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Israelitische Wochenschrift · 1891-11-19 · 47 (19.11.1891) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
22 (1891)
Issue
47 (19.11.1891)
Date
1891-11-19
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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idtnM'K לדי *3, mn| brt Erfass«» l?- «siche» Schriftthnms da» Ziel de« grsammiru Religion«- fei«. DerPtan da» Korrrf «Sr« demnach: uns bnUait« 8 'לafennt «tmasUrntateuch, auf der Mittelstufe ba»fcl&t ln *»btlUttt« Kor»; der »etter« bl bl. Geschlchtäu »»erricht wäre noch ekne« »«« anzuschalsenden, hebräische» Gelchichtäbuch« dnrchziinehmen Dl« Schüler erlangen dodnrch soviel Aerllgtrt». daß sie SU Wedel«, ohne »ab dies« erst des»,der« durchgearbeitkl zu »erde« brauchen^ verliehen. Dann »äreu besondere Talmud.Tdara« Klassen zu bllden^drrea Besuch salullallv sein lvnni«, in denen B noch Befähig»»- Mischnah, sthoboih hairwawoth, Mrnoraih hamaor jrrücksichtiat mürbe and da« Berpändnist für Vhoj» Oda» und Auszug an» de« «chulchan arnch «!gebe sich von sei bst In aller Zeit wären srellich solch« Hilfsmittel nt!W ästig, unsere Schule muß aber, »eil ihr die Zeit fehl», den all,!» Drill durch pädadogtsch, Kunftmittel zu ersetzen streben. In allerer Zeit haben in der Oekonomi« de» jüdischen Haushalt« die Ausgaben sür Talmnd-Thora-Zweck« einen bedeutenden Bestandiheil ausgemacht. heule geschieht «Hellmeise hierfür garntcht» «ehr. Sä mühte daher zur Auasab« der Konferenz gemach« werden, Wen» ln den zu oeranlassen, mit Geldmltteln elnzutreten, welche die Kahlen, di« klebe Tälmud-Lhora-gnstitut« erfordern, decken lönnten Li« Ausführnugen des Referenten und Korreferenten forderten «ine lau« und sehr lebhche DebaNe heran« I« Schlusttoort dercheidigi Dr Kink di« Anartff« gegen dieselben, versuch«, fl« von dem Wanvurs. al» wären dieselben Utopien, zu retten, indem er nur «in Svfte» von Zielen ausgestellt haben will, deren Durchführung nur nat־ Hilfe der Gemeinden und nach Vearbellung populärer Schriften msgltchsri — Wahrend die Mehrzahl der Anwesenden diesen Zielen für die Volksschule nicht dripflichtrn konnte, waren einige darin einig, twß es wünschenswcrth sei, dieselben S erstreben, itt wurden folgende Thesen de» Resircitten pt von der Berfammlung angenommc»: 1. Es isi wünschrnsmerth, daß da« «abbintsche nach den Anweisungen für dt« jüd. Lehrer vom Jahre lstb» Seile 6 lit g in den füd. Schulen behandelt »erde. ü. Eine besonder« Unterrichtsstunde wird hierfür n ich t angesetzt, sondern «ä wird mit de» hebräischen Unterricht verbunden. E» folgte dann eine kleine Pause. Rach Beendigung des Miuchahgrbete» wurden di« Themen für die nächste Gonftrenz festgesetzt. Die >u»sühru«g«n de« Herrn Dr. Fiuk, welcher auch einen Upell an die jüd. Seminare richtet, daß mit ihrer Hilfe di« angegebnen Ziele erreicht werden konnten, ließen da» Thema »Bortnldung de» jüd. Lehrer» im Seminar' al« der Bearbeit»»- Werth erscheinen, wozu Herr Neuß-Neustadtgsden» sich erbot. Eorreferrnt: Dr. Fsnk-Aurich. Da« zweite Referat: ,Der vaterländische Geschieht«- unterricht nach dem kaiserlichen Erlaß" übernimmt Braun»- berg-Papenburg. — (Lorreftrent ist Goldschmidt- Meppen), und eine Leetwn Sebetübersetzen mit grammatikalischen *' Uebvngeu aus der Oberstufe wird Spt-Wittmund auSsübreu. Um 8 Uhr fand aemeiasame» Abendbrot statt, und in geselliger Unterhaltung flössen die Stunden rasch dahin. Zweiter Tag. Morsen» 8'/, Uhr sollte mit einer Lehrprob« begonnen werden. Da aber Herr Wolf-Anrich am Erscheine» plätzlich verhindert woedeu war, so trat Herr Apt bereitwilligst mit der Gsschichtslertion: .Friedrich Wilhelm III. ans der Mittel- ׳ stuft" ei«. Das riuaesandtr Referat de» Herrn Bachenheimer- Borubei« .Wie kann der Lehr« da« Jnteresft für di« jüd. Schule wecken?" »«de vom Bonrsttzenden vorgelesen. Die . Ausführung stellt folgend« Leitsütze auf: - 1. Da» Beispiel M Lehnr» in Schule, Familie und Gvneähau» «nh derart sein, dah eä ihm dt« Achtung der Vcmrinte erwirbt. S. vefientliche Prüsnwzrn seien nicht znr Weckung' de» Interesse«, wohl aber jährliche Censurrn hierfür geeignet. Bo» einer DiScvfsion der Lehrprobr und diese» Referat» wird Lbstaud geuomine». — ,Zur Lesebuchfrage, unter Berücksichtigung Dr. Stkiu's. Leseprobe" erhält