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Jüdisches Familienblatt · 1891-01-01 · 52 (1891) · p. Seite 202

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1891
Issue
52 (1891)
Date
1891-01-01
Page
Seite 202 (sequence 2)
Language
German
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2. Bote: |SS _ Lpsllonüit: Vir ßrotz ist chrr Gchar^ WeW Du dir tftate: 7 Wohl an ftchstouseftd-s»W»Gst.sich im ~ Apollmn«»: llitb Lyfia»' Feldherr, Ö»rjw£ ifter ifMeu u#? Ward Dir bericht««, wa« vom ihm geschah? Kote: Es hieß, er rülk Hera« «it großer «ächt. Und heute oder morgen fiude statt di« Schlacht. Apollonius: So ist gewiß des Feindes kleiner Haufen Vernichtet oder dach dauonaelauseu. .Halsstarrig rennen sie in ihr Verderben, : Statt durch Gehorsam Rettung zu enaerben. (Er sieh« i» Mt Herne) Wer kommt in Hast de» Berge» Hang herauf? (Mrnb); Aha! jo schnell verdarb der klein« Haus'. Gar eilig hat er », mir Bericht zu neben. <l» od cs dabei gelte Lad und Lebe«. (Ein »«liier vMe »«««« mtzrmlos «NM) »te: Flieh', fliehe Feldherr, chenn der Feind ist nah. ^ouiuo: Utlsiuuiger, waS ist'«? Wa» sagst Da da? Riasts ist die Stadt durch starke Mauern fest, Und in der Näh) steht Gorgiä« doch i« West. O. Gorgia» erlag mit seinen Maooen, Mit Wenigen zog flüchtig er von dannen. Der Tod hielt >n Bethzur seine Ernte heut', Und GorgiaS' «oldschwrrt ward dem Feind zur Beut'. Apollonius: Wed' Dir,, wenn falsch Deine Botschaft ich siud'l 2. Bote: Härst Du da» Todeu? Die Mackabüer es fiud, Juda voran, unter Pauk' und Ehmbelklang, Apollonius (sieht I» die Ferne): - ■ Dir Raseudr» uah'n wirtlich st h >:» Barg. Schnellzii den Waffen! Auf, macht Euch an'» Werk. Zweihundert treten südwärts vor das Thor! Di« übrigen.(«t hnrchi) Welch' Lärm dringt a» »nein Ohr? (8»»« »t«0«di «U sei»« Kriege»», «iik fichwar). Juda: Erklommen ist des Tempels Höhe bald. Ähr Streiter Gottes «acht zu« Rasten halt! Dort steht ein SwwMuptmaan noch. Wohlan! Die letzte. Arbeit sei! hiermit gethan! i3u Bist Du'», der dieses Heiligthnm verheert?.- c» M h a So stirb denn: ** ' Apollonius: Roch beschützt mich dieses Schwert. In da: Im Ramen Gotte», dess Heiligthum Du ge» schändet. Der »ich al».seine» Rächer Hot entsendet. Der Zweikampf soll setzt zwischen uns entscheiden. Zieh' Dan Schwert. Einer falle von uns Beiden. (Sk festes. tprtMttni fUt.) iuba: Du Haft'» gewollt. Auh tragt ihn au» de« Rau«, Vernicht«. h«b' ich seiner Herrschaft Trau«. Do aber, Herr über Tod und Leben, Du hast den Sieg iu meine Hand gegebeu. Wir habe« viel geduldet und gelitten. Mit Muth die Freiheit uns erstritten; Auch der Judt weiß tapfer sich zu wehren. Zu kämpfen und zu siege« auf dem Feld der 1 |* Ehren. Fra ist da» Land, frei jeder Herd, Frei die Religio«. Mt uns gelehrt:: ,Einen Allvater im Himmel zu verehre», Rur ib» zu luven, nichts Sündige« begehre«, f«ie Mensche» all' iu Liebe umfassen, Niemand schmähen, Niemand hasten!" .. So lehrten es tut« unser« Ahne«. >So stehet es auf J»«el» Fahmen. ) 3« dir)«» Zeichen müssen wir siegen, q Kampfe für Waheheft kann Juda , unterliegen. (Ek«m «u sich um» fiM. Schgrixemh heNgel Und da Oliven grünendes Dich, Thal de» Schutte»«, welche« eii Zu all de« Leid, da» auf zu« Himmel Und dich, Bach Kjdron. beste» tri^e Huch Des Syrer» Raft» wusch «it Me»sche»bl»t Thal Josaphats, au deffe, steiu'geu Flächen 'Da Strebenden Wehklag' sich sollst brechen. (Er geht zu» UUer.) . Doch welch e«» Gräuel! Bor dam Hochakdn Brut sich ei« heidmfch Gätzenbild am dar. Und ring« entwächst de» Boren, der entweiht, Gestrüpp nud Gra«. A»s, auf denn! Seid berat Zur Tempelwrihe, und rin jeder stehe, Daß Gottes Zorn an un« parübergehe. - Lahr in Demuth vor drm Alltzeiligrn uns Don» wird auch frrucr er uns seine Wunder (3u»*i cim-Stnik; ein Priester: Ltzor.) P rieft«: Und Apolloniu» Sünden straft' Juda'»Helden! D^ Gorgia»' Rotten fluden den Tod in Joch« ftnt Hasmonäer eilen aus zu ^kÄch's Brr^' Doch vor des Tcmpels Säulen schau'u sie heidnisch Werk. Da beten die Getreuen, daß >hnci, steh' zur Der Herr» um zu erneuen de« Tempels lichkeitr Uuo skhl Des Lichte« Spende bestrahlt frommes Thum^j Es segnet t»ott die Häude, die von de« Sä' wert ruh'u. So ward uns zu« Üermächtnijh daß wir in » ur» auf« ne«' Erbauen das Gedächlnih de» Gtaubats «ud . , Treu'. Wie Gott des Geiste» Stempel den Seelen prägte ein' Laßt uu» de» Herzen» Tempel von Sünde halt>-n rei». „Nicht uns, sondern Dtr.o Goth gebührt die Ehst" — Danach befiehl» «u» unser, heilige Lehre. Vir wollen vor Alle« Dein Heiligthnm Daß es prange im Glanz« wieder hell und D«c» gold'ne Schwelt ließ Gorgia» zurück, Wert laßt uns halte« solch' ei» Beutestück Fürwahr, manch Kleinod schenkt« uns der " Al» hätt er'» diesmal wohl mit uns ge Wohlan! Da seines Schmuckes man beraubt Den Tauprl hat, so sei hiermit erlaubt, Die Beute unftr« Heiligthnm zu weihe, Nud neuen Schmuck ihm wieder üt verleihen. Zur Schmelze werd' das thcnre Erz gebracht» U»d Leuchter draus Md Weibgrsäß' gemach^, Nehmt'« hi«, der Schmied sa seines Dnrnx gewärtig Roch heut« mach' er die Gefäße fertig. Und daß uu» Eine» heut' nicht fehl': Zum heiligen Leuchter da» reine Ort — Dies mü stell ffca'tct frisch bereiten. ..... Die Heiden Alles ja hier entweihte«. . Wohl führte siearrich ich die Waffe». Doch da« Orl. kau« ich nicht beschaffen. Levite: Herr, sieh, wa» ich i» einer Frn Bei« Reinige« der Leuchter tust Ed» Fläschlemist'» darchfichugoi Uud rei«» Oel birgt ts bi» oben a» Auch glänzet auf de« schü« ytysxtm Hier eine* Namrns goldgefttthter J

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