Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1891
- Issue
- 48 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- Seite 187 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/6492351-8722846-5959753--1770-5374836- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
__ .ivumßUtzchstl >. Ln, m» «st gftufw Herzen." JU* OMrnm hast Du «tr »st zuvor «tu Zeichen Dehler tqfrnr Dm(fit uh beim? Hast Du «tr Nicht die Geschichte Dchter erste» Liebe vertraut?" . - „Und gewiß wirst Du «ich für wankelmütig halten, da ich Dir heute versprach die Den« zu werden." sticht tm Geringsten. Ich hoffe, »m» ich auch »icht erste Liebe Deine« Herzen« werde« konnte, doch auf «e Ae Stelle —' P . Dst D» Dst längst rrobeu hast. Ja ich gestehe Dir'« gerne, d» ich Dich kenne« und schätzen lernst, 'ßchchatz. wo« ich ui««er geglaubt hätte, di« Liebe zu Vst M ei, tu «ein Herz, und da« Bild jene« Mannes, in de« iichÄrlther mein Idol sah, »erblaßte immer mehr.' ... - ,Uud heute?" ' Least nimmst Du die erste Stelle —- doch wozu Dich «acht«? Weißt Du. wodurch Du «eia Hey gewonnen?" Ru«, rodurch denn? - 8L- ^Durch Dein« herrlichen Predigten — doch et« ander- «ch «ehr." Eie hatten ihre Wohnung erreicht »ad trennten -sich nun. Esther ging in da» ‘ Han« und der Rabbiner «atzte seine Schritte der Synagoge zu. □ ^Fortsetzung folgt.) F&' W» Grstttt ml U««^ fi«M U tritt Mtut ‘ o*n Helnttch 0«tt Prsk»^ J ßnd »irtlpmWrt )ahr t» D» tlMtzan» »Ul, Umtyi riet —,_ w» ntoUi |hw»t, Um t?» M» CvUMt. V« kMMk fri »Mn Mm« Qafi jnr V«u», Jm tattm n*t>**, knt p^stht n «»ch tz,«t«. wmtz. »Ms», MMtchtzttWstMt. ml "* - ■I jflMWR OVMRI SB <04*1? Lanstickin, M* C5w«»rt afUt — — tfaU fronM tfe mm {k jaiMw» Mnt ©. A>r PMtMdpa iß nur — »ah tz»!(»««. 9m V«»»th»lr«,s,ii m »*m frittamm, Ji ■MwMtwi* NM M* Wö’r* ^T5m Ute iZ 9k.-vst 9tSUt Ute» schwer. 'v»m rat - mtt MW t&rf f«r «Mfaw Mtortäten - MT®, rMÜrt, hstst, b«M* f» a«»>rlitt»«I Perssne«. «UiMmI OcUrL tlioir«, {cfau «Uchte. D«n 3f««( f i« »»per««,, seine 8nra. v, F«tt», q, e*»L »f W»t»» tt» re«i», Setrewte beim Peptze. w'i «llo«, «ntowd» Wem». Utritm. Dtener Wew» M* »«« Dowt». Vnrftetz«. UtUttU, Ktttn, »etßlich«, »stt. Ort: II**. — Acht 1488. Et' V, s W »»(«ie ch i. «e». «■ Mr «bee. «echt« M Mttichr faW % «Wi et». XimpU.) , Veste <B c««t büche» itcgcn.Wtar «ein edler Herr und Gebieter verlieret nicht den Math Er rettet und lücklichen, und heilet deren Leiden. Sei» ihm unermüdlich zur Seite. Ein seltsam. Doch still«, da nahet sie selbst. g?3M tröstet edles Weib edle« Weib. Q Z».t«. Cetnt E«peran za. («Ut st*> Hause sstm« «reNnd, »tz»c «tuden t» bt»erte».i Welch ein schöner Frühlingsmorgen. Da« aoldene Tonnen- I lstht äberströmt segenspeodend da« blaue Himmeltgewölb«, die Natur prangt in voller Pracht, und dennoch war'« in »eine« herrlichen