Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1892)
- Issue
- 29 (15.7.1892)
- Date
- 1892-07-15
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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, גסי ««er. — Mt Minister visumrck, Kalk «ich'M» fceikoMervative» «ud uotioualliberabm Abgeorduäen. Me 1« Kubmrtampf «it de» Miuiswrima, das ja i» Einverftänduiß «it der Kror« hmedelte, durch Dick uudDüun ginge», Juden? Im All- «meinen Hab« die Jude» es im Kulturkampf gerade «it pW Katholiken gehalten. In Oberschlesien existire» in Uerschiedeue« Komuuiu« seit jener Zeit beut,: noch Kartelle zwischen den ultramoutauen und jüdische» üstmcindewählerii, ,welche sich ihren i&fitftanfe innerhalb der KEvieiudeverwa!- '-tuna bei Sta au de»!inng -ei Stadwerorduetenwahlr» auf Kosten der rvaugrlischen '.^BcöjNlmtna gegenteilig gammtire». Aber was den , semiten nicht ta den Kram paßt, da» lügen st« tobt. nt!» Um lchkie-ea, tdeile» wer »il, daß sich in .Bered» konstitmrt Hut, der »uit dem ichrickt za Hamberg ei» gleicher Lude Juni (Oria^Eorr.)- Am I. Mai ueschloßder .Giellennachw«i»-Bernu jüdischer ttaufleute, Zen- ^ral-Komite« Breslau׳ da« siebent« Jahr seine« Bestehen«. <St liegt un« die Pflicht ob. «»seren verehrlen Mitgliedern über me abgelausem! Berma uuogs Periode Beriche zu erstatten. Trotz der grüßten Anstrengungen und trotz aller Euerg« ad »ir doch nicht iu der Lage, Erfreuliüsts melden zu neu, »eil unsere Thätigkit auht die «öthige Unterstützung in de» becheiligteu Kreisen findet. Wir «irden selbstve» stündlich nicht aushSira. an dein Au«bau de« heilige« Werke« mit allen Mitteln zu arbeite« und appellinn immer von 'Neue» au die Unterstützung der Gleichgesinnten. Nur Du» «üthiakeit kann gum Siege führen. Wir gehen nnu zu der eigentlichen?Urichterstattnng über und bemerken, daß der Verein augenbliiNich 478 Mit- Mieder zählt. KÜHrend der Verichtszen sink durch unsere Vermittelung 48 junge Leute plazirt worden: wobei w!!r; allerdiug» bemerken ■tftffen, baß nur ei« Zheil der duvh wisere Bermittrlung piazirteu jungen Leute t# der Mül« » ttr Werth erachtete«, mt* davon in Komtniß zu setze», so daß sich in Wirklichkeit di« ZaP der von un« anchgewiesemn ' Etellen um ein Wesentliche» erhöht- Unser Kasseuabschluß »eist «in« Bestand v« 1487 Mk <v Pf. auf. oeu Berühr mit einer «rfttzulicher Na!!le» wir »il, daß " ' üusrigl» in engsten Kounex steht, und wir hoffe» zuversichtliche daß unsere ge- »einsame ArbeÜ von Erfolg begleitet sei» wird. Möge «ater de« Schutze de« Allerhöchst« unser 8er׳ '«in zum Segen seiner Mitglieder »ud de« gcfcrantat Judenthums weiter blichen und gedeihen! Möge aber auch nnser ׳Verein fortdauernd jene« Wo^wollen sich ersre>i«n, welch«» ' ihm von Seiten seiner Gönner zu Theil wurir, wie hiermit tu aufrichtiger LMukbarkeit auerkannt werde» soll. * E« haben sich bereit erklärt Auökuust über den Verein zu -«cheSeu: di« LH. Siabblner Dr. Hildesheimer-Berlm, Laudrubbiner Dr. Grouemauu-Hauuove^ tzkabbiuer Dr. -Cohn-Kattowitz O^S. Distrittßravb. R. Bamberger- LÜMurg, Rabbiner D. Salveudi-Dürkheim a. d. A. M. Arendenthal-BodenfeldL Jakob Frank jr.-Küln a.Rh, vilbelm S. Posea-Franyurta.M, Aron Auerbach.Hamburg, Ameluugstr. 6, lkamrsel Strauß-Karls. ' ruhe i.B, David Freund (bei Simon Nochmonn^Üenthen -O.-LH Max Lohn-Rawitsch, Loui« Borchard-Halberstadt. Die am 23. Justi stattgehabte Geueralversarionung wällce den biöherigen Vorstand wieder «ud zum Birsitzenden Sc. Ärden Herrn Rabbiner Dr. Rosenthal und crtenden Schriftführer Herrn Joseph Löwh. Sollen die Juttressen de« Judenthums, «ud dazu grhürt Me Sabbathheiliguna in erster Reihe, nicht »och mehr ver. wahrlosru. daun müssen wir immer von Ne««» die Bitte -an alle G»sWMy»m richten, der. hochheilig«» Gliche ihre UutssthtzM.gu Äße?. Unser Eiere« vertritt äscheret« ka us'-^^wiMr SüX w• zum 1» Arimsel. «esu«. Schwextkr ö» pt. Ltuttusrt, 7. Juli (Orig--L»rr.