nilltantnoeiau nethcilt «erdmi ktoneo, «ina gite >. ^ninrarthereaiiN. Ntixraa sn 8r&hr«1 I«rW, WailnarthwU, rat. 84 LLL dal 100 Prokeit Bervienft Für ei« in Gtetzee Slettz desindliche», krüilktiche» und tnsolgedessen arbeitS», fähiges «ntsenpü« wird «m schlerntge Hilf» dringend gebeten. Mille Gebe» zum Fest« wolle man an Re Re», dies Bi. gep. baldigst ei äsende» unter JL. M. Bo» Lehrer l. <X (Eingegangeu in ». 3 «L Um fern«» Gabe» nnd mehr erziele» Geschäft« jeher Branche, auch Ha»de:«l«u*. durch den Berkanf von parenrtrien, k<«-> lurrenztosen Arriki«. Uebernll statt «eriäullich. Aus Wunsch Allein» verkauf. Reelame grmi« rtzobee Kt«*»«, DüUelOrf. ,Redakteur:Tr.«,hmer.MaMburg. Drucko«,vendtzch Hnhn (ftühsr:sd. Briestastt« 13» •UMwM•«. Herr Dr. A. in Lanckan. Wende« Sie sich geidir! et an Herr» L H. in Feanlfari a.M. (Unlandstr. 66.) Herr Rabb. D: A I. 11 Bic*. Die Exemplare waren z. Z. ber» griffe»; der Betiag kan» bet Er- Neuerung beS AdonnemenG sl. ga«.> verrechne« «erden. Ck. B. i» W. Wir hnb«» diese Erzählnug schon in einem frühe!«» Jahrgang, gebrmln. v. I. in WtooMira. Schreit «* Sie nn» genau und leserlich, welch« Stelle ia welcher Nr. uns. >8l. Sie berichtigt zu haben wünsch, p «ine ״thatsächiiche Berichtig«», woblen wir gern aus nehme». Herr S. A. Iin Jf. Ihr Art. wird noch verösft ittScht werde». Herr L. tn ». DeSMchen. so- Q bau SanL (ntV.B. IlV «r Mtk* m Einsendung der Schrift, wir >