Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1889
- Issue
- 47 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Die S entortn-Sterbe-Elaeee fYTJD JTlttk JE« iat Hhtn «t«, i Zeit verstrichen. dass vrm imarm \ nruioi Verein ir dar OefTentliohkait nicht» verlautete. Doch ist deswegen dar Vontand nicht gaas an Tarnrtheilan, da dar leitende Vorsitsenle, Kollege Leipziger- Tbom, einige Wochan an ainar schweren Krankheit datnieaerlsg. Infolgedessen war aa den Leitern nicht gut möglich, in den nna rar Verfügung stehenden Organen von nnaern Vereinsverhkltnissen an berichten. Wir richten hier zunächst nochmals den dringenden Wonach an alle Kollegen, dam Verain möglichat sahireich beizutreten nnd ao aaine edlen Zwacke fördern an helfen. Waa daaWirken dea Vereine betrifft, a» können wir an nnaarar groaaen Fronde konatatieren, daaa wir aeit dem Beetehen desselben — 21/, Jahr — Gottlob nnr dreimal Beitrage aa Wittwan verstorbener Kollegen an leiaten hatten. Es iat diea anglaich eine schlagende Widerlegung der pessimistischen Befürchtungen einiger Kollegen, die da meinten, die SterbUohkeitesifier würde eine weit gröaaare, and die Mitglieder infolgedeeoen weit öfter snr Zahlung ihrer Unterat&tanngen genöthigt sein. Aach aind, wie bemerkt werden mnaa, in allen diesen Fallen almmtliehe Mitglieder der Sterbekaaae ihren Pflichten pünktlich gerecht geworden. Am!!1. v. Mts. hat sich wiederum ein Todesfall eines Mitgliedes eieignet. Kollege Fischer in Bnmmelshnrg, den ich persönlich als braven, charaktervollen Mann gekannt habe, iat nach melr als einjährigem Krankenlager gestorben, mit Hinterlassung einer Wittwe nnd 6 unmündiger Kinder. Veraelbe, seit einem Jahre erwerblos, war nach g 24 unseres Statuts von der Zahlung des Beitrags befreit Der Verstorbene war jedoch rar recht ceitigen Anmeldung beim Vorstand verpflichtet, was er, wie der in dieser Woche in Tborn versammelte Vorstand konstatierte, nicht gethan. Indess behauptet die Wittwe desselben bestimmt, dass dies s. Z. geschehen sei. — Wie nna berichtet wird, herrscht in der Familie bittere Noth. Da die Gemeinde in Bnmmelabnrg viel ra klein ist, derselben abzuhelfen, beschloss der Vorstand, in der diesw&chentlichen Sitzung die geehrten Vereinemitglieder anfznfordern, in diesem Falle eventuell auch m rmst) zu handeln, und jeder der Wittwe den Beitrag von 8 M. zukommen ra lassen. Die Mitglieder erhalten auch derentwegen direkte Aufforderungen. Ausserdem bitten wir dringendst, für die in grosser Noth Zurückgebliebenen Sammlungen st. veranstalten, nm so den Jammer der bedauernswerthen Familie «linigermaasen lindern ra helfen. Mehr als in andern Füllen, bietet sich hier für unsere Kollegen die Gelegenheit, eine wirkliche n“lK3 „Hilfe in der Noth" zn betbütigen. Möge dieser Buf nicht an beachtet verklingen and Anregung geben zu reichlicher Unterstützung der bedrängten Wittwe mit ihren unmündiger Kindern. Besehe Hilfe thnt hier ver allem dringend neth. 8. Blaustein in Brienen, Westpr. ■ypijjntKhy T«jj»hlm<i|^k«^ 1 Be.med.KnxB8km,Wlinen>»d |i Ok^tnlts L ») Freia M PTg. Kalender Ten Zimmer. [8006 Ditssr Kalender enthalt aa*»er' Lern, Kalendarium nnd anderen nütaMohen Notinen auf” Ä. ffla Sentm folgende Artikel: I. Die nnturgomasee Pflege die TTindee im ernten Lebensjahre. Von Dr. med. Man. Böhm. 2. Die Znekerkrankheit — ihr Wesen nud ihre Behandlung nach den Principien der Naturheilmethode. Von Dr. med. Siegfried Böhm.8. Ueber die Lungenschwindsucht. Ven Dr. med. Alanua,. 