Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1892)
- Issue
- 39 (21.9.1892)
- Date
- 1892-09-21
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Logik dieser Sätze ist Nnerbittliäs. Auch was dann ' .^ßber da« unpolitische Verfahren dev flonservativen ge« ''fügt ist. ist unstreitig richtig: :׳' Ta» »0• allen ©eiten ־ettthieabe , . ,waelMfiben «übltzger wdgebfangen ja!' *mmuf/n ttb seibftmrftlabttch »a »tat«! .Mchea Haridra befttchmen, »eiche kch atS tl»>ec tierechnäag (?! ihrer;■' ,a״nrhm«. Aus Mde Welse W Mt an 84 dginifa) Ja tu nmckntmcht 1' ^JnterespagemetnschastziMsch« Fabearbna, und DeUtfchfrdfiaa eMftaaben. >Deo> Padeachma söhnt thatstzchltch de Mtltr HtirftM eia ton'troaltntr ,^»Mttidgng iqnt. DteZähigpit, «< »dcher t» ot kea Stitea tnb bem HUoabea kr v<l>er ftfthiitt. ist aaftxrillg dut iljm btnttoobstaM ton- ״kmiitt Eigenschast. ti tft ebeaso ba| eit »ahllose. sehr " T.b«lbe«ft*bt 3ubt* giedk, oa bwen sich mancher ithdft da 8tw>d * »eh«n<a Maate m!» Mt artt bta Bert Urania Ihr! er SramrneUgeaoffen -«-O.ch» da» Aiiadefte g»aeta babea «ab nmnin hoben woüea. Einer ftpaMvag apedreataa tonsernattntnDarldldtaail hittte e4 ba rta Leichte» ' '»erhea Man« alte Meft Kreise ber konservativ« n Sache za gentanen. : «tott Mflea stdsn »an jetzt data Faktor soft gnatftsam von sich aub;׳ -<ta Me Wethen ber Eitzaer, ho» hoch tonnerHta da Wachtsottor ersten T!Mng0 ffmotben tft «ab veracht seiner moromt Kvpdatttrakt aab ' ,,fiaer.Hvhen Hvifttgea vog»t«ag ol« solcher iewhtet (da »UL“ ‘\tbVa־ Der Artikle schließt u»it,.folgend«r Mchnuug: 'Lst elemeatorstea Gebote bor palitischea Wulioa splltea baher ben , skOtUstivodvenMe La^a. tzorftbor Maen, «ie ber/ehrt the offene» ^Ltsabea.aorftellK» LstbLagtta Mt de» EadstmftiSioa» tft. anb »eichen ^«nsätznchardh FeHlra jirbq,eh»,a»ürdea. füllt sie ana g«ur «ch »zbo»:nsfistole Partripragrant« «U setabltchea «lungta aegeb da» Jnbearha« bereichera weiten. Die» sprethen » r >»on mrstre« ft re n g k.^thoahoiMUtvea Ltaaützftatt onk“ nie *ärtfi Der ganze Artikel ist als Sandgibii'tg eines irr den n ronstrvative«-reifen iu vrzirhu!lg stehenden UlattrS von nicht zu uiurrschätzender Bedeurang , AuS Merll« schxribl man der rk ^r.#:?In hiegen politischen streife« ist man zur Ser nmiß des folgenden ~ reiheoS gelangt, welche» der durch sein» von heworragea- ^peu chrisllichen Forschern wst Franz Delitzsch und RSldeck« ׳ . ^gekrumeichyriru TalmndfLlschuugeu genvAtm bekannte Pra- — iTheslogie-Professchk Dr. Rohling im Juli nach der ״ udigunü des WozesseS vuschhoff an ür en gewissen Humwelrheim iq -Vln auf drssttl Anfrage zeinchtrt hat. Die ,Sprache, die dieser Herr hier führt, der Ton. in welchem er -^Dtr ui« gesanunte StechtSpfk^e eines Staate« wie Preußen " a sprechen wagt, gehürt wohl, zu dem Ileußersten, was die 'Herreumdungawvch der Partei, zu bereu Autoritäten Rohling ' bisher geleistet hat. Man begteijt da« Bestemden, welchem man hier die Thatsache «!tt»chtet. daß dieser immer noch in Oesterreich ei« angesehene Stellung!, darf. Da» Echretden lau«.׳ ‘ .tzrua. M. Jutt 11«. Ha»mri»h»ta«, ZettnaoD-LorrespoNbe JtteapMg 10, tat*. 1 •.8י׳ז0י >> Eaer Hocheoohtoeborea AasiaGi a» pdvi» Mivhdlaai aMaer '7iK H»kBa»chea Uederstagaao fttoo den Kaaemae Woeb »aaa Ich aur t«cht» tooawoonen, bäh Ich oaf Ernab ber oM«h«tchea Oorbaabimm " »ft ^Mtz Mo, baß Me lvnschheff'I tzst daea ein»Sm ZweZ tna eine« retidlsta tSebSosntff, beit jiibLchetrVbeuzbnubea» i heschlachtet habea. baß »!» Klever OoM ta». t e aachMrSE»Mlb-«qg«phtzo, ' I! « Me «in. Achltch «ehr .. I*f«SföT« . ״ _.. fit Pi, MMadtea «daltL .V MrlMiMdättei;Mn׳ p&tt Mefrt «Mt. wenn nicht bte A-be»? fAchH«» «U» «MUavdftftatz solch Äa Eelb nlch aa>eao««e«: sogarM» hcha SA» «oSamiHO» JaboeWlb Nicht. ronoe,. ®?