Spanien viel schöner Ach ja! da war e« wnnterschö»! <b,m«rtt «tobe») Sieh da. Rüben, Ihr habt, «st Ihr s» häufig pflegt zu thun, wstder gebstet? Rüben: Berehrte Frau, da« Unglück, da» unsere Glau den «brüder verfolgt, hat mir da» Bestn auferlegt. Habt Ihr, edle Herrin, «st etwa« zu befehlen? E«peranza: Mehr thun al« bete», Rüben, und Gute« thun ist unsere Pflicht. Für bst Berfolateu ist an Kleidern, Speisen und Wein noch viel herbeizuschaffen und zu vertheilen Darum sputet Euch. Eilet in« ober« Gemach und helfet, wst ich es auaeordoet habe. Rüben: Ich eist^ «bst Frau. S«pera»za (wU ttz» »nröithalNn. befwat «ich nnd tttzr, am) - Ein treuer Dieser. Ich wollte ihn noch fiag««. ob ec nicht« gehört von «ewem Sohne. Da« ist'», wa» «eine Sedaust« nnabläffia a»»füllt und mein Herz brünastigt. Ich fürchst bst Wahrheit zu vernehmen, und brn doch nur ei» schwache« Geschöpf. Ob meinem Sohne nur lein Unglück arib ' ' ~ idersuhr? Unglück Gott beschütze ihak Ich müßst al« Matter jede« staudhast ertragen, den» mein cheurer Gatte würde es i» meine» Zügen lesen, und ihm will ich,' soll mein Herz auch brechen, jede« Seid ersparen. 77 Dritte Ser»e. 8em (»u« fc* Haus. Mf sie (wUmb) keine heißgeli«, Esveranza, so früh schon wach? 1 ««peranze: Ihr seid sthr frohen Muche«. thearrr Satte. Gewiß Ihr habet ein« gust Nachricht, die Euch so fröhlich stimmt? Ae«: Wenn nur eia Schimmer von Hoffnung ist, welcher durch dst gewitterstzwerr Nacht dringt, bin ich schon frohen Muthes. > Eöperanza: Sprecht, habt Ihr Rachricht von unser« Sohn«? Ae« (bmftk): Das leider aicht. Doch harre ich jede» Augenblick der Rncköchr eine« sichern Bostn, der von ihm Nachricht bringt. -- Welche Bläffe bedeckt Deine Wangen. Esperanza, Derne Unruhe kann ich nicht ertragen. Lsperanza: Ost ersaßt «ich ein stltsame« Bangen. Dst fnschea Much - Welcher »ungsschimmer ist'«, der kr«: Höre mich, Säperauza. Der Papst Junoceaz liegt sehr krank darmeder. Seit vielen Monden komme» von entfernten Orten berübmst Heilkundige hierher nach Rom und rachen, wägen, erschöpfen vergeben« all ihre Kunst, dem hohe« Knntken zu helfen. Sei« Kräfte nehmen rotte? zu »och afc Wst ein schwere« Mastschtff, da« plötzlich «us eine Sandbank gerathen ist, nickt vor noch räckwärt« taib» kann» und Kraft und Menschenkaast erfolglos find, nur «t» Lämpchen a« hohen Most al« einzig Rege« sich »och so ist e« jetzt auch «it dem Papst. Dst Serk aOcfa *«, We in ihm noch glüht, Leib and Nerven und Glieder iud schon fast erstarrt. Siera Arzt und dst Selrhrttn des luslsude« grollen, daß kein Heilmittel ihnen geliogm will. E«peranza: Welche« Bewundniß hat e« mit »»streu »yngm. Deine «dst Seele erreget gewiß feine Schooenalle dst großen Aerzst dem »nglücklichrii Kremkn! helfen köimor? Vepu Wst )aaost D«. LMgttzelttu Esperanza, eine«