4. Die Geechichte der Wasserheilkunde. Von Dr. med. Geryter in München. 6. Bau nnd Function dae menschlichen Auges — Brillenbedürfnies. Von Lehrer Georg Sohnmann, Vertonter' des Baches: „Die Hausfrau als Hausarzt“. 6. Die Paatenr’sohe Impferei. Von Dr med. Alauns. 7. Ueber das Sonorannd Luftbad. Von Dr. med. Siegried Böhm. 6. Ueber das Impfzwsnggeeets. Von Dr. med. Max Böhm. 8. Hygienische Pflege der Milchs&hne. Von Dr. Gereter in AfOnehen. 10. Ueber die Fettsucht, deren Ursachen, Erscheinungen und Daturgemisee Heilung. Von Dr. Mnx Böhm. II. Der Einfluss der körperlichen Bewegung auf die Gesundheit. Von Dr. Gers ter in Manchen.-12. Hygienisches Allerlei. — Wir können den Kalender infolge seines gediegenen Inhaltes and seiner grossen Reichhaltigkeit allen Freunden naiurgem&sser Leben»- mm n « *s o jj g s 1 S’f° LH säI 8»LSLZL 3B&2& .E eo>a-«§^|* ln meinem Selbstverläge ist ersohienenT" 3sT aclitr a.g ra den m Jahre 1888 von mir veröffentlichten Brenlmmer Symng4iffemgesftmgem. Zn beziehen v. Verfasser. Preis 5 Mk. Br Miss, November 1889. Oantor Deutsch. Umter der Prenntfceftmdet sieh mmd ernekeln* deimmdehst: Tefilla kezepa, I., Csrsn« kebriHsehes Bebetbkehleta für die Jugend ven Dr. H. Rmfcraer. Sechste stark vermehrte ■ verbesserte Anlage Frankfurt a. M. J. Kauffmseani. VA Urteile aber Wölfl Patentschreidhiilse. ,Hnl grtrtffl«»« I» infrl . I Mwrtitrmi tot irttrtft. di etr.IMM, kn «4rfik- M> Kt na» kint GttdnmUn*. smednt« .. na alt kn HAse litt *)rt « S M«trr nk frrtUn km «>»!- « 2. tm Hk die Gcheitt Wirk SeGn«-» mk k«s*tl4n. D» ist MWclJ Mn ankn, »mm ill Ochrei. fi ® kmk«. kiel« Milt di« eie-04 -g fechst« Hk km« Gchriitztzeeiich» gst 0' knlltutlt utttranmnnk s Bä fertftr« fich.tz^Ich »knehtzter. Qtm »i»V wttatr fclrwW» l «11 ult tinm FevechgUe,. De Otmiflih»» •r. — 2vre Ochreivtzltse re. n. — Ay« MlrNich ^tzvee (■IM i» Vayer«. Inreki! # m link« ich «mktmkollie steMM. |Ut«Trntr. Ml «eWM •rltakung mtk« 14 M j(k«tBd«*«iiil« «räfttlta. . _ , _ SnUlttcnt kn st« »lei. Set^echnl«. — ItzreVcheeittstlk. reiP XaMmMctTkin« ist m*. aneichoet. «4«ff*fMnn, Uört^llol. Lesten. — Akte Hstli» Mn ich (nt »«Meten möchen I» eektmch nnd g»M ich k»t de» OiielMlin HMkinsik«, Onzoggtu Schi«»»«»». — Mtt Fst»e stnk« ich kW kftiiich. M»»»»jrik». m. stMAest. »Nt««,». — Itzt» «tilnkez« ßeststl «ir «ntzerMich«». MM»eiM, Oochka. Sr. M. UM«, st! Letzet Hi Voltziechzib,». — Ihn «chtefitziikk ist »itüich kW kmctilch. sttzetstioUgi»! st » Letzter l(mr. Schwitzt, Vaster. Aorisetzzast »er Affest» Im Ursssetf, der aus verlang«, an Jedermann iti« und franke gesandt wird. Preis: Astkfen fstr SrMSitzse»« 2« und Wff., ßUfn f»t. . - — - mittel, fcrtit, Dtzd. SO s Vnttnpapler, Stück 10 U Wfl , JknrriU, (Umnffledräub), A Flarmi AO Pfg. ■S (hsMIi gdkmlNlk» mn Mecheesw«. Fraaenstoln in Sechsen. Wolf d Wagner. B AInder lt mb U Pf,., Asttfenfedern, fchi,e_« Pfe., finienfUf44<a mit Verschluß und «in Blatt rstch 0 pfg., ftuls in di», iederfarden |u haben, Stück st 4 „ « 8»»n Veste»«, ■to«8n*iaMiN|gmM(. Soeben erschien: '< Hesne-Am Myi r Die Freimaorer, deren Ursprung, Geschichte, Verfkssnng, Reiurion und Politik. Des emsig. 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Friss#, Leiprig.