der Unterzeichnete - Ws Dort. Sein« Au-sühnmoen erklären dasselbe als ein methodische uud bibamptn Gründen bearbeitete», er an dem. was a» a» Leseonch für die jüdischen Wckgufttzen. Von einer^bebattr hierüber wurde wegen vorgerückter Zeit abgesehen. Nachdem der Vorsitzende den Vortragenden, Dank sür die fleißigen Arbeiten abgestattet und die Berfammlung durch Erheben von den Sitzen dasselbe bekundet hatte, schritt man zu den freien Besprechungen. Meyer.Leer beantragt, Stellungnahine des Herein« zu dem in Aussicht stehenden Schulgesetze. Nach länger«: Debatte wird folgende Resolution angenommen: E» sei eine Lommission zu wählen, die den neuen Entwurf prüfen, ein kurze» Resrrat Hierliber auüarbeittn und der etwa einzuberufenden Versammlung zur Disrufsion vorlrgen soll, fall» der Hauptverein der Provinz ,, Vorsitzender, de Bri«»-Wecner. Meyer-Leer und Selig- Emden. In Folge gegebener Veranlassung bemerkte Herr Landrabbiner tr. Buchholz, daß e» ihm fern liege, die Lehrer seine» Bezirke» von der Thrilnahme an den Eouferenzen de» Hauptverein» der Provinz abzuhaltrn, selbst angesetzte JnspeetionStermine könnten nach Antrag de» Lehrers, der die Versammlung besuchen wolltt, geändert werden, wenn sie mit der Lonferrnz coltttiirten — AIS Ort der nächstjährigen Lonfrrenz wurde wieder Emden und als Tage werden 80. und 8 l. August in AuSsicht genommen- Nachdem der Herr Landrabbiner mehrere Ministeriell- und Regierung» - Vnfügungen vertheilt, Bericht über den Aassenbestand d«S ,WaisenverrinS" abgelegt, die Wiederwähl de» Vorstandes und di« Neuwahl de« Unterzeichneten al« Schriftführer stattgesundrn hatte, schloß der Borsitzende, nachdem ihm noch die Anerkennung sür die Leitung der Versammlung gezollt wurde, die siebente Eonfrrenz um 1 Uhr Da» gemetnsame Mittagsmahl wurde mit manchem Trinksvrnch — der erst« wurde von dem Borsitzenden aus den Kaiser ausgebracht — gewürzt. Franken stein - Osnabrück sprach da» Tischgebet. Mir dem Wunsche einer BTT□ «rennten sich di» «anserenzvesncher. Norden, im Oktober 1881. M. Schweitzer, Schriftführer. Die tkvtttte* LeleOirte»-vers«««l«»- znr «eraflmg tzer HUss-«ttt»» sür die rnssifchen Inste». (Rach dem stenographischen Bericht.) Nachdem Herr Rechtsanwalt Breslauer (Berlineingehend über die Thätigkelt der Befvrderuugscomites» berichtet und die Fragen: wer befsrdrrt? mn wird befördert? wie wird befördert? und wohin wird befördert? in eingehender Waise beantwortet hatte (der stenoarnph. Bericht darüber füll» 4 lange Spalten) nimmt Herr Dr. Stern (Wien) das Wort znr Erläuterung de« gedruckt vorliegenden Berichts über die Thätigkelt der Wiener i»r. Allianz. Rach demselben find von öfterr-ichungorischen (tomttbs znlowmen bislang rund SIS,000 Gulden aufgebracht und ungefähr 0000 rufs. Emigranten befördert morden. Qm Raablner De. Frank (Köln) erbtttrtr Aufklärung über die mannigfachen an» Hannover, Kassel und anderen westdeutschen StädM» ihm zngegangenan Klagen, das, «tna graste Anzahl van Anäamndernde» fette» de« geschältsfilhrmden «nsfchnffe« abgrwlesen worden seinen. Er nehme an, dast «es aus guten Grund« geschehen sei, er erachte es aber im Internst der guten Sache liegend, wenn über di« lei kruden Motiv« der Abweisung Aufklärung gegeben mürbe. — Dies« ertheilt Herr Rechtsanw. Breslauer: An« Kategorie der Beschwerdeführer brftetzt au» denjenigen Lunten, die nach dem Westen gehen und sich als Abgewiesen« gertren, während sie in Wirtlichkeit gar nicht abgemiefen morden sind. (Nnc »mrite Kategorie derer, bi« bei uns «Unrasten, erscheint nicht «U EmpfMlungen uöferas Komits«. Alt« diejenigen, welche mit ‘ solchen sich bei an* vvrstellen, werden auSnahwvo« nach Hamburg zur Lichmug befürden. Manchoou diesen Empfohlenen «eisen dann vermuthttch in» Land, weil sie wiffen, dast st« »ach ln Hamburg nicht befördert werden. Liese Leut« trifft man (pn* iu Kastei, morgen in Hannover, ütrrmargen in Frankfurt a. M., wo sie betteln. He» Dr. Auerbach ätdln) «eist aus bi« UebrIMnd« hin. bi« sich, für di« AgsManderer via Belgien und Holland ergeben. Es handelt ") Wir geben nunmehr — Raummangels emger — nnr «inen ,,drängbn AaSzna aus dem stenographischen Bericht und behalte» unsvor, kOtzchm Neda» spät« nuäführiich zu bringen. (ßUk) B

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