>. Der «l. Bericht' Akt ta« iSrnelUisch« Waisen Han« .Gilhelmspflege" in Eß« linaen pro 1. April 18S1/-2 ist «in sehr günstiger, da die Anstalt mit zwei größeren Legat« im vetöige von 23 500 und 403• Mk. bedacht wurden so daß dieselbe jetzt außer de» Austalt«grbüude ein Grundstocks-Vermögeu von 31• •8 l Mk. besitzt. Außer «eiteren Legaten von 1700 Mt. vereinnahmte die Anstalt a!« Kapitalzinstn 11 782 Mk» a« Veitrüge» «ad Spenden •SS 7 Mt. und vera»4׳gabt« 20 168 Mt. Der Bericht widmet de» verstorbenen König Karl Kort« der Trauer, der für die Anstalt ein wohlwollmwer Gönner und Förderer, ihrer Ziele war. Der Gesundheitszustand war i« abgelau-i jenen Jahr« «in günstiger. Die Anstalt beherbergt jetzt noch 26 Zöglinge. Vorstand ist Herr M. H. Goldschmidt, hier. — Bet der mTübiageii ab«haltruea ersten Dienstvrüfung für ikabbinatskandidoten ist Dr. B. Einstein ws Ulm für befähigt erklärt worden. OoGeureich-UmDar r. jralff|| im Juli. (Ot4! 0 ) Deehiesige jüdisch-natoniale .Zion' hat in polnisch pol! rischer Sprache eine Broschüre II «imt trägt, wird 0118 Provagaudaschrift in die Gemeinden Galizien• gesandt, und!ron Kien au» bereisen jüdische Müßiggänger ' da• Land, un! für de« jüdischen Ratioualschwindel ta ugitirrn. In der gen. Broschüre wird Me nationale Absonde- G ruug der Jud.-n auf dem genzen Erdboden ioustatirt M «ab! das nicht nur in religiös«^ sondern auch in politischer Beziehung uni» di« Juden in Galizme werden aufgeforsert, die Fahne des ^Paniudaismus" aukupflauzen und durch '1 Gründung v«1 Ackerbantolouien iu Palüstina die Besitz- Ms nähme oieses Land«• durch unser« Glaubeusgeuoffr« vorzubnriten, ״uiaeinen jüdischen Staat »kt der hebräi- '.. Der . Vorredesich mit derselbe« und'« de» Progmnlne befaßten, noch zu unreif sin-, n« i» All« gemeinen solche wichtigen Sagelegruhette» zu behandeln. — .Haben diese!Herren wohl «sogen,- stügt mtt Recht das diesige Organ des Verein» .Scho»er Israel', .welche Go» sichre« sie gercide für die intelligente jüdische Jugend, welche be» karger Mablzeit fast am Hunaertuche nagend sich abmüht, um durch Studium und Fleiß sich irgend eine Stellung im Laude zu erwerben, heransbeschwüren? Werden uns« , Gegner nicht i>iecht habe», wenn sie jetzt, sich auf die i» obt-» 1 ger Broschüre niedergelegten Gchanke« (?) und auf das darin H aufgestellte Programm berufend, gegen uns desto heftiger Felde ziehen aerdrn? Demi wir müssen uns gestehen, t wir unsere Mitbürger tu Galizien ganz für unzurechn! fähig halten m üßten, wenn sie Leute«, die «st eine« im Steigbügel marschbereit sind, um nach Palüstina wandern, ohne das mindeste Jntereffe oder gar Liebe für Land zu hege«, die sozial« Gieichbervchtigong gewähren so Traurig ,st es nur, wenn junge Leute sowohl hier ull iu Wien ohne Erfahrung und ohne «it ülteren Mäuuekik" in Berührung zu treten, mit solchen Utopie« hervsrtretea.-; Kinder spielen mit Feuerzeug und richte« einen große« Brand an. Ist es nicht Pfucht der Besonnenen, gegen diese» «ns alle gefährdende Treiben entschieden Froat zn machen. Ob« man an den Teutrrn, Ä»en und Berlin»") die Gesahu »1 S« beriistr: ^Sr« d-r L«hr«,ftal» füc-*U 1 sitzest M Jndmitz»:«• te Üetltn im teft einig( *^5» »R» wnisitz» Ssimltvge »Mer drr,U«zt»e »»« «isy Sa«», «me» Yeret»^.4-,«.Israel' grgrs, d-tzet Setzer tu imestLch» a» tzetz^ttsitzer