*agafJ *•bttM,- Ja einem van Leipzig inrt verbreiteten Flugblatt: »Brenneride Frage!!,! Mchjechasie Morde" leistet der Berf. (Thomas Frey Theodor Fritsth) die uavahrt Behauptung: ,Alle Zeugen, deren Aussagen!«« jüd. Schäch« belasteter^ wurden al« »nglaubwärdig hingesttllh mau hatte d«, $Bt>* druck, al« hätte der Serichtthof dt« Auftrag, die Schuld der Jude« nicht zu finde»". Dawagt man in einer deutschen Stadt wtmige Wochen, nachdem alle Blätter die gegeutheiligen Berichte über die Schwurgericht-Verhandlung m Cleue gebracht, zn drucken und zu verbreite«! shk«ga», 15. September. "Die Einweihung der neuen Svnagoae fand heute Bormittass um N Uhr unter zahlreicher Betheiligung der füdtschen Gemeinde und vieler chrqt« lichen Bürger der Stadt und de» -reifes^ statt. Wir demerkte« u. A. dir Herren Ob.'rbürgelmeister Martin«, Syndikus -ühna st, .Stadtverordnete««Borsteher Hdfs<- Meister und viele a«i«re Mitzlstder oe« Stadtveroroneten- -oVegiumL. Der H:rr Landrath Brak Pllatk, ftruer der stommandant der Festung iKlogli«, Herr v. Trotha, der Erste Gtaat-anwaiL Hr. Geh?!ustizrach Black-Swinton, die Herren LandgltrichtSpräiMnt Fähndrich und Landgerichtsdlrcklor Neu hauS. sluiuiUch: Direkoren der hiesigrn Schulen, foiriie die chrrstliche Aeistlichkeit wohnpn ebenfalls der Frier bei. Dieselbe begann damit, daß 'kr Erbaurr, Architekt -rügez amt Berlin, dem Borsteherder jüdischen Gemein oe, Herrn LcndS'berger, auf eikstm rochen Sammetkisjen einen goldene» Schlüssel übergab, dm dieser wiedcrum dem Herrn Lar drach mst der Bitte überreichte, da« GotttShau« zu Afiten. Herr Graf Bilati that diese«, indem er eine darauf bezügliche Ansprache hlelr. Ru» betraten die Ehrrngäi'te dc!S GotttShau«; ihnen folgten die Gemeiudemitgliedrr. Die ZÄer stlbst machtt einen erhebende« Eindruck. Gesang uni» Predigt wechsetttn einander ab. Die letztere,!zehalttu von ^mt. Rabbiner Dr. RiPpner. war rin Meisterstück tlasstfcher Beredsamkeit, durchdmnaen vom Eeistt der Liebe und de« FriedeuS. Der Predigt tbg der Text zu Grunde: .Wer da rf, o Herr, auf dem Berge «eilen? wer reiner Hände, lautren Herzen» ist."*) Len Schluß der Feier, die um *ftl Uhr ihr Ende erreichte, bildett ein Gebet für Kaiser und Reich, welchem der Gesang: .Dir Htmmel rühmen de« Ewigen Ehre" von Beethoven folgt,:. Möge doS Heiligthum bdt in die fernste» Zrittn zum Ruhme der Gemeinde und tur Zierde der Stadt bestehen! AdeabS fand ta dem grohen t-aast bet .Deutschen Hauses״ ein fofdrne» Bauten statt. Dtt MentdeoebehSebeu trmen na den ersten Hoefitzenbea Lanblbetzoer Ptran aab iiberrdcheea ih» eine Don«, abreft« für seine dsttge LbMigldt m, ba» tzuftanbetoaeaan M »Mtl baufdt. zn «etn bersetbe auch die erffe «ntcanng aegebtn baut. Asch Herr Rentier WriSstetn, der für tfe »n»»pn«knng be* s-oidShaafe» grtchere Lammen griptaher trab ebenfaSe sich eifrig st tun den «M 6e> adql Hm, faab aüfattg, Btariamaa» 9m bar groben Sieche von Xtftarbea mein1 t**.r aatzer der gebeamardchea be» Herrn Siobdiaer» I aar biejeataea ber LtzrrsgLfte per endlhaea. feubmbttoaf fitatt brach» »ea Ldatsprach auf be!r Kaiser aut. Der vtebner war, einen Nückbtkck auf Mt' tnudgee Schicksal«! ber Iubea la den letz»« I»dmaseab Jatzeaa gstr biefe« Aobebnaberr «ae saft ans der gaoz-n Erbe der ttabn«fe»fet, abb bea! FtmatMarns» aatex den» die ^Mbea fo schwer gelitten pu** dH- Riet ,webt worb». Vtaabctt Kärftea atRnbeat (ta* unsevra Weftea PK Mes, habe «öden baatvar, na» Me «eaKiabe «am« hat ta ibftaa ibtoWit bea Sprach: ^tkch» S«t ]Maua» begetfted eia udb p MarriaS ttz«L. Mr